Das ist die aktuelle Lage in Baden-Württemberg

Kontaktverbot Baden-Württemberg: Das ist ab Juli wieder erlaubt - das bleibt verboten

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  • Anna-Maureen Bremer
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Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung Maßnahmen getroffen und wieder aufgehoben. Nun kommen neue Lockerungen.

Statt einer Ausgangssperre wie beispielsweise in europäischen Nachbarländern, haben sich Bund und Länder auf ein Kontaktverbot geeinigt. Doch was ist in Baden-Württemberg nun erlaubt, was untersagt? echo24.de gibt einen Überblick - Details sind auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg nachzulesen, zusätzlich auch in Englisch, Russisch, Polnisch, Türkisch und Italienisch. 

Kontaktverbot Baden-Württemberg: Das ist ab Juli wieder erlaubt

Update vom 24. Juni: Die Landesregierung einigte sich am 23. Juni auf neue Lockerungen in der Corona-Verordnung. Ab dem 1. Juli sind Versammlungen im öffentlichen und privaten Raum mit bis zu 20 Personen erlaubt. Die Regelungen dazu findet man im Paragraf 9 in der Corona-Verordnung

Kontaktverbot Baden-Württemberg: Lockerungen bei Feiern im privaten Raum ab 10. Juni

Update vom 9. Juni: Weitere Lockerungen des Kontaktverbots in Baden-Württemberg machen es möglich: Es können wieder kleine Familienfeiern stattfinden. Zumindest wenn die geltenden Auflagen beachtet werden! Das heißt im Klartext: Ab dem 10. Juni dürfen im privaten Raum bis zu 20 statt wie bisher nur zehn Personen aus mehreren Haushalten zusammenkommen. Und es könnten sogar bald weitere Lockerungen beim Kontaktverbot folgen.

Die Beschränkung auf zehn Personen gilt weiterhin nicht für Verwandte (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Geschwister und deren Nachkommen) sowie die Angehörigen des gleichen Haushalts und deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner oder Partnerinnen und Partner.

Das Wichtige: Wenn mehr als 20 Verwandte oder im Haushalt lebende Personen zusammenkommen, darf keine weitere nicht verwandte oder nicht im Haushalt lebende Person hinzukommen. Wohnen beispielsweise vier Personen in einem Haushalt zusammen, dürfen maximal 16 weitere nicht verwandte Personen hinzukommen. Kommen drei Verwandte dazu, dürfen nur noch 13 nicht verwandte Personen hinzukommen.

Baden-Württemberg: Feiern mit maximal 99 Gästen ab 9. Juni möglich - unter Auflagen

Doch was ist mit größeren Feiern wie Hochzeiten? Ab dem 9. Juni sind Feiern mit maximal 99 Gästen unter bestimmten Auflagen wieder möglich. Diese Regelung gilt für "alle privaten Veranstaltungen in Räumen, die zu diesem Zweck vermietet oder sonst zur Verfügung gestellt werden. Also beispielsweise in Restaurants, Eventlocations, Vereinsheimen oder Gemeindehäusern." 

Feiern in einem privaten Garten oder Wohnräumen sind davon nicht betroffen. Hier gelten weiterhin die Regelungen zu Treffen im privaten Raum aus § 3, Absatz 2 der Corona-Verordnung.

Weiterhin wichtig bleibt jedoch die Abstandsregelung. Das Land Baden-Württemberg sagt dazu klar: "Auch beim Feiern sind die Abstandsregelungen wichtig. Überall wo möglich, gilt weiterhin der Mindestabstand von 1,5 Metern." Davon ausgenommen seien beispielsweise Personen, die in einem Haushalt zusammenleben. Auch auf Händeschütteln und Umarmen sollte weiter verzichtet werden.

Lockerungen beim Kontaktverbot in Baden-Württemberg: Was ist ab erlaubt - und was nicht?

Update vom 2. Juni: Was ist beim Kontaktverbot in Baden-Württemberg aktuell erlaubt, was bleibt verboten? Wir fassen die Antworten Landes auf die wichtigsten Fragen rund um das Kontaktverbot zusammen.

Prinzipiell gilt: Im öffentlichen Raum darf man jetzt auch mit den Personen eines weiteren Hausstands unterwegs sein. Man kann sich also mit einer weiteren Familie oder Bewohnern eines weiteren Haushalts im öffentlichen Raum treffen. 

In privaten Räumen sind nun nicht mehr nur direkte Verwandte (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel), sondern zusätzlich auch Geschwister (Seitenlinie) und deren Nachkommen (also Kinder und Enkel) von der Fünf-Personen-Grenze bei Ansammlungen im nicht-öffentlichen Raum ausgenommen.

Kontaktverbot in Baden-Württemberg: Was ist im öffentlichen Raum erlaubt?

