Unter Auflagen

Coronavirus in Baden-Württemberg: Spielplätze und manche Zoos ab heute wieder offen

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Wegen des Coronavirus fehlt vor allem Familien in Baden-Württemberg Abwechslung. Das könnte sich jetzt ändern: Zoos und Spielplätze sind zum Teil in Baden-Württemberg wieder offen.

  •  Baden-Württemberg, NRW und Niedersachsen wollen Lockerungen schrittweise voranbringen.
  • Es soll einen Drei-Stufen-Plan geben, der die Gesundheit der Menschen als oberste Priorität hat.
  • Spielplätze, Zoos und Museen zum Teil wieder geöffnet.

Das Coronnavirus hat Baden-Württemberg und Deutschland noch immer fest im Griff. Die Corona-Zahlen steigen täglich, allerdings ist auch Hoffnung in Sicht (zu den aktuellen Zahlen). Das Kontaktverbot gilt weiterhin, jedoch gibt es schon die ein oder andere Lockerung und möglicherweise gibt es bald weitere. Die Bundesländer Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wollen einen Drei-Stufen-Plan in der Wirtschaftsministerkonferenz vorlegen, bei dem es um Lockerungen geht, die für Abwechslung im Corona-Alltag sorgen dürften. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Spielplätze und manche Zoos ab heute wieder offen!

Update, 06. Mai: An diesem Mittwoch sprechen Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Es geht um Lockerungen, die Ausbreitung und die Auswirkungen der bisherigen Maßnahmen und Aufhebungen derer. Aber: Für viele Familien ist dieser 06. Mai ein wichtiger Tag in ganz anderer Hinsicht: In Baden-Württemberg öffnen heute wieder viele Freizeitangebote wie Spielplätze, Museen und auch Zoos.

Auch wenn erstmal nur einige Einrichtungen wie die Zoos in Karlsruhe und Heidelberg oder das Blühende Barock Ludwigsburg die Lockerung der Corona-Verordnung nutzen, wird es die Menschen freuen. Denn: Die Möglichkeit etwas Abwechslung in den Corona-Alltag zu kriegen, ist schon beinahe luxuriös. Passend dazu spielt ab Mittwoch auch das Wetter mit und beschert reichlich Sonne in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg: Corona-Regeln für Spielplätze und Zoos

Das Highlight der Wieder-Eröffnungen: Spielplätze! So brachte es eine Sprecherin der Stadt Freiburg auf den Punkt: "Es darf wieder nach Herzenslust gespielt werden." Was vor der Corona-Krise noch zur Normalität gehörte, ist nun also etwas Besonderes. Aber: Es wird Auflagen geben, für die die Kommunen zuständig sind, während die Landesregierung Empfehlungen ausspricht. 

Zu diesen Empfehlungen gehört auch eine Zugangsbegrenzung, nach der sich maximal ein Kind pro zehn Quadratmetern Gesamtfläche auf einem Spielplatz aufhalten soll. Außerdem dürfen Spielplätze nur von Kindern in Begleitung von Erwachsenen genutzt werden.

Ein Besuch in den Zoos in Heidelberg und Karlsruhe ist jeweils nur mit vorheriger Online-Anmeldung möglich. Für alle außer Kinder unter sechs Jahren gilt eine Maskenpflicht, in Karlsruhe nur im Einlassbereich. Nur mit Maske kommt man auch in die Wilhelma in Stuttgart, die aber erst Montag öffnet. Erst ab Anfang nächster Woche sollen auch die meisten staatlichen Museen wieder öffnen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Öffnen bald Zoos und Freizeitparks?

Ursprungstext vom 29. April: Es geht um die Aufhebung der Einschränkungen im Tourismus, Gastronomie- und Hotellerie-Bereich. Die Lockerungen sollen schrittweise kommen, da die Coronavirus-Gefahr noch nicht gebannt ist. Aber: BaWü, NRW und Niedersachsen wollen mit Freizeitangeboten wie Zoos, Freizeitparks und Klettergärten starten. Das teilten die Wirtschafts- und Tourismusminister der drei Länder am Mittwoch mit.

Für viele Menschen in Heilbronn und der Region wären diese Öffnungen eine tolle Abwechslung zum Corona-Alltag. Auch die Stuttgarter Wilhelma könnte davon profitieren, ebenso wie der Freizeitpark Tripsdrill, der den Saisonstart auch verschoben hatte.

Zweite Phase: Restaurant und Hotels - Gesundheit im Vordergrund!

In der zweiten Phase sollen Restaurants und mit eingeschränkter Nutzung Ferienwohnungen und Hotels folgen. Später solle dann der Übernachtungstourismus ohne Restriktionen wieder möglich sein. Dieses Konzept wollen die Länder in die Wirtschaftsministerkonferenz einbringen. In der gemeinsamen Mitteilung heißt es: ""Zu welchem Datum die einzelnen Phasen beginnen, werden die Länder in Abstimmung mit dem Bund in Eigenverantwortung bestimmen."

Baden-Württembergs Ministerpräsidentin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) will mit ihren Kollegen aus NRW und Niedersachsen den Drei-Stufen-Plan vorstellen.

Bei allen Maßnahmen sei zu beachten, "dass der Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger Vorrang hat". Deshalb sehe das Konzept die Einhaltung strikter Abstandsregelungen, Hygienevorgaben und Registrierungspflichten vor. Voraussetzung sei auch immer, dass die epidemiologische Lage sich weiter stabilisiere. Und anscheinend würden die Menschen eine Lockerung sehr begrüßen. Denn fast wöchentlich gibt es in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg Demonstrationen und Mahnwachen gegen die Corona-Einschränkungen. 

Rubriklistenbild: © Pixabay

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