Bei Heilbronn

Polizei kontrolliert Lkw auf A6 - und entdeckt "fahrende Zeitbombe"

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Zunächst bemerkt die Polizei die abgelaufene Hauptuntersuchung. Doch das ist nur der Anfang.

Das hätte richtig schief gehen können - wenn die Polizei Heilbronn nicht rechtzeitig eingeschritten wäre. Denn: Als fahrende Zeitbombe könnte ein Sattelzug bezeichnet werden, der am Donnerstagnachmittag auf der A6 bei Heilbronn auffiel. Glücklicherweise bemerkte eine Streife der Verkehrspolizei Weinsberg an dem in Richtung Nürnberg fahrenden Zug, dass sowohl am Zugfahrzeug als auch am Anhänger die Hauptuntersuchung schon lange fällig gewesen wäre. Deshalb wurde dem Fahrer durch die Polizisten signalisiert, dass er anhalten muss. 

Polizeikontrolle auf A6 bei Heilbronn: Lkw hat viele Sicherheitsmängel

Danach kam es zu einer nähere Kontrolle - und die hatte es in sich! Gleich zehn weitere Mängel kamen zutage. Dabei waren Dinge wie eine teilweise defekte Beleuchtung und fehlende Warnmarkierungen noch die kleinsten Probleme. Als total verkehrsunsicher wurden Zugfahrzeug und Anhänger eingestuft, weil Bremsbeläge und Bremsscheiben verschlissen oder sogar gerissen waren. 

Das war allerdings bei weitem nicht alles! So war zum Beispiel auch ein Bremszylinder undicht und ein Federspeicherzylinder war völlig ohne Funktion. Die Betriebsbremse und die Feststellbremse hatten völlig unterschiedliche Bremswerte. Das bleibt nicht ohne Folgen: Nicht nur der Fahrer des Zuges, sondern auch der Besitzer der Firma aus dem Rhein-Neckar-Kreis erhalten nun eine Anzeige. Der Lkw durfte erst weiterfahren, als die Mängel beseitigt waren.

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