Kurz vor Zooöffnung

Awwww! So süß ist das neue Affenbaby in der Wilhelma

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Als die ersten Gäste ins Menschenaffenhaus der Wilhelma kamen, hatte Bonobo-Weibchen Haiba gerade erst ihr Jungtier geboren. Die Nabelschnur war da noch nicht abgetrennt.
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In der Stuttgarter Wilhelma wurde ein neues Bonobo-Affenbaby geboren. 

Morgendliches Nachzählen lohnt sich im Menschenaffenhaus der Wilhelma in Stuttgart derzeit besonders. Innerhalb von zwei Wochen hat sich die Gruppenstärke der Bonobos zum zweiten Mal erhöht. Am 21. August kam das 21. Mitglied der Sippe rund um die Matriarchin Kombote zur Welt. Hatte am 5. August die 13-jährige Huenda Nachwuchs bekommen, so war es nun Haiba. Die 18-Jährige bekam ihr Jungtier morgens kurz vor Öffnung des Zoologisch-Botanischen Gartens. 

Bonobo-Baby: Besonderes Erlebnis auch für Besucher der Wilhelma

So erlebten die ersten Gäste den neuen Erdenbürger noch, bevor die Nabelschnur abgetrennt war. Die "Entbindung" erledigen die Tiere ganz selbstständig. "Das Kleine macht einen munteren Eindruck", sagte Tierpflegerin Bea Jarczewski. "Ob es ein Junge oder Mädchen ist, konnten wir noch nicht genau erkennen – aber das ist für uns auch erst einmal egal."

Bonobo Haiba pflegt in der Wilhelma ihr kurz zuvor geborenes Jungtier.

Die Revierleiterin setzt aber einige Hoffnung in die Mutterschaft von Haiba: "Sie steht in der Rangordnung der Gruppe relativ weit unten und hatte sich zunehmend zurückgenommen. Wir hoffen, dass sie als Mutter jetzt einen besseren Stand im Gefüge der Gruppe findet." 

Wilhelma: Mehrere Bonobo-Kinder turnen durch das Affenhaus

Die Bonobo-„Kita“ ist nun in mehreren Jahrgängen gut besetzt. Durch die Gehege turnen bereits die beiden rund anderthalb Jahre alte Jungen Kaju und Xhosa sowie drei etwa dreieinhalb Jahre alte Jungtiere: mit Kolela und Yanola zwei Mädchen und mit Makasi ein weiterer Junge. Vor kurzem sechs Jahre alt geworden sind die Jungen Bobali und Lubao. 

Die Wilhelma züchtet die in ihrem Bestand gefährdeten Menschenaffen nicht nur in Stuttgart, sondern sorgt mit den Beiträgen ihrer Besucherinnen und Besucher, die beim Kartenkauf einen Artenschutz-Euro spenden, auch für bessere Lebensbedingungen in der Herkunftsregion. 

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