Audi in Neckarsulm

Nach erneuter Verlängerung: An diesem Tag beendet Audi die Kurzarbeit

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Seit März ist auch beim Autobauer Audi in Neckarsulm Kurzarbeit angesagt. Zum fünften Mal wird diese verlängert – aber bald soll damit Schluss sein.

  • Grund war die rasante Ausbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg.
  • Jetzt musste die Kurzarbeit erneut verlängert werden – doch es steht fest, wann damit Schluss ist.

Kurzarbeit bei Audi in Neckarsulm erneut verlängert – aber ein Ende ist in Sicht!

Update vom 29. Juli: Die Kurzarbeit bei Audi in Neckarsulm wird noch einmal verlängert. Trotzdem gibt es jetzt gute Nachrichten für die Mitarbeiter: Bald soll mit der Kurzarbeit Schluss sein – und zwar ab September! Ab diesem Zeitpunkt sei die Produktion wieder besser ausgelastet. 

Aus diesem Grund plant der Autobauer dann an den deutschen Standorten keine Kurzarbeit für die Audianer mehr. Im August komme es allerdings noch zu Arbeitsausfällen. Das teilte der Konzern mit. 

Rückgang der Nachfrage: Kurzarbeit bei Audi erneut verlängert

Betroffen sind die beiden Standorte Ingolstadt und Neckarsulm. Anfang Juli waren rund 15.000 Mitarbeiter bei Audi in Kurzarbeit, hatte der Vorstandschef Markus Duesmann damals bei einer Online-Diskussion mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erklärt. Jetzt blickt der Autobauer aber optimistisch in die Zukunft. 

Bevor im September die Kurzarbeit allerdings der Vergangenheit angehören soll, ist das im August noch nicht der Fall. Durch bestehende Nachfragerückgänge und Lieferengpässe komme es erneut zu Arbeitsausfällen. Deswegen wird die Kurzarbeit zum mittlerweile fünften Mal verlängert – bis zum 31. August 2020. 

Audi in Neckarsulm: Sorge vor zweiter Corona-Welle und erneuter Kurzarbeit

Die Corona-Krise hatte auch Audi schwer getroffen. Zum 23. März wurde deshalb bei dem Autobauer in Ingolstadt und Neckarsulm Kurzarbeit eingeführt. In den vergangenen Wochen konnten immer mehr Mitarbeiter nach und nach an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. 

"Die positive Entwicklung setzt sich weiter fort", betont auch Stefanie Ulrich, Personalleiterin in Neckarsulm. Vollkommen Entwarnung möchte sie trotzdem nicht geben – auch angesichts einer möglichen zweiten Corona-Welle

In diesem Fall könnte es wieder zu Rückgängen in der Nachfrage bei Audi kommen. "Wir beobachten die Lage an beiden Standorten weiterhin sehr genau und arbeiten dabei eng mit dem Betriebsrat zusammen", so Ulrich. Einen Teil der Mitarbeiter in Neckarsulm, hat sich derweil Porsche ausgleihen, um bei der Produktion eines gefragren Modells hinterherzukommen.

Audi hat aktuell aber auch mit Kritik zu kämpfen: Nach einer Werbung mit einem Kleinkind gab es heftige Vorwürfe gegen den Autobauer. Die Folge: Audi entschuldigte sich öffentlich. Aber nicht nur der Konzern selbst macht von sich reden. Nach einer Auswertung von Versichertendaten, kam ein Vergleichsportal zu einem eher unrühmlichen Ergebnis. Demnach seien Audi-Fahrer die größten Verkehrssünder undsammeln die meisten Punkte in Flensburg.  

Audi Neckarsulm: Produktion wird weiter hochgefahren, Kurzarbeit verlängert

Update vom 07. Juli: Die Kurzarbeit beim Autohersteller Audi in Neckarsulm ist – zumindest in einigen Bereichen – zum vierten Mal verlängert worden, dieses Mal bis zum 31. Juli. 

Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Seit dem 4. Mai wird am Standort Neckarsulm wieder produziert und in den vergangenen Wochen wurde die Produktion weiter hochgefahren. Die Produktion am Standort Neckarsulm stabilisiert sich demnach im Juli.

Produktion bei Audi in Neckarsulm im Schichtbetrieb

Anfang Mai startete die Montage zunächst in den Baureihen im Ein-Schicht-Betrieb. Seit Anfang Juni produziert Audi Neckarsulm beim A8 und in der C-Reihe (A6 und A7) wieder im Zwei-Schicht-Betrieb. In der B-Reihe (A4 Limousine/A5 Cabrio) wird weiterhin in einer Schicht produziert.

In den Böllinger Höfen arbeitet die Produktion weiterhin in einer Schicht in der Montage und in zwei Schichten im Karosseriebau. Nicht beschäftigte Mitarbeiter gehen in Kurzarbeit.

Kurzarbeit bei Audi hängt von der Nachfrage ab 

Wie sich die Kurzarbeit in Zukunft entwickelt, hängt von der Nachfrage ab. "Das Unternehmen steuert die Produktion am Standort Neckarsulm flexibel und vorausschauend anhand der aktuellen Marktnachfrage der jeweiligen Modelle", teilte ein Audi-Sprecher auf Nachfrage mit. 

Das Unternehmen sei in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat und mit der Agentur für Arbeit. Beim Wiederanlauf gehe es auch um die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter. Heißt im Klartext: Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine gesicherte Aussage darüber, wann es wieder in die Vollbeschäftigung geht.

Audi Standorte in Ingolstadt und Brüssel – so ist der aktuelle Stand

Wie die Deutsche Presseagentur berichtet, geht man in Neckarsulm für Juni von rund 5.700 Mitarbeitern in Kurzarbeit aus. Wie viele im Juli noch betroffen sind, ist nicht bekannt. Knapp 17.000 Mitarbeiter sind am Standort Neckarsulm beschäftigt. Auch am Standort Ingolstadt ist die Kurzarbeit in bestimmten Bereichen bis vorerst Ende Juli verlängert worden.

Bei Audi Neckarsulm läuft die Produktion - doch es wurde erneut die Kurzarbeit verlängert.

Auch in Ingolstadt wurde die Produktion schrittweise hochgefahren. Zum ersten Mal seit dem Wiederanlauf sind tageweise wieder sieben Schichten im Einsatz. In Brüssel ist die Produktionskapazität seit Mitte Juni auf 100 Prozent hochgefahren worden.

Audi Neckarsulm: Kurzarbeit wieder verlängert - aus diesem Grund!

Update vom 29. Juni: Erneut wird die Kurzarbeit bei dem Autohersteller Audi in Neckarsulm verlängert - vorerst bis Ende Juli. Dies hänge mit Nachfragerückgängen und Engpässen in der Lieferkette zusammen, berichtet swr.de. Die Entscheidung soll mit dem Betriebsrat getroffen worden sein.

Anfang Mai lief die Produktion wieder an. Seit Anfang Juni läuft die Produktion des A8, A6 und A7 im Zwei-Schicht-Betrieb, bei der A4-Limousine und dem A5-Cabriolet wird in einer Schicht gearbeitet. Auch im Audi-Werk in Ingolstadt wurde bis Ende Juli Kurzarbeit verlängert.

Audi in der Corona-Krise: Kurzarbeit wieder verlängert, Kurzarbeitergeld aufgestockt!

Update, 30. April: Die Kurzarbeit im Audi-Werk in Neckarsulm geht weiter! Bereits am 23. März startete die Kurzarbeit wegen des Coronavirus, wurde seitdem schon zweimal verlängert - und nun ein drittes Mal. Der neue Zeitraum dauert wohl bis Ende Mai, wie der "SWR" schreibt. 

Aber: Trotz Kurzarbeit beginnt ab Montag wieder die Automontage im Neckarsulmer Werk. Bedeutet: Knapp 4.000 Audianer kehren nach der Corona-Pause wieder zurück und sollen sich in Schichten tageweise abwechseln. Die gute Nachricht für die Mitarbeiter: Audi stockt das Kurzarbeitergeld auf. Die Mitarbeiter sollen nun fast auf den vollständigen Nettolohn kommen - trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage bei Audi, die spätestens durch die Quartalszahlen bekannt wurde. Immerhin soll die Automobilindustrie nun wohl Hilfe bekommen.

Und die könnte in Form eines neuen Coronavirus-Hilfspakets Realität werden. Das geht aus einem Brief von Ministerpräsident Winfried Kretschmann an seine Kabinettsmitglieder hervor. Kommt jetzt doch noch die Kaufprämie für Autos? Erste Eckpunkte sind jedenfalls schon bekannt.

Audi Neckarsulm: Nach Kurzarbeit wegen des Coronavirus  - Produktionsstart verschoben

Update vom 17. April:  Seit dem 23. März befinden sich 10.600 Mitarbeiter des Audi-Werksin Neckarsulm wegen der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Kurzarbeit. Die Produktion wurde heruntergefahren.

