Eklat um Pöbel-Rapperin

SEK-Einsatz: Skandal-Rapperin Schwesta Ewa wie Gott sie schuf aus Hotel geholt

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Schwesta Ewa während ihres Prozesses im Sommer 2017.

Die Frankfurter Rapperin Schwesta Ewa hat mit einem Social-Media-Post einen SEK-Einsatz in Stuttgart ausgelöst.

Stuttgart - Wenn es darum geht, negative Schlagzeilen zu machen, macht der Frankfurter Pöbel-Rapperin Schwesta Ewa so schnell niemand was vor. So wurde die Sprechgesangs-Künstlerin erst im Juni vergangenen Jahres wegen Steuerhinterziehung und Körperverletzung zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. 

Da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, blieb die 33-Jährige erstmal auf freiem Fuß und sorgte weiterhin für Lesestoff. So polarisierte die Rapperin beispielsweise mit einem Facebook-Post in dem sie sich beschwerte, dass sie schon seit 8 Monaten keinen Sex mehr hatte*, da sie in Untersuchungshaft saß und auch ein 40-minütiges Video über ihre Erfahrungen im „Knast“ durfte nicht fehlen.

Nächster Eklat - Schwesta Ewa löst SEK-Einsatz aus

Jetzt hat die in Polen geborene Musikerin ein weiteres Mal für Aufruhr gesorgt, dieses Mal aber wohl eher unabsichtlich. Was war passiert? Schwesta Ewa hatte während eines Aufenthalts in einem Stuttgarter Hotel einen SEK-Einsatz ausgelöst.

Wie die Bild berichtete war für das Ausrücken des Sondereinsatzkommandos einer von Ewa‘s berüchtigten Beiträgen in den sozialen Medien verantwortlich. 

Waffen und Munition: Foto auf Instagram löste den Einsatz aus

Als die 33-Jährige für ihre Fans auf Instagram eine „Story“ veröffentlichte, lud sie auch ein Bild hoch auf dem zwei wohl täuschend echt aussehende Schusswaffen samt Munition zu erkennen waren. Das war für die Stuttgarter Polizei Verdacht genug, um einen Einsatz zu starten.

„Ein verdächtiger Post in den sozialen Netzwerken hat am Freitag (5.1.2018) für einen Polizeieinsatz in der Innenstadt gesorgt. Eine 33-jährige Frau hatte ein Bild online gestellt, auf dem zwei echt aussehende Waffen zu sehen waren. Polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass sich die Frau offensichtlich in einem Hotel an der Lautenschlagerstraße aufhält“, lautete der offizielle Polizeibericht. 

„Ich wurde eben gerade mit der SEK aus dem Hotel geholt – aus dem Schlaf, nackt“

Als das SEK an dem Hotel der Rapperin ankam, umstellten sie das Gebäude und nahmen Schwesta Ewa in ihrem Zimmer vorläufig fest. Bei der anschließenden Durchsuchung des Zimmers konnten allerdings keine Waffen sicher gestellt werden. 

Nach eigener Aussage hatte die 33-Jährige das Foto selbst aus dem Netz heruntergeladen und über ihren Instagram-Account geteilt. Die Polizei prüft nun, ob der Musikerin deswegen die Kosten für den Einsatz in Rechnung gestellt werden können. 

Schwesta Ewa kommentierte den Vorfall - wie könnte es auch anders sein - über ihren Instagram-Account: „Leute, ihr habt keine Ahnung! Ich wurde eben gerade mit der SEK aus dem Hotel geholt – aus dem Schlaf, nackt!“. Mit soviel Wind wegen eines einzelnen Bildes hatte die Frankfurterin wohl nicht gerechnet

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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