Baden-Württemberg auf dem Weg zur Ausgangssperre

Coronavirus in Baden-Württemberg: Städte reagieren rasant - Ausgangssperre kommt näher!

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Coronavirus in Baden-Württemberg: Heidelberg mit 5-Personen-Limit, Freiburg mit Betretungsverbot öffentlicher Orte. Die Ausgangssperre kommt näher!

Heidelberg hat das 5-Personen-Limit eingeführt wegen des Coronavirus
• Auch Freiburg reagiert auf das Coronavirus und kommt einer Ausgangssperre sehr nahe.
• Das Coronavirus breitet sich in Baden-Württemberg immer weiter aus. Inzwischen sind es fast 3.000 Infizierte.

Baden-Württemberg kommt der Ausgangssperre aufgrund des Coronavirus immer näher - und zwar mindestens ebenso rasant, wie sich der Coronavirus ausbreitet. Nachdem am Anfang der Woche noch härter Maßnahmen zur Eingrenzung der Ausbreitung von der Bundesregierung und den Ländern angeordnet wurden, in den letzten Tagen zu allem Überfluss einige Corona-Partys stattfanden und in Bayern der erste Ort die Ausgangssperre verhängt hat, gibt es nun auch in Baden-Württemberg Anzeichen für die Ausgangssperre. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Heidelberg führt das 5-Personen-Limit ein

So hat die Stadt Heidelberg am Donnerstag bekannt gegeben, dass wegen des Coronavirus die Anordnungen verschärft werden. In einer Mitteilung heißt es: "Demnach sind Ansammlungen und sonstige örtliche Zusammenkünfte im öffentlichen Raum, zum Beispiel in Schulhöfen oder öffentlichen Grünflächen, mit über fünf Personen untersagt. 

Bei Ansammlungen unter fünf Personen ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten." Heidelberg reagiert damit auf die stetig steigende Zahl an Corona-Infizierten. In Freiburg geht man sogar noch eine Schritt weiter. 

Wegen Coronavirus: Freiburg verbietet das Betreten öffentlicher Orte!

Wegen der Corona-Pandemie gibt es in Freiburg ein Betretungsverbot für öffentliche Orte! Das Verbot soll vom 21. März bis 3. April gelten, wie die Stadt am Donnerstagabend mitteilte. Mit dieser einschneidenden Maßnahme wolle die Stadt die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen. Anlass sei die dramatische Lage der angrenzenden Region Grand-Est, zu der auch das Elsass gehört. Freiburg und die Region lägen in einer besonders gefährdeten Region, auch die benachbarte Schweiz sei stark betroffen. Aber: War heißt "Betretungsverbot" eigentlich?

Um den Freiburger Bertoldsbrunnen und das Martinstor in der Innenstadt wird es wegen des Coronavirus jetzt sehr still.

In Freiburg bedeutet es, dass öffentliche Orte nicht mehr betreten werden dürfen. Das Haus oder die Wohnung soll nur noch für dringende Angelegenheiten verlassen werden. Wer sich im Freien aufhalten möchte, dürfe das nur allein, zu zweit oder mit Personen, die im eigenen Haushalt lebten. Von allen anderen Personen sei ein Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten. Man dürfe aber weiterhin zur Arbeit oder zum Arzt gehen sowie Lebensmittel einkaufen. Die gegenwärtigen Beschränkungen würden vorerst für zwei Wochen gelten. Das kommt einer Ausgangssperre schon sehr nahe. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Droht auch Heilbronn das 5-Personen-Limit?

In Heilbronn, Neckarsulm und der Region gibt es noch keine dieser Erlasse. Aber: Aufgrund der zügigen Entwicklung, scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis das auch im echo24.de-Gebiet eintrifft. Auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann sprach am Donnerstag von härteren Maßnahmen

Zumindest dann,  wenn sich nicht an die bisherigen Vorgaben gehalten wird und das Coronavirus nicht eingedämmt werden kann. Zwar kämpfen Mediziner Tag und Nacht, um möglichst zeitnah ein Medikament präsentieren zu können, aber bis es soweit ist, werden die Hamsterkäufe wohl trotz Warnung des Ministeriums nicht aufhören.

Rubriklistenbild: © dpa

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