  • Wie ist Familie im öffentlichen Raum zu verstehen? Im öffentlichen Raum ist der Begriff "Familie" gleichbedeutend mit dem Begriff "Haushalt" zu verstehen. Es kommt hier nicht auf den Verwandtschaftsgrad, sondern auf das Zusammenwohnen an. 
  • Wie viele Personen dürfen im öffentlichen Raum zusammenkommen? Im öffentlichen Raum dürfen Personen aus zwei verschiedenen Haushalten zusammenkommen, ohne den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten zu müssen.
  • Dürfen zwei Familien sich mit einer weiteren Person draußen unterhalten? Ja, es ist allerdings der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Spielt die Größe der Familie eine Rolle? Nein, die Personenzahl bei Angehörigen eines Haushalts beziehungsweise Familien spielt keine Rolle, wenn es sich um die Mitglieder eines weiteren Haushalts handelt. Familien, die in zwei verschiedenen Haushalten leben, gelten als Personen aus verschiedenen Haushalten. Eine weitere Familie darf hier also nicht dazukommen.
  • Zählen Kinder als Personen? Ja, Kinder zählen als eigenständige Personen.
  • Darf man draußen mit zwei Freunden laufen? Nein, das ist nicht möglich, wenn es sich dann um Angehörige von drei Haushalten handelt.

Kontaktverbot in Baden-Württemberg: Was ist im privaten Raum erlaubt?

  • Was bedeutet "Haushalt"? Unter Haushalt im Sinne der Corona-Verordnungen sind die Personen zu verstehen, die gemeinsam in einer Wohnung wohnen.
  • Welcher Kreis der Familie ist nun im privaten Raum von der Kontaktbeschränkung ausgenommen? Von der Kontaktbeschränkung ausgenommen sind Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel mit Lebenspartnern. Ebenso ausgenommen sind Geschwister mit Nachkommen und Lebenspartnern sowie die Angehörigen eines weiteren Haushalts.
  • Wie viele Personen dürfen im privaten Raum zusammenkommen? Es gilt hier die grundsätzliche Beschränkung auf fünf Personen. Allerdings kommt es auch darauf an, in welchem Verhältnis die Personen stehen. Das bedeutet, dass die Fünf-Personen-Grenze nicht gilt, wenn es sich bei der Personengruppe um Angehörige des eigenen Haushalts und/oder um die erweiterte Familie (also Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel mit Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern, Geschwister mit Nachkommen und Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern) und/oder um Angehörige eines weiteren Haushalts handelt. Wenn diese Personengruppe die Fünf-Personen-Grenze überschreitet, ist das zulässig. Es dürfen aber nicht noch weitere Personen dazukommen.
  • Personen aus mehr als zwei Haushalten/Personenzahl im privaten Raum: Im privaten Raum dürfen kumulativ Personen zusammenkommen, die zum eigenen Haushalt gehören UND zur erweiterten Familie gehören (siehe oben) UND Personen eines weiteren Haushalts.*

*In einer älteren Version des Artikel gab es in der Aufzählung einen vierten Punkt "UND vier weitere Personen.", den die echo-Redaktion am 10. Mai aus der offiziellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg übernommen hatte. Dieser Punkt war später nicht mehr in der Corona-Verordnung des Landes zu finden. Nach sorgfältiger Prüfung und Absprache mit dem Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration wurde der echo-Redaktion mitgeteilt, dass eine Korrektur, nach der Erscheinung des Updates in diesem Artikel, in der Verordnung vorgenommen wurde. Deshalb wurde die Information 22. Mai im Artikel korrigiert.

  • Was bedeutet die Ausnahme für Geschwister? Geschwister sind nun, genauso wie die Verwandten in gerader Linie (also Eltern, Kinder und Großeltern), in die Ausnahmeregelung von der Fünf-Personen-Grenze einbezogen. Familien (dazu zählen nun auch die Geschwister, bislang nur Großeltern, Eltern und Kinder) dürfen zusammen kommen, auch wenn sie zusammen mehr als fünf Personen sind.
  • Was ist mit Treffen im Garten? Für den Garten gelten die gleichen Regeln wie für die Wohnung.
Treffen im eigenen Garten sind möglich - solange die Corona-Verordnung eingehalten wird.

Kontaktverbot in Baden-Württemberg: Was ist bei Fahrgemeinschaften im Auto erlaubt?

  • Wie viele Personen dürfen im Auto mitfahren? Grundsätzlich erfolgen auch Fahrten mit privaten Autos im öffentlichen Raum. Daher dürfen Personen aus zwei verschiedenen Haushalten oder im Falle von Familien weitere Personen einer anderen Familie oder Wohngemeinschaft mitfahren. Eine Familie darf Mitglieder eines weiteren Haushaltes oder einer anderen Familie im Auto mitnehmen.
    Privat organisierte Fahrtgemeinschaften sind zulässig, wenn sie der Ausübung der Berufstätigkeit dienen. Bei Fahrten zum Arbeitsplatz darf daher auch mehr als eine Person mitgenommen werden. Fahrtunterbrechungen, beispielsweise zum Einkauf, sind nicht erlaubt. Alle im Auto sollten eine Maske tragen, da sie lange auf engen Raum zusammen sind und so ein besonderes Infektionsrisiko besteht.
  • Sind Fahrgemeinschaften zur Schule erlaubt? Neben den eigenen Kindern darf man darf nur das Kind oder die Kinder einer weiteren Familie mitnehmen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Kretschmann verkündet Kontaktverbot-Lockerungen

Update vom 26. Mai, 12.33 Uhr: In der Pressekonferenz am Dienstag verkündete der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann die neuen Beschlüsse. Für private Veranstaltungen gelten ab dem 1. Juni folgende Regeln: In geschlossenen Räumen dürfen private Treffen mit bis zu 10 Personen, im Freien mit maximal 20 Personen, stattfinden. Öffentliche Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen dürfen ebenfalls ab dem 1. Juni und unter bestimmten Voraussetzungen, wie feste Sitzplätze, wieder stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben weiterhin bis zum 31. August untersagt. Ab dem 2. Juni dürfen Bars und Kneipen, Jugendhäuser und öffentliche Bolzplätze - unter Einhaltung der Hygieneregeln - wieder öffnen. Wegen der Kontaktbeschränkungen bleiben auch Badeseen und deren nahe Liegewiesen über Pfingsten und darüber hinaus gesperrt.

Coronavirus Baden-Württemberg: Lockerungen bei Kontaktbeschränkungen geplant?

Update vom 25. Mai, 12.45 Uhr:Ist nun das Ende der Kontaktbeschränkungen in Sicht? Laut einer Beschlussvorlage des Bundes, die der RTL/ntv-Redaktion vorliegt, heißt es, dass die Kontaktbeschränkungen bundesweit gelockert werden dürfen. Es wird empfohlen den Mindestabstand von 1,5 Metern weiterhin einzuhalten und in bestimmten Bereichen eine Maske zu tragen. Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sollen demnach auf maximal 20 Personen gelockert werden. Auch für Treffen in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus  sind Lockerungen bei der Anzahl der Personen vorgesehen. 

So sollen sich demnach bis zu maximal zehn Personen - mit Abstand und ausreichender Belüftung - treffen dürfen. Beschränkungen im öffentlichen Raum sollen ab dem 6. Juni nur noch dort aufrechterhalten werden, "wo die regionale Dynamik im Infektionsgeschehen dies erfordert". 

Ab wann diese Lockerungen gelten und welche Bundesländer diese auch übernehmen, ist noch nicht bekannt. Wie ntv berichtet, ist bislang nur klar, dass die neuen Regeln bis zum 5. Juli vorgesehen sein sollen. So soll das Infektionsrisiko gering gehalten werden. Das Corona-Kabinett hätte heute eigentlich über weitere Lockerungen beraten sollen. Die geplante Sitzung wurde dann kurzfristig abgesagt und auf kommenden Mittwoch, auf die wöchentliche Kabinettssitzung, verlegt. 

Coronavirus: Nach Lockerungen in Thüringen - will Baden-Württemberg jetzt folgen?

Update 25. Mai, 8 Uhr: Geht's jetzt plötzlich ganz schnell? Das Land Thüringen will bereits Anfang Juni die allgemeinen Coronavirus-Beschränkungen beenden. Das ist ein Schritt, der vielen Verantwortlichen deutlich zu flott geht, manche sind gar "entsetzt" über die Pläne von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow. Das Land Baden-Württemberg geht diesen großen Schritt dagegen noch nicht. "Die Länder sind sehr unterschiedlich vom Virus betroffen, was im gewissen Rahmen auch zur unterschiedlichen Handhabung der Maßnahmen führt", sagte ein Sprecher der Landesregierung von Baden-Württemberg am Samstag. Pläne wie in Thüringen kämen derzeit für Baden-Württemberg nicht in Betracht. "Wir lockern die Maßnahmen stetig, aber Schritt um Schritt und mit Umsicht", sagte der Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

In Thüringen sollen landesweite Coronavirus-Regeln zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen dagegen ab Juni der Vergangenheit angehören. "Ab 6. Juni möchte ich den allgemeinen Lockdown aufheben und durch ein Maßnahmenpaket ersetzen, bei dem die lokalen Ermächtigungen im Vordergrund stehen", sagte Ministerpräsident Ramelow (Linke) den Zeitungen der "Mediengruppe Thüringen". An die Stelle der landesweiten Vorgaben sollen dann nur noch lokale Maßnahmen treten, wenn in einer Region eine bestimmte Infektionsrate überschritten wird.

Nach Zahlen des baden-württembergischen Sozialministeriums lag die Infektionsrate im Südwesten landesweit zuletzt bei 3,4 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das sind mehr als zwei Neuinfektionen weniger als in Thüringen.

Lockerungen beim Kontaktverbot in Baden-Württemberg: Was ist ab dem 18. Mai erlaubt - und was nicht?

Update 17. Mai: Morgen ist es wieder soweit! Die Neu-Infektionen halten sich gering, die Reproduktionszahl liegt in Baden-Württemberg bei knapp unter 1 - so soll es sein. Und damit kommen am Montag, 18. Mai weitere Lockerungen hinzu. So dürfen Kitas und Kindergärten schrittweise wieder öffnen, eine Hälfte der Gruppe darf wieder betreut werden. Kinder aus der Notbetreuung und mit besonderem Förderbedarf  haben zuerst das Anrecht auf einen Platz.

Speisegaststätten, Cafés und Eisdielen dürfen ihren Innen- und Außenbereich wieder öffnen. Mit  einigen Hygienevorschriften ist ein Besuch im Restaurant also wieder möglich. 

Auch Bildungseinrichtungen jedlicher Art dürfen wieder öffnen. Zudem werden die Besuchsverbote in Krankenhäusern, sowie Alten- und Pflegeheimen gelockert. Freizeiteinrichtungen im Freiluftbereich dürfen den Betrieb ebenso wieder aufnhemen. 

Das Kontakverbot bleibt weiterhin bestehen. Im öffentlichen Raum ist die Versammlung zweier Haushalte (Personen aus zwei verschiedenen Haushalten) erlaubt. Dabei gibt es keine Begrenzung bei der Anzahl der Personen

Die Fahrgastschifffahrt ist ab Montag wieder möglich. Camping-Freunde dürfen sich freuen. Übernachtungen in Wohnwagen, Wohnmobilen und festen Mietunterkünften dürfen wieder angeboten werden. Dabei muss auf eine Selbstversorgung geachtet werden. Die Nutzung von Gemeinschaftsvorrichtungen ist untersagt, berichtet swr.de.

Lockerungen beim Kontaktverbot in Baden-Württemberg: Was ist ab dem 11. Mai erlaubt - und was nicht?

Update vom 10. Mai: Ab Montag, 11. Mai, gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordung mit einigen Lockerungen - auch für das Kontaktverbot. Doch was ist ab Montag erlaubt, was bleibt verboten? Wir fassen die Antworten Landes auf die wichtigsten Fragen rund um das Kontaktverbot zusammen.

Prinzipiell gilt: Im öffentlichen Raum darf man jetzt auch mit den Personen eines weiteren Hausstands unterwegs sein. Man kann sich also mit einer weiteren Familie oder Bewohnern eines weiteren Haushalts im öffentlichen Raum treffen. 

In privaten Räumen sind nun nicht mehr nur direkte Verwandte (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel), sondern zusätzlich auch Geschwister (Seitenlinie) und deren Nachkommen (also Kinder und Enkel) von der Fünf-Personen-Grenze bei Ansammlungen im nicht-öffentlichen Raum ausgenommen.

Kontaktverbot in Baden-Württemberg: Neuer Corona-Fahrplan erklärt Lockerungen

Update vom 7. Mai: Am Mittwoch, 6. Mai, hatten sich Bund und Länder auf einem erneuten Corona-Gipfel über das weitere Vorgehen ausgetauscht. Für Baden-Württemberg wurde ein neuer Corona-Fahrplan veröffentlicht, der erklärt, was zu welchem Zeitpunkt und in welchem Umfang wieder geöffent oder gelockert werden soll. Der Plan gilt ausdrücklich vorbehaltlich der Infektionslage und muss noch vom Kabinett verabschiedet werden.

Kontaktverbot in Baden-Württemberg: Diese Änderungen brachte der Corona-Gipfel 

Update, 06. Mai: Der Corona-Gipfel von Bund und Ländern ist rum. Zwei Wochen nach den ersten Lockerungen in der Corona-Krise wurden die Ergebnisse nun begutachtet und über das weitere Vorgehen beraten. Auch ging es dabei um das Kontaktverbot. Während in Pflege- und Seniorenheimen sowie Behinderteneinrichtungen nun eine feste Kontaktperson wieder zu Besuch kommen darf, gibt es auch eine weitreichende Änderung für alle Menschen in Baden-Württemberg und Deutschland. 

Bislang galt: Personen aus einem Haushalt durften gemeinsam draußen unterwegs sein oder sich mit maximal einer anderen Person treffen, sollten aber auf den Mindestabstand achten. Nach dem Corona-Gipfel wurde diese Verordnung etwas gelockert. Nun dürfen Menschen aus zwei verschiedenen Haushalten gemeinsam unterwegs sein. Die neuen Regeln der Kontaktbeschränkung gelten vorerst bis zum 05. Juni.

Währenddessen gibt es auch weitere Lockerungen. So haben Spielplätze, Zoos und Museen nun teilweise wieder geöffnet. Und auch im Sport gibt es weitreichende Änderungen. Der VfB Stuttgart und die Fußball-Bundesliga starten wohl in der zweiten Mai-Hälfte wieder. Und auch Schulen sollen nach Pfingsten wieder von allen Schülern besucht werden können - mit Einschränkungen.

Kontaktverbot in Baden-Württemberg: Das bleibt in der neuen Corona-Verordnung verboten

Update vom 3. Mai: Am 30. April haben sich Bund und Länder zu einer Telefonkonferenz getroffen und über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise gesprochen. Es wurden einige Lockerungen beschlossen, jedoch geltenden Folgende Maßnahmen in Baden-Württemberg nach wie vor.

  • Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln bleiben weiterhin bestehen: Bei Begegnungen mit anderen Menschen muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Draußen darf man sich alleine oder maximal zu zweit aufhalten. Außnahme: Angehörige des gleichen Haushalts dürfen sich zusammen draußen aufhalten, auch wenn es mehr als zwei Personen sind.
  • Der Verzicht auf private Reisen und Besuche von Verwandten bleibt ebenfalls bestehen.
  • Besuchsverbote in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen bleiben bestehen. Die bisher schon möglichen Ausnahmen sind auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg beschrieben.
  • Verboten bleiben: Zusammenkünfte in Vereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich - sofern keine Ausnahmen zugelassen sind. Ausnahmen gelten unter anderem für Bildungseinrichtungen in Bezug auf die berufliche Bildung und den Bereich des Spitzensports.

Kontaktverbot in Baden-Württemberg: Corona-Verordnung wird neuer Situation angepasst

Update vom 30. April: Heute besprechen sich Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Bereits im Vorfeld wurde bekannt, dass das Kontaktverbot wahrscheinlich verlängert wird.

Update vom 24. April: Erneut gab es Änderungen in der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. echo24.de gibt einen Überblick, welche Corona-Regeln jetzt gelten und wann Maskenpflicht gilt.

Update vom 16. April: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in einer Video-Konferenz am Mittwochnachmittag, 15. April, mit den Ministerpräsidenten der einzelnen Bundesländer beraten, wie es in den kommenden Wochen und Monaten in der Coronavirus-Krise weitergeht. Folgende Schritte, Änderungen und Lockerungen der Coronavirus-Regeln hat die Regierung nun beschlossen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Kontaktverbot - Was ist erlaubt?

Update, 08. April: Am Mittwoch hat sich Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu Ostern in der Corona-Krise geäußert. Gelten die Regeln auch an den Feiertagen? Strobl in einer Mitteilung des Innenministeriums: "Die Ostertage werden eine Bewährungsprobe. Ich habe größtes Verständnis, die Menschen haben in diesen Tagen eine besondere Sehnsucht, ihre Lieben zu sehen, das herrliche Wetter zieht nach Draußen." 

Dann kommt das, womit viele schon gerechnet haben: Die Regeln und Maßnahmen wegen des Coronavirus gelten auch an Ostern. Strobl: "Aber trotzdem steht über allem: Die Regeln der Corona-Verordnung sind notwendig, um Menschenleben zu retten. Deshalb müssen sie auch an den Feiertagen unbedingt beachtet werden." 

Strobl zeigt Verständnis und sagt, dass er weiß, wie schwer das gerade an Feiertagen fällt, aber: "Es muss so sein. Und klar ist, das kann ich allen Bürgerinnen und Bürgern sagen, die Regeln werden nur so lange gelten, wie es notwendig ist. Noch ist es notwendig."

Coronavirus Baden-Württemberg: Was ist beim Kontaktverbot erlaubt? 

Update vom 01. April: Am 22. März haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs auf ein Kontaktverbot gegen die Ausbreitung des Coronavirus geeinigt. Diese Maßnahme soll mindestens bis nach Ostern, genauer gesagt bis zum 19. April, bestand haben - das wurde in einer weiteren Telefonkonferenz zwischen Bund und Ländern am 1. April beschlossen. Das Ziel: Die Ausbreitung von Covid-19 verlangsamen und somit eine Überlastung des Gesundheitssystems vermeiden. 

Gegen Corona-Ausbreitung in Baden-Württemberg: Was ist beim Kontaktverbot erlaubt?

Besonders unklar scheint einigen Bürgern immer noch der Punkt "Zusammenkünfte sind verboten" zu sein. Für Baden-Württemberg gilt wegen der Corona-Maßnahmen in der Kurzfassung:

  1. Draußen darf man sich alleine oder maximal zu zweit aufhalten. Außnahme: Angehörige des gleichen Haushalts dürfen sich zusammen draußen aufhalten, auch wenn es mehr als zwei Personen sind.
  2. Bei Begegnungen mit anderen Menschen muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
  3. Gottesdienste dürfen nicht mehr stattfinden. Beerdigungen, Taufen und Trauungen dürfen unter bestimmten Bedingungen besucht werden - zuständig ist das Kultusministerium.
    Besuche bei Ehegatten, Lebenspartnern oder Partnern sind selbstverständlich erlaubt.
  4. Besuche von Kindern bei Verwandten, die in gerade Linie verwandt sind (beispielsweise Eltern, Großeltern, Kinder und Enkelkinder) sind erlaubt.

Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg: Welche Einrichtungen sind geschlossen?

Viele Einrichtungen bleiben in Baden Württemberg wegen derCorona-Maßnahmen bis zum 19. April 2020 geschlossen. Davon betroffen sind:

  1. Gaststätten und ähnliche Einrichtungen wie Cafés, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen
  2. Geschäfte und Outlet-Center
  3. Frisöre, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios
  4. Kultureinrichtungen wie Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater - ebenso Kinos
  5. Bildungseinrichtungen wie Volkshochschulen oder Musikschulen - ebenso öffentliche Bibliotheken
  6. Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios und Tanzschulen - ebenso Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder, Saunen

  7. Jugendhäuser, öffentliche Spiel- und Bolzplätze
  8. Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten
  9. Hotels, Pensionen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze. Es gibt aber Ausnahmen für geschäftliche Zwecke oder für besondere private Härtefälle - ebenso Betrieb von Reisebussen für Freizeitreisen
  10.  Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen - ebenso Prostitutionsstätten und Bordelle
In Baden-Württemberg wurden wegen der Ausbreitung des Coronavirus auch Spielplätze gesperrt.

Wegen Sars-CoV-2: Schließung von Schulen und Kindergärten in Baden-Württemberg - Notbetreuung eingerichtet

Die Schließungen betreffen im Besonderen auch Schulen, Kindergärten, Hochschulen und Wohnheime. Hier gilt:

  1. Alle Schulen und Kindergärten in Baden-Württemberg bleiben bis zum 19. April 2020 geschlossen.
  2. Universitäten und Hochschulen bleiben bis 19. April 2020 geschlossen.
  3. Die Wohnheime, in denen Minderjährige wohnen, bleiben geöffnet. Auch die Wohnheime für Menschen, die auf einer sonderpädagogischen Schule sind, bleiben geöffnet.
  4. Die Schulen, in denen Kranken- und Altenpfleger ausgebildet werden, bleiben ebenfalls geöffnet.

Für Kinder gibt es während der Schließung von Schulen und Kindergärten eine Notbetreuung . Diese gilt allerdings nicht für alle Kinder in Baden-Würrtemberg. Eine Notbetreuung gibt es für Schüler an Grundschulen, an Grundschulstufen von Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, Grundschulförderklassen, Schulkindergärten und den Klassenstufen 5 und 6 der auf der Grundschule aufbauenden Schulen sowie Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, wenn:

  1. beide Erziehungsberechtigte oder die oder der Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur im Sinne arbeiten und nicht abkömmlich sind.
  2. Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist - dies muss die zuständige Gemeinde entscheiden.

Regeln in Zeiten von Covid-19: Baden-Württemberg veröffentlicht Bußgeldkatalog

Geregelt sind diese und andere Maßnahmen in der aktuellen Corona-Verordnung der Landesregierung gegen die Ausbreitung von Sars-CoV-2 in Baden-Württemberg - diese wiederum gilt vorerst bis zum 15. Juni 2020 (nachzulesen auf der Seite des Landes Baden-Würtemberg). Das Sozialministerium kann den Termin des Außerkrafttretens jedoch ändern. 

In einer Telefonkonferenz hatten sich Bundeskanzlerin Merkel und die Länderchefs am 22. März auf ein Kontaktverbot geeinigt. Diese Maßnahme solle eine Mindestdauer von zwei Wochen haben. Wer sich nicht an die geltenden Corona-Regeln hält, dem droht ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro

Coronavirus Baden-Württemberg: Kontaktverbot statt Ausgangssperre - alle Informationen

Update vom 22. März, 17.50 Uhr: In einer Presskonferenz hatte der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann noch einmal erklärt, dass Bund und Länder sich in der Telefonschalte gegen eine Ausgangssperre entschieden haben. 

In Baden-Württemberg habe sich das Verhalten der Menschen seit den letzten Maßnahmen noch einmal verändert. In den Lebensmittelläden halten die Menschen Abstand, Corona-Partys finden weitestgehend nicht mehr statt und auch auf den Straßen sind noch einmal mehr weniger Menschen unterwegs. Kretschmann erklärte, dass nun auch bundesweit Friseursalons, Kosmetik- und Tattoostudios und Massagepraxen schließen müssen. Medizinische Behandlungen bleiben weiterhin möglich. 

Wegen des Coronavirus: Baden-Württemberg verschärft Maßnahmen

Statt der Ausgangsperre haben sich Bund und Länder auf ein Kontaktverbot geeinigt. Kontakte sollen auf ein maximales Minimum reduziert werden. In der Öffentlichkeit ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu fremden Menschen einzuhalten. 

"Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Und was ist jetzt noch erlaubt? Lebensmittel einkaufen, zur Arbeit oder zum Arzt und an die frische Luft gehen, erklärte Kretschmann.  

"So retten wir Leben", sagt die Kanzlerin. Diese Maßnahmen werden eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Diskussion über Ausgangssperren

Update vom 22. März, 16.10 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs haben sich nach ersten Informationen von ntv nun offenbar geeinigt. Es soll wohl kein Ausgangsverbot geben. Dafür aber ein Kontaktverbot! Doch was bedeutet das? Eine Ansammlung von mehr als zwei Menschen soll verboten werden - ausgenommen sind im eigenen Haushalt lebende Menschen. 

Mehr Informationen folgen...

Coronavirus in Baden-Württemberg: Heute Entscheidung über Ausgangssperren

Update vom 22. März, 15.20 Uhr: Die Bundeskanzlerin Angela Merkel berät heute in einer Telefonschalte mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer über weitere Maßnahmen  gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ein ganz großes Thema in der Konferenz: Ausgangssperren. Das Verhalten der Bürger an diesem Wochenende soll entscheidend sein. Nach ersten Informationen gehen die Meinungen der  Länderchefs auseinander, berichtet ntv. Die ersten Entscheidungen könnten schon am Sonntag, 22. März gegen 16 Uhr bekannt gegeben werden. Kanzlerin Merkel möchte sich gegen 17.30 Uhr ebenfalls äußern.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Kretschmann schließt alle Restaurants und Gaststätten!

Update 20. März, 14.30 Uhr: Bei einer Pressekonferenz am Freitag kündigte der Ministerpräsident Winfried Kretschmann weitere drastische Maßnahmen an. Ab morgen müssen alle Gaststätten und Restaurants ganztägig geschlossen bleiben. Ausnahmen gelten für Drive-In- und To-Go-Restaurants sowie Speise-Lieferungen. Außerdem sind ab sofort Zusammenkünfte von Gruppen und Ansammlungen ab drei Personen verboten. Wer sich nicht daran hält, dem drohen Bußgeld bis zu 25.000 Euro sowie mehrjährige Haftstrafen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Land will Versammlungen untersagen!

Update, 20. März, 9.30 Uhr: Baden-Württemberg bereitet wegen des Coronavirus ein Niederlassungsverbot für Gruppen auf öffentlichen Plätzen vor. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Diese Regeln gelten ab heute

Update, 18. März, 9.30 Uhr: Es ist gar nicht so einfach, in diesen Tagen noch den Überblick zu behalten, was jetzt Sache ist. Was ist erlaubt und was nicht? Das Land informiert. 

In einer Mitteilung heißt es: "Die neuen Regelungen gelten ab Mittwoch, den 18. März 2020. Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, werden Einrichtungen und Geschäfte in großem Umfang geschlossen." Aber: Niemand muss um seine Versorgung bangen. Es bleiben einige Betriebe geöffnet

Einzelhandel für Lebensmittel,

Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste,

Getränkemärkte,

Apotheken,

Sanitätshäuser,

Drogerien,

Tankstellen,

Banken und Sparkassen,

Poststellen,

Frisöre, Reinigungen, Waschsalons,

der Zeitungsverkauf,

Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel

Hofläden und Raiffeisenmärkte

Mit der neuen Regelung können diese Geschäfte auch an Sonntagen und Feiertagen öffnen

Alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht zu den oben genannten Einrichtungen gehören, werden geschlossen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Diese Geschäfte müssen schließen

Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt. Hier gibt es Ausnahmeregelungen: 

Vom Verbot ausgenommen sind allerdings Gaststätten, die Speisen und Getränke anbieten sowie Mensen, wenn sichergestellt ist, dass die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist, Stehplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Gästen gewährleistet ist.

Die Gaststätten dürfen frühestens ab sechs Uhr geöffnet und müssen spätestens ab 18 Uhr geschlossen werden.

Der Betrieb folgender Einrichtungen wird untersagt:

Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater,

Bildungseinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkhochschulen,

Kinos,

Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder, Saunen,

alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios, und ähnliche Einrichtungen,

Volkshochschulen und Jugendhäuser,

öffentliche Bibliotheken,

Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen

Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen

Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen,

Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten (auch außerhalb geschlossener Räume), Spezialmärkte

Öffentliche Spiel- und Bolzplätze.

Maßnahmen gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg: Das gilt für Veranstaltungen: 

Aus der Mitteilung es Landes geht weiter hervor: "Untersagt sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Angebote von Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen."

Untersagt sind Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften. Auch alle sonstigen Veranstaltungen sind untersagt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Landesregierung informiert über aktuelle Situation

Update vom 17. März, 12 Uhr: Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Gesundheitsminister Manne Lucha und Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann berichten in einerPressekonferenz um 12 Uhr aktuell über die Ergebnisse und Entscheidungen der heutigen Kabinettssitzung zur aktuellen Coronavirus-Situation in Baden-Württemberg.

Klar ist: Im Gegensatz zu Bayern hat Baden-Württemberg nicht den Katastrophenfall ausgerufen. Ministerpräsident Kretschmann betont jedoch, dass es besonders wichtig ist, dass alle sich an die angeordneten Maßnahmen halten, um weitere Schritte wie zum Beispiel eine Ausgangssperre zu vermeiden.

Drastische Maßnahmen gegen Corona-Ausbreitung: Baden-Württemberg macht dicht - Kretschmann äußert sich

Erstmeldung vom 16. März: Der Alltag wie wir ihn kennen, ist vorübergehend vorbei: Am Montag, 16. März, haben Bund und Länder ein Maßnahmenpaket zur weiteren Eingrenzung der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Zunächst hatten die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder in enger Abstimmung die Beschlüsse abgesegnet, die bundesweit umgesetzt werden sollen. Baden-Württemberg zieht nun nach!

In einerMitteilung des Landes heißt es am Montag: "Aufgrund der sich zuspitzenden Lage und der stark steigenden Zunahme von Corona-Infektionen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung eine Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen beschlossen." Inzwischen beträgt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg über 1.000

Und weiter: "Diese gilt sofort und wird das öffentliche Leben für die Menschen in Baden-Württemberg in vielen Bereichen stark einschränken." Die Verordnung bleibt vorerst bis zum 15. Juni 2020 bestehen - das Sozialministerium kann diesen Termin jedoch noch ändern. Bereits am Montagmorgen machte Baden-Württemberg Teile der Grenzen zu

Verschärfte Maßnahmen gegen Coronavirus: Baden-Württemberg schließt Einrichtungen landesweit

Ministerpräsident Winfried Kretschmann: "Die Zahl der infizierten Menschen im Land steigt weiter stark. Gleichzeitig gelingt es uns aktuell sehr gut, alle erkrankten Menschen medizinisch bestmöglich zu versorgen." Das soll auch so bleiben, weshalb nun die Ausbreitung noch stärker verlangsamt werden soll. Nachdem ab dem morgigen Dienstag, 17. März, Schulen und Kindergärten dicht machen, folgen nun weitere Einrichtungen landesweit:

• Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater
• Bildungseinrichtung jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkhochschulen
• Kinos
• Schwimm- und Hallenbäder, Thermalbäder, Saunen
• Fitnessstudios und sonstige Sportstätten in geschlossenen Räumen
• Volkshochschulen und Jugendhäuser
• öffentliche Bibliotheken
• Vergnügungsstätten
• Prostitutionsstätten

Kretschmann: "Ich bin mir bewusst, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern damit einiges abverlangen. Aber nur so können wir die Krise mit geeinter Kraft bewältigen." Kretschmann und Gesundheitsminister Manne Lucha appellieren zudem nochmals an die Bevölkerung, soziale Kontakte nur auf die unbedingt notwendigen zu beschränken. Das betrifft auch Besuche in Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen. Diese sind ebenfalls verboten und können lediglich mit Ausnahmen (erkrankte Kinder, Sterbebegleitung und Teile der Psychiatrie) wahrgenommen werden.

1.105 bestätigte Coronavirus-Fälle gibt es in Baden-Württemberg (Stand: 16. März 2020, 14.30 Uhr).

Coronavirus in BaWü: Gaststätten werden geschlossen, Speisegaststätten bekommen Auflagen 

Hart treffen die neuen Maßnahmen auch Gaststätten, denn: DerBetrieb einer Gaststätte wird grundsätzlich untersagt. Es sei denn, es handelt sich um eine Speisegaststätte, die wiederum einige Vorgaben erfüllen muss. So muss der Abstand zwischen den Tischen mindestens 1,5 Metern betragen, ebenso zwischen den an Stehplätzen positionierten Gästen. Auch die Ermittlung möglicher Kontaktpersonen für einen Zeitraum von jeweils einem Monat müssen in geeigneter Weise sichergestellt sein, wenn es zu einer Infektion kommt.

Größere Veranstaltungen wurden ohnehin schon abgesagt, das Personenlimit liegt aktuell bei 100 Menschen. Aber: In Heilbronn beispielsweise droht schon ein Personenlimit von 50. In der Mitteilung des Landes heißt es: "Bei öffentlichen Veranstaltungen mit weniger als 100 Teilnehmern entscheiden die zuständigen Behörden vor Ort auf Basis einer Risikoabwägung anhand der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und unter Berücksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens über ein Verbot."

Auch Heilbronn ist vom Coronavirus betroffen. Der Maßnahmen-Katalog der Bundesregierung ist für viele ganz hartes Brot. Die Stadtinitiative wendet sich an die Händler.

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