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Müll sammeln beim Joggen: Wird "Plogging" zum Trend?

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Mit Mülltüten ausgerüstet joggen: Beim "Plogging" - wie hier in Hamburg - wird Sport getrieben und der Dreck aufgesammelt. Foto: Daniel Reinhardt

Das Gute mit dem Nützlichen verbinden - solch eine perfekte Kombination stellt das "Plogging" dar. Eben ein sinnvoller Sport.

Hamburg (dpa) - Hamburger Jogger haben sich zum Laufen und gleichzeitigen Müllsammeln - dem sogenannten Plogging- getroffen. "Plogging ist eine Mischung aus "plocka" - schwedisch für aufheben - und Jogging also laufen", sagte der Sprecher der Stadtreinigung Hamburg, Reinhard Fiedler.

Mit dabei war auch die 19-jährige Schülerin Nele Loos. Sie habe bei Facebook von der Aktion gelesen. "Ich möchte natürlich, dass Hamburg sauberer wird", begründete sie ihre Motivation, sich an der Aktion zu beteiligen. Sie wolle nächstes Jahr aber auch einen Marathon in einer Staffel laufen. Daher sei dies eine willkommene Trainingsgelegenheit.

Ausgerüstet mit einem kleinen Müllsack sammelten die Läufer an der Außenalster verstreuten Müll ein. Die aus Skandinavien stammende Sportart schwappe gerade über Europa. Nur Hamburg habe der Trend noch nicht wirklich erreicht, sagte Fiedler mit Blick auf die lediglich drei Läufer, die sich bei leichtem Regen an der Aktion beteiligten.

BBC über Plogging

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