Chihuahua hat nichts zu trinken

Schon wieder! Feuerwehr rückt an, um Hund aus Hitzefalle zu retten

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Symbolbild.
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Der Chihuahua sitzt bei 27 Grad Außentemperatur allein im Auto.

Einen hechelnden Hund in einem in der prallen Sonne stehenden Auto meldeten Passanten am Dienstagnachmittag. Der Wagen stand geparkt beim Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim. An dem VW waren lediglich die hinteren Fenster einen kleinen Spalt geöffnet, der Chihuahua hatte nichts zu trinken.

Da Außentemperaturen von fast 27 Grad herrschten, es im PKW sicherlich deutlich heißer war und der Fahrzeughalter nicht erreicht werden konnte, rief die Polizei die Bad Mergentheimer Feuerwehr zu Hilfe. Kurz bevor der Wagen dann gewaltsam geöffnet wurde, erschien der 53 Jahre alte Hundebesitzer und befreite das Tier aus dem heißen "Käfig". Gegen ihn wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Hundehalter in der Region müssen bei der Hitze immer wieder auf das Problem von Tieren in Autos aufmerksam gemacht werden. Erst in der vergangenen Woche hatte eine Familie ihren Vierbeiner im Auto gelassen und war selbst an den Breitenauer See gegangen. In einem anderen Fall ging die Sache besser aus: Die Besitzer vom vermissten Tommy hatten sich Sorgen gemacht, dieser könne verdursten. Inzwischen ist der Hund aber wohlbehalten zurück.

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