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Coronavirus BaWü: CDU fordert diese Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen

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Von: Violetta Sadri

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Baden-Württemberg: Die Zahlen der Coronavirus-Infektionen bleibt niedrig. Die CDU plant nun weitere Lockerungen von Kontaktbeschränkungen.

Coronavirus Baden-Württemberg: CDU sieht Lockerungen bei Kontaktbeschränkungen vor

Das Coronavirus hat das Leben der Deutschen extrem eingeschränkt. In regelmäßigen Abständen diskutieren Bund und Länder über neue Lockerungen in der Coronavirus-Pandemie. Vor allem das Kontaktverbot hat dazu geführt, dass soziale Kontakte massiv eingeschränkt werden mussten. In Verbindung mit den niedrigen Coronavirus-Neuinfektionen werden nun Schritt für Schritt Kontaktbeschränkungen wieder gelockert.

Zurzeit gilt in Baden-Württemberg: Zehn Personen aus verschiedenen Haushalten dürfen in der Öffentlichkeit zusammenkommen. Im privaten Raum ist die Zahl auf 20 beschränkt. Für Verwandte gibt es keine zahlenmäßige Beschränkung. Nun fordert die CDU neue Lockerungen bei dem Kontaktverbot. In Zukunft sollen Ansammlungen von 20 Personen in der Öffentlichkeit erlaubt werden. Außerdem sollen mit der neuen Verordnung Regeln vereinfacht werden. Wie die stuttgarter-zeitung.de berichtet, sagte CDU-Landtagsfraktionschef Wolfgang Reinhart: "Derzeit ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Künftig soll gelten: Alles ist erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist."

Coronavirus Baden-Württemberg: Neue Corona-Verordnung in Sicht - klare Regelungen

In den nächsten Wochen soll außerdem geprüft werden, ob die Regeln im Detail wirklich noch alle nötig sind. Am Dienstag soll im Kabinett eine Regelung beschlossen werden, "die einfacher und verständlicher ist als die bisherige Verordnung", erklärt Justizminister Guido Wolf. Diese könnte dann ab dem 1. Juli in Kraft treten.

Am Mittwochnachmittag einigten sich Bund und Länder auf neue Beschlüsse. Unter anderem eine Verlängerung des Verbots für Großveranstaltungen. Die CDU fordert ab Anfang Juli Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen in Baden-Württemberg zu erlauben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) traf sich am 17. Juni mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer, um über das weitere Vorgehen zu sprechen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) traf sich am 17. Juni mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer, um über das weitere Vorgehen zu sprechen. © Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Aus einem vorläufigen Entwurf der Corona-Verordnung, der der Deutschen-Presse-Agentur vorliegt, sollen bis mindestens Ende August größere Veranstaltungen verboten sein. Für Clubs, Diskotheken und Bordelle gäbe es dann ein Betriebsverbot.

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