Raser meldet sich nicht

Halsbrecherische Wahnsinnsfahrt endet mit Unfall und Flucht

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Symbolbild.
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Ein Raser fährt den Golf eines Bekannten zu Schrott.

Dieser Raser hat es wirklich ordentlich übertrieben. Die Bilanz seiner Wahnsinnsfahrt: Ein Unfall, Verletzungen - und eine Flucht.

In einem 235 PS starken VW Golf GTI bretterte der Fahrer von Neckarmühlbach her über die Ortsstraße in Bad Rappenau-Heinsheim. Kurz vor der Einmündung zur K2148 preschte er über den rechten Bordstein.

Das rechte Vorderrad und die Vorderachse wurden dabei so schwer beschädigt, dass Brems- oder Lenkmanöver unmöglichen wurden. Doch ein Ende der Raserei war noch nicht in Sicht.

Das Fahrzeug fuhr nahezu ungebremst über die K2148, schanzte über den dortigen Bordstein und eine angrenzende zwei bis drei Meter hohe Böschung hinweg. Nach weiteren 15 Metern landete das Fahrzeug schließlich in einem Acker.

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Auch da war die Geschwindigkeit noch enorm hoch. Das Auto überwand eine weitere kleine Böschung und raste über eine kleine Straße hinweg. Erst weitere 25 Meter später kam der Golf auf einem schneebedeckten und hartgefrorenen Feld endlich zum Stehen. Mit Totalschaden!

Vom ersten Aufprall auf den Bordstein bis zum Stillstand hatte das Auto noch satte 125 Meter zurückgelegt. Spuren im Schnee verrieten der Polizei, dass sich Fahrer und Beifahrer von einem weiteren Pkw an der Unfallstelle abholen ließen.

Beide dürften sich Hämatome zugezogen haben. Laut Polizei müsse der Beifahrer zusätzlich eine Kopfverletzung haben. Gemeldet hat den Unfall bislang keiner von beiden.

Erste Ermittlungen führten bislang nicht zum Unfallverursacher. Denn der Fahrzeughalter gab an, seinen Pkw einem Bekannten ausgeliehen zu haben.

Das Polizeirevier Eppingen, Telefon 07262/60950, bittet um Hinweise, welche zur Aufklärung des Falles führen könnten.

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