Gärtner-Tipps

Frau schüttet etwas Essig auf Pflanzen - dabei passiert absolut Unerwartetes

Unkraut im Gemüsebeet kennt wohl jeder Gärtner. Ein natürliches Mittelchen verspricht hier Abhilfe - doch nicht nur das.
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Unkraut im Gemüsebeet kennt wohl jeder Gärtner. Ein natürliches Mittelchen verspricht hier Abhilfe - doch nicht nur das.
  • Juliane Gutmann
    vonJuliane Gutmann
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Ihre Rosen ziehen Ameisen magisch an? Oder Pilze nagen an den Balkonblumen? Ein einfaches Hausmittel, das viele verwundern wird, soll hier Wirkung zeigen.

Ungeziefer und Pilzbefall sorgen bei jedem Hobby-Gärtner für Unmut. Chemische Keulen, die Abhilfe versprechen, gibt es zuhauf, doch welcher Gärtner möchte schon seinen Garten mit Pestiziden und Insektiziden verseuchen? Auf der Suche nach natürlichen Alternativen ist immer wieder Essig im Gespräch. Dieser ist kostengünstig, einfach zu besorgen und zudem noch umweltfreundlich.

Essig im Garten: So hilft das Hausmittel bei Pilz- und Ameisenbefall

Egal ob Apfelessig oder herkömmlicher weißer Essig: Das sauer schmeckende Würz- und Konservierungsmittel findet nicht nur in der Küche Anwendung, sondern kann auch im Garten eingesetzt werden, wie im YouTube-Channel "Schrittanleitungen" erklärt wird. Dabei gibt es sogar mehrere Möglichkeiten, wie Essig Blumen und Gemüse schützen kann:

  • Essig gegen Unkraut

Ungeliebtes Unkraut macht sich im Blumen- oder Gemüsebeet breit? Essig verspricht Abhilfe, indem die enthaltene Essigsäure das Wachstum der Pflanzen hemmt, ohne den Boden zu belasten. Eine Essig-Salz-Mischung soll noch effektiver sein.

  • Mit Essig düngen

Vor allem Topfpflanzen wollen regelmäßig gedüngt werden, was auch auf natürlichem Wege mit Essig versucht werden kann. Gießen Sie Ihre Pflanzen dafür mit einer Mischung aus zwei Esslöffeln Apfelessig und drei Litern Wasser.

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  • Essig gegen Pilzbefall

Wenn Ihre Pflanzen nicht mehr richtig wachsen wollen oder sich dunkle Flecken auf Blättern und Stielen zeigen, spricht vieles für einen Pilz. Essig soll diesen bekämpfen, weil er wie Natron den pH-Wert der Pflanze verändern und somit das Pilzwachstum hemmen soll. Mischen Sie für ein Anti-Pilz-Mittel einfach zwei Esslöffel Essig mit zwei Litern Kamillentee, füllen Sie das Elixier in eine Sprühflasche und besprühen Sie die betroffenen Stellen zweimal wöchentlich. Sind Ihre Rosen betroffen, empfiehlt sich eine andere Mischung aus drei Esslöffeln Essig und vier Litern Wasser.

  • Essig gegen Ameisen und andere Insekten

Herkömmlicher Essig oder Apfelessig bietet sich auch als natürliches Insektengift an. Eine Mischung aus Wasser und Essig verströmt einen penetranten Geruch, der Insekten wie Ameisen abschreckt. Dafür die Stellen der Pflanze, die mit Insekten befallen sind, einfach mehrmals täglich einsprühen. Auch größere Tiere mögen Essig-Geruch gar nicht, weshalb Sie zum Schutz vor Maulwürfen und Nagetieren in Apfelessig getränkte Lappen im Garten verteilen können. Diese sollten Sie einmal die Woche austauschen, weil sich der Geruch spätestens dann verflüchtigt hat.

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jg

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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