Er begrüßt die anderen Pferde und verteidigt schon sein Futter

Kleiner Kämpfer: Amour ist jetzt zu Hause

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Seine Wunden sind noch zu sehen und er ist auch noch viel zu dünn, aber der Wallach ist auf einem guten Weg. 

Gucken, schnuppern und ein bisschen springen. Amour ist ein aufgeschlossenes Pferd und schaut sich sein neues Zuhause genau an - und die neuen Nachbarn natürlich. Am Donnerstag ist es endlich soweit, Amour kann die Pferdeklinik verlassen und ist auf der Double Devide Ranch in Bad Wimpfen eingezogen. Ranch-Besitzerin und Tierschützerin Yvonne Gutsche hatte den Wallach aus furchtbaren Verhältnissen gerettet. Das Tier wäre nur wenige Tage später an seiner Unterernährung und dem akuten Flüssigkeitsmangel gestorben. 

Schockierende Bilder: "Aber Amour ist ein Kämpfer!" 

Noch immer sind seine Wunden zu sehen, die offenen Hautstellen bereiten ihm zum Teil noch Schmerzen. Und natürlich ist der hollische Warmblut-Mix noch viel zu dünn. "Aber er wird sich erholen", sagt Yvonne Gutsche, die sich liebevoll um Amour kümmert. "Er hat in seiner Box ein spezielles Bett, damit er sich nicht wieder wund liegt. Außerdem bekommt er Spezialfutter, eine osteopathische und physiotherapeutische Behandlung."

Bis der Wallach wieder ganz gesund ist, wird es Zeit brauchen. Gutsche: "Er ist noch weit entfernt von einem normalen Vierjährigen. Aber man kann seine Gesundheit nicht herbeihexen. Er hat es einfach verdient, dass man ihm die Zeit lässt." 

Kleiner Kämpfer: Amour ist jetzt zu Hause

Amour ist sehr aufgeschlossen. Schon wenige Stunden nach seinem Einzug lernt er seine neuen Nachbarn kennen und stellt klar, dass er von seinem Futter lieber nichts abgeben möchte. Er schnuppert die anderen Pferde an, trabt durch die Reithalle und wagt sogar einen kleinen Bocksprung.

Gutsche: "Er ist so ein lustiges Kerlchen. Es macht mir einfach Freude ihn zu sehen." Und eines fasziniert sie besonders. "Während ein Mensch noch hadert und sich fragt, warum es ihn so schlimm erwischt hat, da kämpft sich ein Pferd längst zurück ins Leben." 

Bisher hat die Behandlung von Amour rund 16.000 Euro gekostet. Und sie kostet weiterhin knapp 600 Euro pro Monat. Yvonne Gutsche ist daher nach wie vor auf Spenden angewiesen. Sie sagt: "Es ist toll, dass wir so viel Unterstützung erfahren. Bald soll es auch Patenschaften für Amour geben. Jeder, der ihn unterstützen möchte, kann dabei selbst entscheiden, wie lange er helfen mag. Zum Beispiel vier Monate lang, 15 Euro - wenn das viele machen, ist uns wahnsinnig viel geholfen."  

→ Kontakt

Spendenkonto:

Yvonne Gutsche
DE17620500000000450193
HEISDE66XXX
Betreff: Spendenkonto Pray for Amour

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