Aufregung nach Vorfall in Untereisesheim

Gefährliche Betrüger-Masche mit Grundschulkindern? Polizei klärt nach Wirbel um Elternbrief auf

+
In der Untereisesheimer Seestraße soll ein Mädchen angesprochen worden sein.
  • schließen

In Untereisesheim gab es offenbar tatsächlich einen merkwürdigen Vorfall - für Panik gibt es derzeit aber offenbar keinen Grund.

Ein Elternbrief mit vermeintlich erschreckendem Inhalt hat für viel Aufsehen gesorgt. Die Grundschule in Untereisesheim hatte diesen nach einem Vorfall am Montag herausgegeben und vor einer "polizeibekannten Masche" gewarnt. Die Heilbronner Polizei klärt nun über die Hintergründe auf.

Betrugs-Versuch? Offenbar Vorfall in Untereisesheim mit Grundschülerin

Am Montagnachmittag soll es in der Untereisesheimer Seestraße tatsächlich zu einem merkwürdigen und vermeintlich beunruhigenden Vorfall gekommen sein. Eine Zehnjährige soll gegen 15 Uhr im Bereich des Feuerwehrmagazins von einer älteren Frau angesprochen worden sein. Die Frau wird als dunkelhäutig, dunkelhaarig und dunkel gekleidet beschrieben.

Die Frau habe das Mädchen aufgefordert, sie mit nach Hause zu nehmen. Im weiteren Verlauf des Gesprächs soll die Frau zudem gesagt haben, dass es ihr schlecht gehen würde. Das zehnjährige Mädchen rannte weg und offenbarte sich zuhause ihrer Mutter.

Diese machte sich eigenständig im genannten Bereich auf den Weg und suchte die Frau. Anschließend wurde die Polizei vom Sachverhalt unterrichtet. Weder die Mutter noch die Polizei konnten die ältere Frau in Untereisesheim antreffen.

Betrüger-Masche mit Grundschulkindern? Grundschule in Untereisesheim gab Elternbrief heraus

Dieser Elternbrief kursierte in sozialen Netzwerken.

Die Grundschule in Untereisesheim informierte daraufhin alle Eltern über den Vorfall und besprach diesen offenbar auch mit den Kindern. "In der Schule besprechen wir mit den Kindern immer wieder, dass sie rücksichtsvoll und hilsbereit sein sollen. Dass dies jedoch auch ausgenutzt werden kann, zeigt der oben genannte Vorfall", heißt es unter anderem in dem Elternbrief.

Leider führte der Verweis auf eine vermeintlich polizeibekannte Masche aber auch dazu, dass es viel Aufregung in sozialen Netzwerken gab. "Wegen zahlreicher Anrufe von besorgten Eltern, diversen Medienanfragen und einem großen Echo des Falles in den sozialen Medien, möchten wir klarstellen, dass uns kein weiterer, gleichgelagerter Fall bekannt ist", teilt die Polizei deshalb heute mit. Von einer Masche kann - zumindest Stand jetzt - in der Region also noch keine Rede sein.

Mehr Polizeimeldungen

Erfolg auf A6: Zoll gehen wieder Zigaretten-Schmuggler ins Netz

Mann entblößt sich mehrmals: Polizei nimmt ihn in Gewahrsam

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare