Corona-Regeln in Baden-Württemberg

Andere Regeln seit dieser Woche: Wieder neue Corona-Verordnung für BaWü

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Wegen des Coronavirus wurden in Baden-Württemberg Maßnahmen und Lockerungen ergriffen. echo24.de gibt einen Überblick darüber, was jetzt gilt. 

  • Bund und Länder haben Maßnahmen zur Eindämmung von Sars-CoV-2 getroffen.

Betreuung, Gastro und Co.: Weitere Lockerungen der Corona-Verordnung seit Montag

Update, 16. Mai: Die Corona-Verordnung wird weiter gelockert in Baden-Württemberg! Am Samstag kam die Meldung vom Ministerium, dass - wie angekündigt - einige Beschränkungen geändert werden. Ab Montag wird die Kinderbetreuung beispielsweise ausgeweitet - zur Freude vieler Eltern. Generell dürfen Bildungseinrichtungen jeglicher Art wieder öffnen, ebenso wie auch Restaurants, Cafés und Eisdielen. Natürlich gelten für alle Einrichtungen diverse Auflagen. 

Die Maßnahmen wurden bereits angekündigt, allerdings fehlte bislang der offizielle Beschluss der Landesregierung. Nun ist er da - und bringt weitere Lockerungen mit sich, die zwar nicht am Montag, aber im Laufe der kommenden Wochen in Kraft treten sollen. So dürfen vom 29. Mai an auch Hotels wieder Touristen aufnehmen und Freizeitparks ihre Tore öffnen. Ab dem 02. Juni können alle öffentlichen und privaten Sportanlagen wieder öffnen. Außerdem dürfen in Schwimm- und Hallenbädern zumindest Schwimmkurse angeboten und Prüfungen abgenommen werden.

Was ist ab Montag wieder erlaubt? Neue Corona-Verordnung für Baden-Württemberg im Überblick

Update vom 10. Mai: Ab Montag, 11. Mai, ist es soweit: Die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gilt - und damit einige Lockerungen, die beim letzten Treffen zwischen Bund und Ländern am 6. Mai beschlossen wurden. In einem übersichtlichen Corona-Fahrplan erklärt echo24.de, ab wann welche Änderung in Baden-Württemberg gilt - und für wen. Für die wichtigsten Änderungen zum 11. Mai geben wir euch hier einen Überblick. Die vollständige Verordnung ist im Detail auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg nachzulesen.

Was ändert sich ab Montag, 11. Mai, in Baden-Württemberg? Die wichtigsten Punkte der Corona-Verordnung im Überblick!

  • Im öffentlichen Raum darf man jetzt auch mit den Personen eines weiteren Hausstands unterwegs sein. Man darf sich also mit einer weiteren Familie oder den Bewohnern eines weiteren Haushalts im öffentlichen Raum treffen. In privaten Räumen sind nun nicht mehr nur direkte Verwandte (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel), sondern zusätzlich auch Geschwister (Seitenlinie) und deren Nachkommen (also Kinder und Enkel) von der Fünf-Personen-Grenze bei Ansammlungen im nicht-öffentlichen Raum ausgenommen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Kontaktverbot findet ihr hier.
  • Weitere körpernahe Dienstleistungen mit vergleichbaren Hygienestandards wie Friseure dürfen öffnen. Dazu zählen: Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Sonnenstudios, Tattoo-Studios und Piercingstudios.

Baden-Württemberg: Neue Corona-Verordnung öffnet weitere Bereiche

  • Ab 11. Mai sind in Friseursalons gesichtsnahe Dienstleistungen wie wie Bartpflege, Wimpern färben und Augenbrauen zupfen wieder gestattet. Auch Kosmetikstudios dürfen diese Arbeiten durchführen.
  • Musikschulen und Jugendkunstschulen können einen eingeschränkten Betrieb aufnehmen.
  • Fahrschulen können wieder den Betrieb aufnehmen, ebenso Flugschulen.
  • Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Auch Freiluft-Sport mit Tieren kann unter Auflagen wieder stattfinden, etwa Reitanlagen und Hundeschulen.
  • Vergnügungsstätten wie Spielbanken, Spielhallen sowie Wettvermittlungsstellen dürfen unter Hygieneauflagen wieder öffnen. Sie dürfen aber keine gastronomischen Angebote anbieten.
  • Sportboothäfen dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder den Betrieb aufnehmen.
  • Luftsport ist wieder möglich. Dazu zählt auch der Modellflug.
  • Die Alltagsmasken sind nicht nur in Läden und im Nahverkehr, sondern auch im Personenfernverkehr (Züge der DB AG) zu tragen sowie in Flughafengebäuden.

Coronavirus Baden-Württemberg: Fahrplan zeigt, wann welche Bereiche wieder öffnen dürfen

Update vom 7. Mai: Am Mittwoch, 6. Mai, hatten sich Bund und Länder auf einem erneuten Corona-Gipfel über das weitere Vorgehen ausgetauscht. Für Baden-Württemberg wurde ein neuer Corona-Fahrplan veröffentlicht, der erklärt, was zu welchem Zeitpunkt und in welchem Umfang wieder geöffnet oder gelockert werden soll. Der Plan gilt ausdrücklich vorbehaltlich der Infektionslage und muss noch vom Kabinett verabschiedet werden.

Bund und Länder einigten sich am 6. Mai auf weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen.

Was ist jetzt wieder erlaubt? Neue Corona-Verordnung für Baden-Württemberg ab heute

Update vom 3. Mai: Am Donnerstag, 30. April, haben sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer, darunter auch Winfried Kretschmann, und Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Corona-Gipfel getroffen. Der Inhalt der Besprechung: das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Ab diesem Montag (4. Mai), gelten deshalb neue Corona-Regeln in Baden-Württemberg. 

Was ist jetzt erlaubt, was bleibt weiterhin verboten? echo24.de gibt einen Überblick über die wichtigsten Regeln der Corona-Verordnung. Die vollständige Verordnung ist im Detail auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg nachzulesen.

Neue Corona-Verordnung für Baden-Württemberg: Das bleibt weiterhin verboten

Auch wenn Bund und Länder sich beim Corona-Gipfel am 30. April auf einige Lockerungen geeinigt haben - es gibt Dinge, die in Baden-Württemberg nach wie vor verboten bleiben, um die Ausbreitung von Covid-19 möglichst zu verlangsamen. Diese Beschränkungen gelten weiterhin:

  • Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln bleiben weiterhin bestehen: Bei Begegnungen mit anderen Menschen muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Draußen darf man sich alleine oder maximal zu zweit aufhalten. Außnahme: Angehörige des gleichen Haushalts dürfen sich zusammen draußen aufhalten, auch wenn es mehr als zwei Personen sind.
  • Der Verzicht auf private Reisen und Besuche von Verwandten bleibt ebenfalls bestehen.
  • Besuchsverbote in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen bleiben bestehen. Die bisher schon möglichen Ausnahmen sind auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg beschrieben.
  • Verboten bleiben: Zusammenkünfte in Vereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich - sofern keine Ausnahmen zugelassen sind. Ausnahmen gelten unter anderem für Bildungseinrichtungen in Bezug auf die berufliche Bildung und den Bereich des Spitzensports.
  • Kindertageseinrichtungen und Kindergärten bleiben geschlossen. Die Notbetreuung bleibt gewährleistet und wurde erweitert.
  • Der Studienbetrieb an den Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Kunst- und Musikhochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) und den Akademien des Landes sowie privaten Hochschulen bleibt ausgesetzt.
  • Verboten bleiben bis mindestens zum 31. August 2020 Großveranstaltungen, wie etwa Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen- und Weinfeste, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen

Lockerungen für Baden-Württemberg: Das ist in der neuen Corona-Verordnung erlaubt

Doch es gibt auch Bereiche in Baden-Württemberg, für die die bisher geltende Corona-Verordnung ab diesem Montag, 4. Mai, nicht mehr gilt oder geändert wird. Folgende Maßnahmen werden vorsichtig gelockert:

  • Religionsausübung: Unter Auflagen sind Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen in "für religiöse Zwecke genutzten Räumlichkeiten von Kirchen und Religions- und Glaubensgemeinschaften, etwa Kirchen, Moscheen oder Synagogen" wieder erlaubt. Dies gilt auch für entsprechende Ansammlungen unter freiem Himmel. Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen sind also wieder erlaubt.
  • Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebeten: Es werden maximal 50 Personen zugelassen. Das Kultusministerium regelt die Schutzmaßnahmen, die zu treffen sind.
  • Öffnungen im Einzelhandel: Alle Ladengeschäfte – unabhängig von ihrer Verkaufsfläche – unter Auflagen dürfen wieder vollständig öffnen. Die 800 Quadratmeter-Regelung entfällt.
  • Öffnung weiterer Betriebe: Unter Hygiene-Auflagen dürfen Friseurbetriebe und Fußpflegestudios öffnen. Zahnärzte dürfen wieder uneingeschränkt praktizieren
  • Zum 4. Mai 2020 dürfen Bildungseinrichtungen im Bereich der beruflichen Bildung wieder stufenweise ihren Betrieb aufnehmen.
Ab dem 4. Mai werden die Schulen in Baden-Württemberg wieder stufenweise geöffnet.
  • Bereits beschlossen war die stufenweise Öffnung der Schulen zum 4. Mai 2020 mit den Schülerinnen und Schülern aller allgemein bildenden Schulen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen, sowie den Abschlussklassen der beruflichen Schulen.
  • In Musikschulen soll unter bestimmten Voraussetzungen und in einzeln festgelegten Bereichen Unterricht ermöglicht werden.
  • Pflegeheime: Die Ausgangsbeschränkungen für die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen entfallen, so dass die Heimbewohnerinnen und Bewohnerinnen wieder die Einrichtung auch ohne triftigen Grund verlassen können.
  • Öffnungen ab dem 6. Mai unter Auflagen: Museen, Freilichtmuseen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten sowie Tierparks und Zoos, ebenso Spielplätze (öffentliche Bolzplätze bleiben geschlossen).

Trotz neuer Corona-Verordnung für Baden-Württemberg: Diese Bereiche bleiben geschlossen

Doch es gibt auch Bereiche in Baden-Württemberg, die trotz der neuen Corona-Verordnung weiterhin für den "Publikumsverkehr" geschlossen bleiben müssen. Dazu zählen:

  • Gaststätten, Cafés, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen und ähnliche Einrichtungen. Der Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten, Cafés und Eisdielen bleibt gestattet.
  • Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Kinos (ausgenommen Autokinos, die weiterhin geöffnet bleiben dürfen), Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern,
  • Kosmetik- und Nagelstudios
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen

Eine Umfrage hat nun allerdings ergeben, dass jeder zweite Bürger in Baden-Württemberg die Lockerungen der Corona-Maßnahmen für zu voreilig hält.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Änderungen in der Corona-Verordnung - was gilt jetzt?

Erstmeldung vom 24. April: 5.321 Menschen (Stand 24.4., 8 Uhr) sind laut Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) am oder mit dem neuartigen Coronavirus in Deutschland gestorben. Um die rasante Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 zu verlangsamen und somit eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern, trafen Bund und Länder immer wieder neue Maßnahmen

Coronavirus in Baden-Württemberg: Rückblick - welche Maßnahmen beschlossen wurden

Am 17. März wurden alle Schulen, Kindergärten und Universitäten geschlossen. Am 19. März wurden Vorgaben für Gastronomiebetriebe beschlossen. Der Abstand zwischen den Tischen muss 1,50 Meter betragen, geöffnet werden darf nur noch von 6 bis 18 Uhr. Clubs, Diskos und Bars wurden geschlossen. Seit dem 21. März sind auch Restaurants zu - manche bieten Speisen und Getränke "To-Go" an, viele Gastronomen liefern in der Corona-Krise. Zum 23. März mussten dann auch Frisöre, Kosmetiker und Tätowierer nachziehen und ihre Läden dicht machen. 

Restaurants dürfen wieder öffnen. In der Heilbronner Innenstadt herrschte bis dato gähnende Leere. (Bild vom 21. März 2020)

Viele Deutsche befürchteten eine Ausgangssperre - doch Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten einigten sich auf ein Kontaktverbot. Dieses sieht vor, dass jeder einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen einhalten muss. Im öffentlichen Raum dürfen keine Ansammlungen von mehr als zwei Menschen stattfinden, eine Ausnahme gilt für Familien oder in einem gemeinsamen Haushalt lebende Personen. Wer sich nicht an die Corona-Verordnung hält, dem drohen Strafen von bis zu 25.000 Euro. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Erste Lockerungen nach knapp vier Wochen - dafür aber Maskenpflicht

Knapp einen Monat später, am 15. April, hatten sich Bund und Länder erneut getroffen und über Lockerungen der Maßnahmen diskutiert. Beschlossen wurde, dass das Kontaktverbot mindestens bis zum 3. Mai bestehen bleibt. Es wurde eine Empfehlung für das Tragen von Schutzmasken ausgesprochen. 

Coronavirus Baden-Württemberg: Wo gilt die Maskenpflicht?

Am 21. April verkündete der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Einführung einer Maskenpflicht. Ab dem 27. April muss beim Einkaufen oder im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ein Mundschutz, eine selbstgenähte Schutzmaske aus Stoff oder eine Mund-Nasen-Bedeckung, auch Schal oder Tuch sind möglich, getragen werden. Viele nähen ihre Masken selbst, man kann aber auch Mundschutz- und Gesichtsmasken kaufen.

Das Tragen einer Maske gilt nicht nur in Bus und Bahn, sondern auch schon an Haltestellen und Bahnsteigen. Auch bei Taxifahrten oder organisierten Fahrgemeinschaften ist eine Maske Pflicht, berichtet swr.de.

Coronavirus Baden-Württemberg: Darf im eigenen Auto eine Maske getragen werden?

Und wie sieht es im eigenen Auto aus? Sofern die Maske nur auf Mund und Nase beschränkt, aber die Augenpartie sowie der Rest des Gesichtes erkennbar bleiben, wird dies nicht vom Verhüllungsverbot des § 23 Absatz 4 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) erfasst.

Coronavirus Baden-Württemberg: Welche Strafen drohen bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht?

Strafen gibt es erst nach einer einwöchigen Übergangsphase. Wer ab dem 4. Mai keine Maske trägt, muss mit einem Bußgeld rechnen

Maskenpflicht in Baden-Württemberg wegen Covid-19: Wer muss keine Maske tragen?  

Wer ist von der Maskenpflicht nicht betroffen? Kinder unter 6 Jahren sind ausgeschlossen. In der Verordnung steht zur Maskenpflicht:
Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, etwa bei Asthma oder wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist. Sie gilt auch nicht, wenn es einen anderen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt, etwa für Kassierer und Kassiererinnen, die hinter einer Plexiglasscheibe, die frontal zwischen Kunde und Angestellten aufgebaut ist und auch einen seitlichen Schutz gewährleistet. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Was öffnet wieder und was bleibt geschlossen?

Geöffnet werden darf: Ab dem 20. April dürfen Geschäfte mit bis zu einer Fläche von 800 Quadratmetern - und unter strengen Hygienevorschriften - öffnen. Auch Frisöre dürfen den Betrieb ab dem 4. Mai wieder aufnehmen. In Baden-Württemberg dürfen nach einer Klage auch Kaufhäuser wieder öffnen, jedoch mit begrenzter Fläche.

Geschlossen bleiben weiterhin: Gastronomiebetriebe (abgesehen vom Außerhaus-Verkauf), Bars, Clubs, Diskos, Volksfeste, Theater, Messen, Kinos, Freizeitparks, Spielplätze, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Mensen, Cafeterien, Sportanlagen,  Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios, Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massage-Studios, Tattoo-Studios, Prostitutionsstätten und  Bordelle. Großveranstaltungen fallen bis zum 31. August aus - das gilt für Veranstaltungen bei denen der Mindestabstand von 1,50 nicht eingehalten werden kann.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Wann geht die Schule wieder los und für wen?

Schulen und Kindergärten: Ab dem 4. Mai dürfen auch die ersten Schüler wieder zum Unterricht. Los geht es mit den Abschlussklassen der allgemeinbildenden Schulen und der Berufsschulen, die dieses oder nächstes Jahr Prüfungen haben. Kindergärten und Grundschulen bleiben vorerst weiterhin geschlossen. Das Notfall Betreuungskonzept bleibt bestehen und wird erweitert

Erweiterte Notbetreuung:  Die erweiterte Notbetreuung ab dem 27. April 2020 gibt es für Schülerinnen und Schüler

1. an Grundschulen, 
2. in Grundschulstufen an Sonderpädagogischen Bil­dungs- und Beratungszentren, 
3. Grundschulförderklassen, 
4. Schulkindergärten, in den Klassenstufen 5 bis 7 an den auf der Grundschule aufbauenden Schulen, 
5. sowie für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, soweit sie noch nicht wieder am Betrieb der Einrichtung oder der Tagespflegestelle teilnehmen.

Berechtigt zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung sind Kinder, deren Erzie­hungsberechtigte beide einen Beruf ausüben, dessen zugrundeliegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur nach § 1a Absatz 8 der Corona-Verord­nung beiträgt, und sie unabkömmlich sind oder – und das ist neu – eine präsenz­pflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unab­kömmlich sind.

An Universitäten geht der Studienbetrieb ab dem 20. April in digitalen Formaten weiter. Die Unis und Hochschulen bleiben vorerst bis zum 3. Mai geschlossen.

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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