Raus aus dem Grundriss

Die Küche geht im Wohnraum auf

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Ohne Wände und ohne Türen: Küchen sind heute meist in den Wohnraum integriert. Foto: Franziska Gabbert

Stil und Gemütlichkeit in der Küche: In den meisten Neubauten gehen Küche und Wohnzimmer mittlerweile fließend ineinander über. Das wirkt sich auch auf die Gestaltung der Möbel aus.

Köln (dpa/tmn) - Wer heute neu baut, findet die Küche nicht mehr unbedingt mit einem eigenen Raum im Grundriss wieder. In circa 90 Prozent der Neubauten werden heute offene Küchen geplant, sagt Volker Irle Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche.

Dabei sind die Küchen so in den Wohnraum integriert, dass sie oftmals schon gar nicht mehr als extra Bereich in den Plänen wahrnehmbar sind. Das verändere aktuell auch das Küchendesign, sagte Irle auf einer Pressekonferenz in Köln. Küchenmöbel sind zu Designobjekten geworden - sie müssen also vermehrt auch optisch etwas hermachen oder sich im Wohnraum unter den üblichen Möbeln integrieren.

Wie für ein Teil des üblichen Wohnmobiliars sei daher ein dunkles Grau im Trend. Außerdem wirkten die Oberflächen durch eine matte Gestaltung zurückhaltender.

Ein neuer Trend sind sogenannte Pocketdoors - Türen, die sich so öffnen, dass sie zugleich im Schrank selbst verschwinden. Damit lassen sich bisher offen stehende Arbeitsflächen und Regale bei Bedarf schließen und werden zu versteckter Stauraumfläche für herumstehende kleine Geräte oder Küchenutensilien.

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