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Rasenpflege im Herbst: Fünf Dinge, die Sie vor dem Winter noch erledigen sollten

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Von: Andrea Stettner

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Im Herbst heißt es noch einmal: Ran an den Rasen! Wir zeigen, welche Arbeiten Sie jetzt erledigen sollten, um Ihre Grünfläche gut durch den Winter zu bringen.

Frost und Schnee können dem Rasen gehörig zusetzen. Mit der richtigen Pflege bringen Sie Ihren Rasen dennoch gut durch den Winter. Zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen im Herbst zählen:

  1. Den Rasen von Laub befreien
  2. Herbstrasendünger ausbringen
  3. Rasen nicht zu kurz mähen
  4. Rasenfilz durch Vertikutieren entfernen
  5. Rasen nachsäen, wo sich kahle Stellen gebildet haben

Wir zeigen, worauf Sie bei der Rasenpflege im Herbst achten müssen.

Herbstliches Laub auf dem Rasen. Buntes Laub sieht zwar schön aus, doch Ihrem Rasen zuliebe sollten Sie es vor dem Winter noch entfernen.
Herbstliches Laub sieht zwar schön aus, doch Ihrem Rasen zuliebe sollten Sie es vor dem Winter noch entfernen. © Bernd Schmidt

Laub vom Rasen entfernen

Unter feuchtem Laub können sich schnell Pilzerkrankungen wie der Schneeschimmelpilz ausbreiten – und das schon ab September. Diese zeigen sich durch braune bis graue Flecken auf dem Rasen. Damit das nicht passiert, sollten Sie heruntergefallenes Laub regelmäßig entfernen. Am besten mit einem Rechen, denn Laubbläser werden für viele Insekten und Kleintiere zur tödlichen Gefahr. Wer das Laub in einer Ecke seines Gartens zu einem Laubhaufen auftürmt, bietet Igeln auch noch einen passablen Unterschlupf für den Winter. Oder Sie nutzen das aufgesammelte Laub als Mulchschicht für Ihre Beete.

Herbstrasendünger ausbringen

Um den Rasen vor Schneeschimmelpilz zu schützen, hilft es auch, die Grashalme zu stärken. Dafür eignet sich ein spezieller Herbstrasendünger. Dieser enthält im Gegensatz zu anderen Rasendüngern viel Kalium, was die Grashalme widerstandsfähiger gegen Frost macht. Zu kalt sollte es jedoch noch nicht sein: Bei Temperaturen unter 9° C hört das Gras auf zu wachsen und kann den Dünger dann auch nicht mehr aufnehmen.

Rasen mähen – aber nicht zu kurz

Bevor die Bodentemperaturen unter 9° C fallen und das Gras sein Wachstum einstellt, sollte der Rasen nochmals gemäht werden. Jedoch nicht zu kurz, denn dann wird der Rasen anfälliger für Frost, wodurch die Graswurzeln leiden. Zu lange Grashalme würden wiederum bei Frost abbrechen. Der Gartenexperte kiepenkerl.de empfiehlt folgende Schnitthöhen für den Herbst:

RasentypSchnitthöhe
Gebrauchsrasen3 bis 4 cm
Schattenrasen4 bis 5 cm
Zierrasen1,5 bis 2,5 cm
Kräuterrasen6 bis 10 cm

Rasen im Herbst vertikutieren – aber nur bei Bedarf

Vertikutieren ist eigentlich eine typische Gartenarbeit im Frühjahr. Im Herbst könne Sie aber ebenfalls zum Vertikutiergerät greifen, wenn der Rasenfilz mehr als 5 cm beträgt. Dies lässt sich prüfen, in dem Sie mit dem Spaten ein kleines Stück Grasode ausheben. Der Zeitraum zum Vertikutieren geht bis Ende Oktober. Wie Sie den Rasen richtig vertikutieren, erklären wir hier.

Kahle Stellen im Rasen nachsäen

Im Herbst ist genau die richtige Zeit, um noch einmal Rasen nachzusäen: Der Boden ist noch warm genug und die höhere Niederschlagsmenge erleichtert der Rasensaat die Keimung. Das Portal Mein schöner Garten empfiehlt die Nachsaat für kahle Stellen mit mehr als 10 cm Größe im Durchmesser, um Unkrautbewuchs vorzubeugen. Und so gehen Sie vor: Zunächst wird der Boden an der betroffenen Stelle aufgelockert und rund 15 bis 30 g/m² Rasensamen einer Nachsaatmischung ausgebracht. Kurz anwalzen und dann die nachgesäte Stelle für rund 4 Wochen feucht halten. Mit diesen Tipps erhalten Sie einen perfekt gepflegten Rasen.

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