Hitze in Baden-Württemberg

Höchste Alarmstufe: Extreme Hitze und Waldbrandgefahr für Baden-Württemberg

  • Jason Blaschke
    vonJason Blaschke
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Wegen der Trockenheit warnt der DWD vor Waldbrandgefahr in Baden-Württemberg. Erste Konsequenzen folgten. Wird es ab kommender Woche besser? Experten machen Hoffnung.

  • Die extreme Trockenheit in Baden-Württemberg erhöht die Waldbrandgefahr.
  • In Baden-Württemberg gelten wegen der erhöhten Waldbrandgefahr neue Maßnahmen.
  • Ab kommender Woche könnte die Waldbrandgefahr abnehmen, was ist der Grund? 

Baden-Württemberg: Waldbrandgefahr soll abnehmen – Regen in Sicht?

Update vom 12. August: Die anhaltende Trockenheit in Baden-Württemberg stellt Landwirte und Privatpersonen gleichermaßen vor große Herausforderungen. Davon zeugt vielerorts staubiger Ackerboden oder leere Regenwasser-Vorräte. Auch die Waldbrandgefahr in Baden-Württemberg ist eine der Folgen.

Doch jetzt gibt es gute Nachrichten: Die Deutsche Presse-Agentur berichtet, dass die Waldbrandgefahr in Baden-Württemberg in der zweiten Wochenhälfte abnehmen soll. Am Freitag wird Prognosen zufolge in fast ganz Baden-Württemberg die niedrigste Waldbrandgefahrenstufe gelten.

Einzelne Ausnahmen und höhere Waldbrandgefahrenstufen könnte es im Norden und Südwesten von Baden-Württemberg geben. Die Meteorologen hoffen deshalb auf Gewitter und schauerartigen Regen in Baden-Württemberg, der wird aktuell aber nur vereinzelt erwartet.   

Baden-Württemberg: Trockenheit und Waldbrandgefahr - Folgen der Hitzewelle

Ursprungsmeldung vom 11. August: Die hochsommerlichen Temperaturen in Baden-Württemberg begünstigen die Waldbrandgefahr im Südwesten. Und für die nächste Woche erwartet das Landwirtschaftsministerium die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe für Baden-Württemberg. Die Menschen müssen aufpassen, vor allem aber Rücksicht nehmen.

Der Grund: "Die Hitze und die Trockenheit haben im Wald die Bodenvegetation, Laubreste, Nadelstreu und auf dem Boden liegende Äste und Reisig extrem ausgetrocknet", sagte Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk in Stuttgart. Und das wiederum ist Risikopotenzial.

Denn jede weggeworfene Zigarette und jedes Stück Grillkohle könnte für Baden-Württemberg die Feuerkatastrophe bedeuten. Insbesondere, weil der Boden vielerorts stark ausgetrocknet ist. Ein möglicher Waldbrand in Baden-Württemberg könnte sich folglich schnell ausbreiten.

Baden-Württemberg: Neue Maßnahmen wegen Waldbrandgefahr

Die extreme Trockenheit in Baden-Württemberg ist Nährboden für Waldbrände. Daher gelten jetzt neue Regeln.

Wegen der akuten Waldbrandgefahr in Baden-Württemberg wurden bereits erste Schutzmaßnahmen aktiviert. Das betrifft insbesondere die öffentlichen Grillplätze in Baden-Württemberg, die vielerorts bereits gesperrt wurden. Auch die Stadt Heilbronn veröffentlicht heute eine entsprechende Mitteilung.

Darin heißt es: "Aufgrund der trockenen Witterung besteht aktuell in der Region Heilbronn eine erhöhte Waldbrandgefahr." Daher sind Feuer im Wald vorerst tabu. Sprich: Kein offenes Licht, keine Fackeln und KEINE Grillgeräte im Wald. Auch die öffentlichen Grillplätze dürfen erst mal nicht benutzt werden.

Das Verbot schließt alle öffentlichen Grillplätze im Stadtkreis Heilbronn ein. Also auch kein öffentliches Grillen in Parkanlagen oder auf Wiesen. Doch in Baden-Württemberg geht die Politik noch einen Schritt weiter: Bereits seit dem 1. März gilt ein generelles Rauchverbot im Wald. Dieses hat bis zum 31. Oktober Bestand.

Baden-Württemberg: Schutz vor Waldbränden - das gilt

Die Stadt Heilbronn warnt zudem vor herumliegenden Glasflaschen oder Glasscherben in der Natur. Der Grund: Glas kann als Brennglas wirken und somit Feuer entfachen. Daher appelliert die Stadt an die Bürger, keine Glasflaschen oder Glasscherben im Wald zurückzulassen.

Zudem sollten Autos nicht über trockenen Gräsern abgestellt werden. Denn auch dadurch können Waldbrände entstehen. Das passiert, wenn die heißen Abgasanlagen des Autos mit trockenen Gräsern in Kontakt kommen. Besser sind Waldparkplätze oder Parkplätze am Straßenrand.

Übrigens: Ein Waldbrand in Heilbronn wäre in der jetzigen Situation besonders schlimm, weil auch in Heilbronn das Wasser knapp wird. Schuld ist die andauernde Trockenheit in Baden-Württemberg, die laut Wetterprognosen noch weiter anhalten soll.    

Rubriklistenbild: © Monika Skolimowska/ZB/dpa

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