Und eigentlich sollte das Band, wie swr.de berichtete, am 20. April wieder anlaufen. Doch der Produktionsstart soll nun noch einmal verschoben werden, wie ein Sprecher auf echo24.de-Anfrage erklärte. 

Das Unternehmen teilte mit, dass Audi die Kurzarbeit um zwei weitere Wochen aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verlängert. Nachfragerückgänge und Engpässe in der Lieferkette, wie auch bei Porsche in Stuttgart der Fall ist, führen zu Arbeitsausfällen. 

In Abstimmung mit dem Betriebsrat soll die Kurzarbeit am 3. Mai enden. Der 4. Mai ist für den Produktionsstart angedacht. Die Produktion in einzelnen Gewerken soll aber stufenweise voraussichtlich schon ab Ende April wieder anlaufen. 

„Die Mitarbeiter zeigen seit Wochen große Flexibilität und Solidarität. Hierfür sind wir ihnen sehr dankbar, denn nur gemeinsam können wir diese schwierige Zeit meistern. Nach wie vor ist die wirtschaftliche Situation herausfordernd. Daher müssen wir die Kurzarbeit am Standort Neckarsulm erneut verlängern. Nur so schaffen wir es, unser Unternehmen langfristig abzusichern“, sagt Stefanie Ulrich, Leiterin Personal Neckarsulm.

Audi Neckarsulm: Nach Kurzarbeit wegen Covid-19  - Produktion soll wieder starten

Update vom 15. April: Das sind gute Nachrichten für die Mitarbeiter des Audi Werks in Neckarsulm: ab dem 20. April soll die Produktion wieder anlaufen. Zunächst jedoch noch schrittweise. Bereits am 23. März hat Audi Neckarsulm seine Mitarbeiter teilweise in Kurzarbeit geschickt - betroffen sind rund 9.000 Menschen.

Im Audi Werk in Ingolstadt soll es ab dem 27. April wieder mit der Produktion losgehen, wie der SWR berichtet. Im Audi Werk in Györ, Ungarn dagegen werden bereits wieder "einige hundert Motoren am Tag" produziert. Das ist jedoch vergleichsweise wenig, denn das Werk fertigt in normalen Zeiten bis zu 8.000 Motoren täglich.

Audi Neckarsulm: Kurzarbeit wegen Coronavirus verlängert - 9.000 Mitarbeiter betroffen

Update 7. April: Die Auswirkungen des Coronavirus auf den weltweiten Handel, aber auch auf die regionale Wirtschaft, sind drastisch. Das spürt vor allem auch die Automobilindustrie - und deren Mitarbeiter. Da es wegen der eng vernetzten Lieferketten einerseits zu Engpässen, andererseits aber auch zu Absatzschwierigkeiten kommt, hat Audi in Neckarsulm nun erneut Konsequenzen gezogen.

Audi-Werk Neckarsulm: Kurzarbeit wegen Coronavirus bis Ende der Osterferien

Bereits seit mehr als zwei Wochen, seit dem 23. März, arbeiten Teile der Belegschaft von Audi in Neckarsulm in Kurzarbeit. Diese sollte zunächst nur bis zum vergangenen Sonntag, 5. April, und nach einer ersten Verlängerung bis zum Ostersonntag, 12. April, andauern. Doch nun wurde die Kurzarbeit bei Audi in Neckarsulm um eine Woche - auf den 19. April - verlängert, wie der SWR berichtet. Von der Verlängerung der Kurzarbeit bei Audi sei neben dem Werk in Neckarsulm auch der Standort Ingolstadt betroffen. Im Audi-Werk in Neckarsulm betrifft die Kurzarbeit wegen des Coronavirus laut Heilbronner Stimme mehr als 9.000 Mitarbeiter.

Audi verlängert die Kurzarbeit - davon ist auch das Werk Neckarsulm betroffen. (Symbolbild)

Ob aber die Arbeit bei Audi in Neckarsulm nach dem Ende der regulären Osterferien am 20. April wieder wie gewohnt weitergehen kann, ist derzeit noch offen. Entscheidend seien die Entwicklungen rund um die Coronavirus-Pandemie in den kommenden Tagen. Auf diese wolle sich der Krisenstab bei Audi einstellen und entsprechend reagieren. Zwischenzeitlich hat neben der Autoindustrie auch der stationäre Handel sehr mit den Folgen von Sars-CoV-2 zu kämpfen. Thomas Gauß, Vorsitzender der Heilbronner Stadtinitiative, hat eine aufrüttelnde Videobotschaft, adressiert an die Regierung, veröffentlicht und darin erklärt, dass ohne helfendes Einschreiten der Politik viele Einzelhändler wegen Covid-19 vor dem Ende ihrer Existenz stehen. Aufgrund der Corona-Krise lässt auch Audi-Konkurrent Porsche in Stuttgart die Arbeit mehrere Wochen ruhen - und steigt auch in der Woche nach Ostern noch nicht in die gewöhnliche Produktion ein.

