Wer holt sich so etwas?

Völlig irre: Influencerin bietet eklige Flüssigkeit an - Sie ist nach nur drei Tagen ausverkauft

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Belle Delphine: Die britische Influencerin verdreht anscheinend vielen im Netz den Kopf

„Belle Delphine“ nennt sich die junge, britische Influencerin, die mit einer unappetitlichen Geschäftsidee für Furore sorgt - und Erfolg hat.

London - In Gamer-Kreisen ist sie das neue It-Girl. Belle Delphine hat sich auch auf Instagram zur Influencerin gemausert. Mit ihrem Anime-Style verdreht sie wohl vielen Fans den Kopf, weshalb sie nun mit einer mehr als kuriosen Geschäftsidee durchstarten konnte.

Belle Delphine: Gamer-Girl verkauft schmutziges Badewasser

„Ich verkaufe jetzt mein Badewasser für all euch durstige Gamer-Boys“, kündigte die 19-Jährige auf Instagram an. Dafür erntete sie über eine halbe Million (!) Likes und schätzungsweise einen ganzen Batzen Geld. 

Einmachgläser voller Badewasser: Belle Delphine kommt mit „Produktion“ nicht hinterher

30 Dollar kassiert die Britin für ein kleines Einmachglas voller Badewasser. Was ihre Fans kein bisschen abschreckt, schon nach drei Tagen postete sie ein Video auf dem sie bei der „Nachproduktion“ zu sehen ist. Anscheinend hatte sie die ersten Wannen schon komplett an den Mann gebracht. 

„Mein Badewasser ist ausverkauft... ich mache schon bald mehr, aber es waren ehrlich ein paar verrückte Tage, in denen ich so viele Bäder genommen habe“, zeigt sich sogar die Influencerin überrascht vom Ansturm auf ihr Wasser. 

Nun wurde Reise-Bloggerin (24) grausam ermordet: Ihre Leiche wurde in einen Koffer gestopft.

Badewasser von Belle Delphine: Irre Geschäftsidee schlägt ein

Geht man nun davon aus, das It-Girl habe mittlerweile auch nur eine einzige Wanne voll Wasser verkauft, kommt man schon auf eine beachtliche Summe. Schätzungsweise fasst ein Einmachglas 0,3 Liter, eine Badewanne 150. Also gewinnt sie 500 Gläser pro Waschgang, die sie dann für insgesamt 15 000 Dollar weiterverkaufen kann. 

Warum sich so viele Fans ihr benutztes Waschwasser kaufen, können auch wir nur vermuten. In ihrem Online-Shop weist Belle Delphine jedenfalls explizit darauf hin, dass es nicht zum Trinken und auch nicht für Liebhabereien gedacht sei. 

Immerhin schadet die Londonerin mit diesem sehr merkwürdigen Angebot niemandem. Gerüchte, dass 50 Fans, die das Wasser getrunken haben, davon Herpes bekommen hätten, bewahrheiteten sich nicht. Und illegal ist der Handel mit dreckigem Wasser schließlich auch nicht. 

Damit stellt sich Belle Delphine deutlich geschickter an als eine Berliner Influencerin, die im Instagram-Live-Video zeigte, wie sie Drogen verkauft und deshalb prompt die Polizei vor der Türe stehen hatte. 

Peinlicher war nur der Auftritt der selbsternannten „MercedesMum“. Nach einem handfesten Polizei-Skandal blieben ihr die Auftraggeber fern. Via Crowdfunding bat sie ihre Fans darum, ihr ihren extravaganten Lebensstil weiter zu ermöglichen. Das Netz reagierte zahlreich, aber nicht mit Geld

mb

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