Chaotische Verhältnisse

Dutzende Anzeigen nach tödlichem Unfall auf A6 bei Heilbronn

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Wer keine Rettungsgasse bildet, muss mit einer Strafe rechnen. (Symbolbild)
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Ein Unfall auf der A6 endete tödlich. Aber: Die Autofahrer bildeten dennoch keine Rettungsgasse und beleidigten zum Teil die Beamten. Die Polizei stellt nun mehrere Anzeigen.

Es hagelte Anzeigen nach einem tödlichen Unfall auf der A6 bei Heilbronn - zurecht! Denn: Dutzende Autofahrer haben keine Rettungsgasse gebildet, die Polizei behindert oder die Beamten beleidigt. Insgesamt waren der Polizei bei dem Unfall Mitte Juli rund 100 Autos aufgefallen, es konnten allerdings nur 67 Verstöße angezeigt werden, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte. Ein mit einer Kamera ausgestatteter Polizeiwagen war die Rettungsgasse auf Höhe von Heilbronn-Biberach abgefahren. 

Strafe für die, die keine Rettungsgasse auf der A6 bildeten

Die Summe der Bußgeldbescheide beläuft sich laut "Heilbronner Stimme" auf 9000 Euro. Wer keine Rettungsgasse bildet, kann von der Polizei mit 200 Euro zur Kasse gebeten werden. Nach dem Unfall war zudem ein weiterer Fahrer selbst durch die Gasse gefahren, um schnell zum Flughafen zu gelangen. 

Lkw-Fahrer beleidigt Beamte auf A6

Ein Lastwagenfahrer hatte ein Feuerwehrauto angespuckt und die Einsatzkräfte beleidigt. Zuvor hatte sich das Feuerwehrauto mit eingeklappten Spiegeln an dem Lastwagen vorbeiquetschen müssen, weil der Fahrer keinen Platz gemacht hatte. Die Polizei sprach nach dem Unfall von "chaotischen und unglaublichen Verhältnissen".

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