Unfall auf der A6

Crash auf A6: Affe nicht schuld am schweren Unfall

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Die am Unfall beteilgten Autos überschlugen sich mehrfach.
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Zwei Hubschrauber und fünf Rettungswagen seien im Einsatz gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

Am Morgen hat sich auf der A6 in Richtung Frankfurt ein schwerer Unfall ereignet. Die traurige Bilanz: sechs verletzte Personen. Ebenfalls in einem der Unfall-Autos: ein Affe (!). Zwei Hubschrauber und fünf Rettungswagen seien im Einsatz gewesen, sagte ein Polizeisprecher. In einem der Wagen habe sich in einer Tasche ein kleiner Affe befunden, der nach ersten Kenntnissen nicht verletzt wurde. "Er befindet sich in der Obhut seines Herrchens und war nicht ursächlich für den Unfall." Der legale Besitz des mutmaßlichen Kapuzineräffchens werde geprüft.

Bei dem Unfall war ein 20-jähriger Mann vermutlich durch Sekundenschlaf auf ein Auto aufgefahren, in dem ein 48-Jähriger saß. Durch die Wucht der Kollision kam der vorausfahrende Wagen von der Straße ab und landete auf der Seite liegend in einem Acker. Im Wagen des Verursachers saßen vier Passagiere, die Eltern und Geschwister des Fahrers im Alter zwischen 17 und 60 Jahren. Dieses Auto überschlug sich ebenfalls und blockierte eine Fahrspur. Die Fahrbahn in Richtung Frankfurt war zeitweise gesperrt.

Gegen den 20-Jährigen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Die Behörden hatten zunächst mitgeteilt, in jedem der beiden Autos hätten drei Menschen gesessen.

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