Marode Stellen im Eisen

Ursache geklärt: DARUM brach der Balkon in Nußloch ab

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Der abgebrochene Balkon liegt vor dem Wohnhaus in der Heidelberger Straße in Nußloch.
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Bei dem furchtbaren Balkon-Absturz wurden ein 33-Jähriger und sein zweijähriger Sohn verletzt.

Der Balkonabsturz mit zwei Verletzten in Nußloch (Rhein-Neckar-Kreis) geht nach Einschätzung eines zuständigen Sachverständigen auf marode Stellen im Eisen zurück. "Die Roststellen sind klar zu erkennen", sagte der Ingenieur Volker Raule am Freitag. Einen entsprechenden Bericht werde er den Behörden übergeben. Raule war von der Feuerwehr eingeschaltet worden. Über die Erkenntnisse hatten auch die "Rhein-Neckar-Zeitung" und der "Mannheimer Morgen" berichtet.

So geht es Vater und Sohn nach dem furchtbaren Balkon-Absturz

Bei dem Unfall war ein Balkon im zweiten Stock eines Hauses am Montag von der Fassade gebrochen. Ein 33-Jährige und sein 2 Jahre alter Sohn wurden leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen unbekannt. Die Polizei in Mannheim kündigte Zeugenbefragungen an.

Nach dem Absturz hatte das Baurechtsamt das Betreten benachbarter Balkone untersagt. Sieben Gebäude in der Nähe seien baugleich, hieß es. Dort bestehe ebenfalls Gefahr. "Wann wir die Maßnahme aufheben, ist unklar", sagte eine Behördensprecherin am Freitag. Der Balkon war auf zwei darunterliegende Balkone gekracht, die ebenfalls abrissen.

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