Audi Neckarsulm: Kurzarbeit verlängert - rund 6.500 Mitarbeiter betroffen

Update 31. März: Audi-Mitarbeiter wird diese Nachricht nicht freuen: Bereits seit dem 23. März besteht Kurzarbeit - und jetzt wird sie bis Mitte April verlängert. Das gilt sowohl für das Audi-Werk in Neckarsulm als auch in Ingolstadt, wie der SWR berichtet. 

Bis zum 12. April soll die Kurzarbeit bei Audi dauern. Im Werk Neckarsulm betrifft das rund 6.500 Mitarbeiter. Wie ein Audi-Sprecher gegenüber dem SWR erklärt, werde geprüft, "ob weitere Bereiche kurzarbeiten sollen".

Coronavirus: Audi Neckarsulm stoppt Produktion - ab heute bleibt das Werk zu

Update 18. März: Bei Audi in Neckarsulm geht es derzeit Schlag auf Schlag. Nachdem gestern bereits angekündigt wurde, dass wegen des Coronavirus die Produktion bis Ende der Woche heruntergefahren wird, folgt nun die nächste drastische Maßnahme.

Audi beabsichtigt in Kürze an den Standorten Neckarsulm und Ingolstadt Kurzarbeit anzumelden. "Von der Kurzarbeit betroffen sein werden zahlreiche Betriebsabteilungen an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm – vor allem aus dem Geschäftsbereich Produktion und Logistik", erklärt ein Audi-Sprecher auf Anfrage von echo24.de.

Neckarsulm: Audi reagiert mit Kurzarbeit in Werken auf die Coronavirus-Krise

Dies ist zum einen der durch das Coronavirus gesunkenen Nachfrage geschuldet, sowie der zu erwartenden Lieferengpässe. Audi sieht sich aber auch in der Pflicht seine Mitarbeiter vor dem Coronavirus zu schützen und die Überlebensfähigkeit der Marke mit den vier Ringen sichern. Kurzarbeit hat Auswirkungen auf das Gehalt und die Arbeitszeit von Beschäftigten. Hier gibt's die wichtigsten Informationen zu den Themen Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld in Zeiten der Corona-Krise.

Neckarsulm: Audi stoppt Produktion wegen Coronavirus

Erstmeldung 17. März: Nachdem VW am Dienstagmorgen bekannt gegeben hatte, fast alle seine Werke zu schließen, zieht auch Audi nach und stoppt die Produktion in den Standorten in Ingolstadt, Neckarsulm, Belgien, Ungarn und Mexiko ab kommenden Montag. 

In Abstimmung mit dem Betriebsrat und dem Volkswagen-Konzern plant das Unternehmen die Produktion an den Standorten kontrolliert und ordentlich bis Ende der Woche herunterzufahren. Erst am 16. März wurde der erste Coronavirus-Fall bei Audi in Neckarsulm bekannt.

Audi stoppt Produktion - auch in Neckarsulm: Flexibilität wichtig

"Wir haben bereits viele Maßnahmen umgesetzt, um die Gesundheit unserer Beschäftigten zu sichern. Unser Dank gilt unseren Kolleginnen und Kollegen, die in dieser schwierigen Zeit schnell und vernetzt handeln, um alle Audianer zu schützen", sagt Peter Kössler, Vorstand Produktion und Logistik der AUDI AG und Leiter des internationalen Krisenstabs. 

"Die aktuelle Lage zwingt uns nun zu den angekündigten Maßnahmen und wird uns weiterhin viel Flexibilität und Solidarität abverlangen." Zuvor gab es schon Gerüchte und Fake-News über eine Schließung der Audi-Werke. Aber nicht nur der Konzern selbst macht von sich reden. Nach einer Auswertung von Versichertendaten, kam ein Vergleichsportal zu einem eher unrühmlichen Ergebnis. Demnach seien Audi-Fahrer die größten Verkehrssünder und sammeln die meisten Punkte in Flensburg.

Weitere Informationen folgen...

Audi hatte bereits im Vorfeld einen Plan, falls das Coronavirus sich weiter ausbreitet. 

Rubriklistenbild: © Audi AG

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