Es geht um Daten und Geld

Aufgepasst am PC: Betrüger unterwegs - mit Erfolg!

+
Symbolbild
  • schließen

Angebliche Mitarbeiter von Computerunternehmen versuchen wieder einmal Nutzer hinters Licht zu führen.

Am Mittwoch erhielt eine 66 Jahre alte Frau aus dem Kochertal eine Nachricht auf ihrem Rechner. Der Absender simulierte die bekannte Firma mit dem Apfel. Eine Rechnung würde aus dem AppStore vorliegen und demnächst abgebucht. Ihre Apple-Identität solle von ihr bestätigt werden, um die Geldforderung zu stornieren - sofern sie keine Online-Einkäufe getätigt habe.

Betrüger ohne Chance bei 66-jähriger Frau

Glücklicherweise fiel die Frau nicht auf diese Betrugsmasche herein, mit der sich Kriminelle mittels Schadprogrammen auf den Rechnern ihrer Opfer einloggen und an persönliche Daten kommen wollen. Leider hatte ein Mann aus dem Bereich Öhringen weniger Glück. Der 72-Jährige glaubte einem Hinweis, der während des Surfens im Internet aufploppte.

Mann fällt auf Betrugsmasche rein

Angeblich sei sein Rechner virenverseucht und er solle sich unter der angegebenen Telefonnummer bei einem Servicepunkt melden. Dort gab eine Unbekannte an, Microsoft-Mitarbeiterin zu sein und dem Rentner bei seinem Problem helfen zu wollen. Tatsächlich vertraute der Mann der Frau und gestattete ihr, über ein sogenanntes Fernwartungs-Tool Zugriff auf seinen Computer zu erlangen. Außerdem solle er 150 Euro für eine angeblich zu erwerbende Lizenz mit einer Online-Sofortüberweisung tätigen. 

Betrug per PC: Etliche Einkäufe und persönliche Daten geklaut

Die Gutgläubigkeit des betrogenen PC-Nutzers erwies sich als fatal. Die Betrüger spähten persönliche Daten aus, mit denen unter anderem Passwörter von Online-Shops zurückgesetzt und etliche Einkäufe getätigt und wurden. Über die Polizei wurde eine Sperrung des Bankkontos des Senior veranlasst um weiteren finanziellen Schaden abzuwenden. 

Fiese Computer-Betrüger: Das rät die Polizei

Die Polizei rät dringend, auf die beschriebenen Meldungen nicht zu reagieren und schon gar keiner Freischaltung für den Zugriff auf den heimischen Computer zuzustimmen. Software-Unternehmen werden sich nicht von sich aus auf diese Art bei den Nutzern melden und auch keine Fernwartung durchführen. Hat man sich dennoch auf eine entsprechende Forderung eingelassen heißt es, schnell zu reagieren und am besten Kreditkarten- und Bankkonten sofort sperren zu lassen. Betroffene sollten solche Betrugsversuche außerdem umgehend bei der Polizei anzeigen.

Mehr Polizei-News

Schwer verletzt! Fußgängerin in Neckarsulm von Auto erfasst

Schwere Körperverletzung: Unbekannter sticht Frau mit spitzem Gegenstand in den Po

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare