Einschalten oder nicht?

So wird der neue Tatort: Wieso, weshalb, warum?

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Ellen Berlinger (Heike Makatsch) und ihr Mainzer Kollege Martin Rascher (Sebastian Blomberg) im Einsatz gegen mutmaßliche Kindesentführer.
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"Zeit der Frösche" heißt der Fall von Komissarin Ellen Berlinger (Heike Makatsch).

Das größte Rätsel trägt der neue "Tatort" bereits im Titel. "Zeit der Frösche" heißt der Fall. Wieso, weshalb, warum? Das wird leider nicht erklärt. Immerhin wird Kommissar Martin Rascher (Sebastian Blomberg) irgendwann in den 90 gähnend langweiligen Minuten mal sagen, dass sich Frösche in eine Winterstarre fallen lassen und dass er sich manchmal wünsche, es genauso machen zu können wie die Frösche. Aber hätte der Krimi dann nicht auch "Zeit der Hummel" oder "Zeit der Schildkröten" heißen können? Man weiß es nicht...

Darum geht's: Kommissarin Ellen Berlinger (Heike Makatsch) ermittelt nicht mehr in Freiburg, wie noch vor zwei Jahren bei ihrem "Tatort"-Debüt, sondern in Mainz. Wieso, weshalb warum? Auch darauf gibt es keine einleuchtende Antwort. Als ein 16-jähriges Mädchen erschlagen aufgefunden wird, deutet alles auf eine unaufgeklärte Mordserie in der Vergangenheit. Damals war Berlingers neuer Kollege Rascher mit der Aufklärung betraut worden, der daran seelisch fast zugrunde ging. Gemeinsam wollen sie nun den Täter schnappen...

"Tatort" scheitert grandios

Fazit: An den Schauspielern liegt es nicht, dass dieser "Tatort" so grandios scheitert. Die spielen tapfer gegen die zahlreichen Logiklöcher an. Doch leider ahnt man bereits nach den ersten Minuten, wer der Täter ist. Wieso, weshalb warum? Ach egal...

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