Prachtvolle Flammenblume

Warum Phlox nicht überall gut gedeiht

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Der Phlox kann prächtig in strahlenden Farben erblühen - die Pflanze wird daher auch Flammenblume genannt. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Blüht der Phlox im Garten weniger prächtig als beim Kauf erwartet, muss das nicht an der Pflanze oder an der Pflege durch den Hobbygärtner liegen. In manchen Regionen braucht es Spezialsorten.

Bad Honnef (dpa/tmn) - Der Phlox ist auch als Flammenblume bekannt. Denn die Staude kann im Sommer unermüdlich und prächtig in strahlenden Farben erblühen. Aber nicht überall gelingt das gleich gut, und das kann an den Böden liegen.

Diese sollten ausreichend feucht und reich an Nährstoffen sein, erläutert der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL). Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika. Dort gedeiht sie in niederschlagsreichen, dünn bewaldeten Regionen sowie auf feuchten Wiesen und in Flusstälern.

Solche Bodenverhältnisse gibt es in Deutschland im regenreichen Voralpenland, aber weniger in trockenen Gegenden, wie es sie zum Beispiel in Ostdeutschland gibt. Gartenbesitzer müssen dort damit rechnen, dass der Phlox nicht ganz so prächtig gedeiht.

Es gibt aber eine Lösung: Durch gezielte Züchtung sind robuste Phlox-Sorten entstanden, die auch an sogenannten atypischen Standorten zurechtkommen, erläutert der BGL. Gartenbesitzer in solchen Regionen sollten sich im Fachhandel danach erkundigen.

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