Vorwurf des Rechtspopulismus

Sänger Kunze über Naidoo: Wirrkopf, aber kein Neonazi

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Xavier Naidoo

Mannheim/Leipzig - Der Sänger Heinz-Rudolf Kunze hat seinen Musikerkollegen Xavier Naidoo wegen des umstrittenen Textes zum Lied „Marionetten“ in Schutz genommen

Naidoo sei kein besonders kompetenter politischer Sänger, sagte Kunze der „Leipziger Volkszeitung“ (Donnerstag). „Sobald er sich in politisches Fahrwasser begibt, halte ich ihn für einen ziemlichen Wirrkopf, aber nicht für einen Neonazi.“ Er halte den Liedtext für einen „poetischen Ausrutscher“, so Kunze.

Der Sänger Heinz-Rudolf Kunze.

Naidoo und seine Band Söhne Mannheims sehen sich dem Vorwurf des Rechtspopulismus ausgesetzt, unter anderem wegen kritischer Zeilen über Politiker in ihrem neuen Lied „Marionetten“ (Liedtext gibt es hier). 

Anfang der Woche hatte es deswegen einKrisentreffen zwischen der Stadt Mannheim und der Popband gegeben - Naidoo hatte danach mitgeteilt, dass das Lied zugespitzt und möglicherweise missverständlich sei. Die Radiosender NDR 2 und Bremen Vier distanzierten sich von Konzerten mit Naidoo.

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