"Finanztest"

Eigenkapital beim Immobilienkauf macht sich bezahlt

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Topzinsen gibt es meist nur für Kredite bis zu 50 oder 60 Prozent des Kaufpreises. Foto: Kai Remmers

Die wenigsten Käufer zahlen eine Immobilie aus der Portokasse. Stattdessen wird ein Großteil der aufzubringenden Summe über einen Kredit finanziert. Dennoch lohnt sich es sich, auch Eigenkapital einfließen zu lassen. Stiftung Warentest rechnet es vor.

Berlin (dpa/tmn) - Wer seine Immoblie mit wenig Eigenkapital finanziert, zahlt unter Umständen drauf. Der Grund: Banken staffeln ihre Zinssätze nach dem Beleihungsauslauf, erklärt die Zeitschrift "Finanztest" (Heft 7/2019) der Stiftung Warentest.

Topzinsen gibt es meist nur für Kredite bis zu 50 oder 60 Prozent des Kaufpreises. Wer damit nicht auskommt zahlt einen Aufschlag.

Ein Beispiel: Ein Paar kauft eine Immobilie zum Preis von 300.000 Euro. Die Laufzeit für den Kredit soll 15 Jahre betragen, die Tilgung 3 Prozent. Wird die Immobilie zu 90 Prozent finanziert (Kreditsumme 270.000 Euro), werden dafür 1,75 Prozent Zinsen fällig.

Bei einer 100-Prozent-Finanzierung (Kreditsumme 300.000 Euro) springt der Zinssatz auf 2,41 Prozent. Für die zusätzlichen 30.000 Euro Kreditbedarf erhöht sich die Zinsbelastung über die Laufzeit um rund 27.500 Euro.

Tipps der Stiftung Warentest (z.T. kostenpflichtig)

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