Besonders stark getroffene Branche

Coronavirus in BaWü: Hilfe für Automobil-Branche gefordert - es geht um Millionen!

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Baden-Württemberg: Die Automobil- und Zulieferbranche sind besonders stark von der Corona-Krise betroffen. Deshalb wird nun Unterstützung gefordert.

  • Unterstützung für die Automobil- und Zulieferindustrie gefordert.
  • Branchen-Umbau stellt Unternehmen ohnehin schon vor Herausforderungen.
  • Corona-Krise trifft Automobil-Branche besonders stark.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Unterstützung für Automobil-Branche gefordert

Bund und Länder haben am Donnerstag über weitere Lockerungen in der Corona-Krise diskutiert. Die Zahl der Neu-Infizierten mit dem Coronavirus sind auch in Baden-Württemberg zuletzt zurückgegangen. Und dennoch: Das Coronavirus hat Deutschland immer noch fest im Griff. Auch große Unternehmen wie Daimler oder Audi sind betroffen. 

Nun könnte es aber Unterstützung für die wichtige Automobil- und Zulieferindustrie geben. Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) fordert massive finanzielle Unterstützung für diese besonders stark von der Corona-Krise betroffenen Branchen. Angesichts des Umbaus der Branche gibt es ohnehin eine große Herausforderung. Hoffmeister-Kraut: "Wir müssen der Branche daher schnell und ganzheitlich aus der Krise helfen." Wichtig sei hier vor allem die Absicherung der Liquidität zum Hochfahren der eigenen Werke und zur Stabilisierung der internationalen Lieferketten sowie die Stimulation des Absatzmarktes.

Hilfe für Automobil-Branche! Es geht um Millionen

Positive Signale gab es bereits. Viele Landes- und Bundespolitiker haben sich bereits dafür ausgesprochen, der Autobranche als Schlüsselindustrie den nötigen Anschub für den Weg aus der Krise zu geben. Aber: Es ist noch nicht entschieden. Erst am kommenden Dienstag (5. Mai) will Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem "Autogipfel" über Anschubhilfen für die Autoindustrie nach dem Vorbild der Abwrackprämie 2009 beraten.

Die Automobil- und Zulieferindustrie sind besonders stark von der Corona-Krise betroffen.

Im Raum steht auch, mögliche Strafzahlungen der Autohersteller an die Europäische Union bei Überschreitung der CO2-Flottengrenzwerte zeitweilig auszusetzen. Das würde für Liquidität sorgen. Um Investitionen beim Umbau der Branche gezielt zu unterstützen, schlägt das Ministerium außerdem ein branchenbezogenes Förderprogramm vor mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen - in Höhe von bis zu zwei zwei Millionen Euro pro Unternehmen!

Rubriklistenbild: © dpa

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