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So wird der "Tatort": Grausam, aber gelungen

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 Heute  um 20:15 Uhr im Ersten: "Unter Kriegern" - die neueste Folge des Frankfurter "Tatort".
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In der neuesten Ausgabe des Frankfurter "Tatort" stirbt ein Zwölfjähriger. Ausgerechnet sein Freund scheint kaum betroffen...

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr verabschiedete sich Stefan Konarske als Oberkommissar Daniel Kossik aus dem Dortmunder "Tatort"-Team. Nun ist er zurück und mimt einen der Hauptverdächtigen im neuesten Frankfurter "Tatort" namens "Unter Kriegern".

Darum geht's: Im Heizungskeller eines Sportzentrums wird die Leiche eines Zwölfjährigen gefunden. Doch nicht nur Hausmeister Sven Brunner (gespielt von Konarske) hätte ein Motiv für die Tat, sondern auch der Leiter des Zentrums, Joachim Voss (Golo Euler). Und warum zeigt sich Voss' Sohn Felix (brillant: Juri Winkler) so unbeeindruckt vom Tod seines Freundes? Bevor jedoch die beiden Hauptkommissare Anna Janneke (Margerita Broich) und Paul Brix (Wolfram Koch) den Fall lösen können, geschieht ein weiterer Mord...

"Tatort" ist harte Kost am Sonntagabend

Fazit: In kühlen Farben schildert Regisseurin Hermine Huntgeburth verstörend, wohin Einsamkeit und Erfolgsdruck in einer Leistungsgesellschaft führen (können). Die teilweise quälend langen Einstellungen sind harte Kost für einen Sonntagabend. Bis zur allerletzten Einstellung zerrt der Krimi an unseren Nerven. Grausam, aber gelungen.

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