Ausgerechnet im Berufsverkehr

Unfall zwischen Ford und LKW legt Berufsverkehr auf A6 bei Sinsheim lahm

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Ein Unfall auf der A6 sorgte für eine Vollsperrung.
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Einmal mehr kam es auf der A6 zu einer Vollsperrung. Besonders ärgerlich war es für den Halter des Autos, ihn erwartet eine Anzeige.

  • Schwerer Verkehrsunfall im Berufsverkehr sorgt für Vollsperrung der A6.
  • Ford war ohne Versicherungsschutz unterwegs.
  • Auch der Gegenverkehr war betroffen.

Und täglich grüßt das Murmeltier. Am Montagmorgen war die A6 mitten im Berufsverkehr einmal mehr voll gesperrt. Auslöser war ein schwerer Verkehrsunfall im Bereich Sinsheim. Dort bemerkte ein in Richtung Heilbronn fahrender 55-Jähriger zu spät, dass er aufgrund der Verkehrslage bremsen musste. Um einen Unfall zu vermeiden, zog der Ford-Fahrer auf die rechte Spur. Sein Plan ging jedoch gewaltig schief. Denn dort befand sich ein Lkw. 

Vollsperrung auf der A6: Auch Gegenverkehr in Richtung Mannheim betroffen 

Es kam wie es kommen musste. Der 33-jährige Fahrer des Lkw konnte trotz Vollbremsung auf der A6 eine Kollision mit dem Ford nicht mehr verhindern. Das Auto des 55-jährigen Unfallverursachers prallte zunächst nach rechts in die Betonmauer und von dort nach Links in die mittige Gleitwand. Diese wurde durch den Einschlag des Fords derartig in den Gegenverkehr verschoben, dass auch dieser durch den Unfall beeinträchtigt wurde. Sowohl der Ford als auch der Lkw blockierten die Fahrbahn so, dass für den nachfolgenden Verkehr kein Durchkommen gab. Die A6 war in der Folge bis 8.15 Uhr voll gesperrt. 

Unfall A6: Ford nicht versichert 

Während der Lkw-Fahrer Glück im Unglück hatte, endete das Manöver für den 55-jährigen Ford-Fahrer und seinen Beifahrer im Krankenhaus. Beide Insassen wurden leicht verletzt.Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von 13.500 Euro. Der Ford des 55-Jährigen erlitt einen Totalschaden, der Lkw hingegen konnte seine Fahrt fortsetzen. 

Doch der Totalschaden dürfte das geringere Problem für den Ford-Fahrer sein. Bei den Ermittlungen des zuständigen Verkehrskommissariats Walldorf kam heraus, dass der Ford nicht versichert war. Gegen den 55-Jährigen, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Da es sich bei dem Fahrer nicht um den Halter handelt, bleibt dem 55-Jährigen zumindest die Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz erspart. Diese erwartet hingegen nun den Halter.

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