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Elon Musks appelliert an Kanye West

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Elon Musk (r.) nimmt sich Kanye West zur Brust - Twitter-Post sind der Auslöser
Elon Musk (r.) nimmt sich Kanye West zur Brust. © 2015 Kristin Callahan/ImageCollect / carrie-nelson/ImageCollect

Elon Musk hat mit Kanye West eine Ansage gemacht und mit ihm über dessen antisemitische Tweets gesprochen. Der umstrittene Rapper soll sich die Ratschläge angeblich zu Herzen genommen haben. Das behauptet zumindest der Unternehmer, der Twitter übernehmen möchte.

Elon Musk (51) hat Kanye West (45) nach dessen antisemitischen Entgleisungen ins Gewissen geredet. Das schrieb der Unternehmer am Dienstag auf dem Kurznachrichtendienst. „Ich habe heute mit Kanye gesprochen und meine Bedenken über seinen jüngsten Tweet geäußert, und ich glaube, er hat sich das zu Herzen genommen”, twitterte Musk.

Nach Hin und Her: Musk möchte die Plattform Twitter nun doch übernehmen.

Nur wenige Stunden nach seiner Rückkehr zu Twitter hatte der Konzern den Account von Kanye West gesperrt und einen Tweet gelöscht. Bei den Beiträgen soll es sich laut Medienberichten um wirre, antisemitische Texte gehandelt haben. Zuvor hatte bereits Wests bevorzugte Plattform Instagram den Rapper gebannt. Ye, wie sich der Künstler auch nennt, reaktivierte daraufhin seinen seit zwei Jahren brachliegenden Twitter-Account. Elon Musk begrüßte den Musiker mit den Worten „Willkommen zurück bei Twitter, mein Freund”. Der gebürtige Südafrikaner plant, das Unternehmen zu übernehmen.

Außerdem soll Musk mit einem Friedensplan, den er in einem Tweet veröffentlichte, einen heftigen Streit ausgelöst haben.

Rassistische und antisemitische Ausfälle von Kanye West

Kanye West war in den letzten Tagen verstärkt mit rassistischen und antisemitischen Ausfällen aufgefallen. Bei einer Modenschau seiner Kollektion in Paris trug er ein Shirt mit dem Slogan „White Lives Matter”. Der Satz wird in rechten Kreisen als Antwort auf „Black Lives Matter” genutzt, der afroamerikanischen Bewegung gegen mutmaßlich rassistisch motivierte Polizeigewalt.

Danach meldete er sich mit Statements zu Wort, die das American Jewish Committee als zutiefst „beunruhigend, gefährlich und antisemitisch” wertete. (spot)

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