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Stiftung Warentest: Diese Einstellungen sollten Whatsapp-User dringend ändern

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Von: Sandra Kathe

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 Valentinstag 2022 bei Whatsapp
Mit bestimmten Einstellungen können Nutzer ihre Privatsphäre bei Whatsapp schützen. © Fabian Sommer/DPA

Viele Nutzer sorgen sich um Sicherheit und Datenschutz bei den Apps des Facebook-Konzerns Meta. Bei Whatsapp helfen schon kleine Änderungen.

Berlin – Mit 2 Milliarden Nutzern weltweit und rund 100 Milliarden versendeten Nachrichten täglich ist Whatsapp* eine der meistgenutzten Apps der Welt. Doch die geltenden Datenschutzrichtlinien des Facebook-Unternehmens Meta, zu dem auch die Marke Whatsapp gehört, sorgen immer häufiger auch für Kritik*.

So empfiehlt zum Beispiel die Stiftung Warentest* Nutzern, ihre Whatsapp-Einstellungen zu überprüfen und damit dafür zu sorgen, ein Maximum an Privatsphäre beim Nutzen der App herzustellen. Wer alle Empfehlungen befolgt, muss allerdings massive Abstriche bei der Nutzbarkeit der App machen, wie HNA berichtet*.

Datenschutz-Einstellungen bei Whatsapp: Sichtbarkeit in drei Stufen

Wer seine aktuellen Whatsapp-Einstellungen einsehen oder ändern will, öffnet auf seinem Smartphone zunächst die App. Über das Symbol mit drei übereinanderliegenden Punkten gelangt man zum Einstellungsmenü. Die Datenschutz-Einstellungen erreicht man dann über einen Klick auf Account und danach auf Datenschutz.

Die erste Einstellung, bei der Stiftung Warentest zu mehr Achtsamkeit rät, ist die Sichtbarkeit von Profilbild und Infotext, die jeweils auf „Jeder“, „Meine Kontakte“ oder „Niemand“ eingestellt werden können. Dieselben Einstellungsoptionen haben Nutzer auch bei der Anzeige „Zuletzt Online“. Hiermit lässt sich der Zeitstempel ausblenden, den andere Whatsapp-Nutzer unter dem Anzeigenamen sehen, wenn sie den Whatsapp-Chat* mit dem betreffenden User öffnen. Wer die „Zuletzt Online“-Einstellung ausschaltet, bekommt den Zeitstempel dann auch bei anderen Nutzern nicht mehr zu sehen.

Blaue Häkchen bei Whatsapp: Datenschutz-Einstellungen für mehr Privatsphäre

Ebenfalls separat ausschalten lässt sich die Anzeige der blauen „Gelesen“-Häkchen, die anderen Nutzern übermitteln, ob der Empfänger ihre Nachricht bereits gesehen hat. Wer nicht möchte, dass Whatsapp diese Daten übermittelt, kann hier in den Datenschutz-Einstellungen eingreifen und aus den gewohnten drei Optionen auswählen. Wer die Funktion abschaltet, sieht die blauen Häkchen dann nur noch in Gruppenchats. Dort erscheint eine Nachricht immer als blau markiert, wenn alle Gruppenmitglieder eine Nachricht gelesen haben.

Auch bei den Whatsapp-Statusmeldungen können Nutzer einstellen, ob sie für jeden, der die App nutzt, für eigene Kontakte oder für niemanden zu sehen sind. Diese Funktion ermöglicht es, analog zu Stories in den Social-Media-Netzwerken Facebook oder Instagram, ein Foto, Video oder Textupdate hochzuladen, das 24 Stunden für die ausgewählte Gruppe sichtbar ist. Auch im Chat mit einer bestimmten Person lässt sich einstellen, dass Whatsapp-Nachrichten binnen 24 Stunden gelöscht werden*.

Sicherheit bei Whatsapp: Zugriff auf Daten und Kamera in den Einstellungen beschränken

Wem das in Sachen Datenschutz bei Whatsapp noch nicht weit genug geht, der kann neben den Einstellungen innerhalb der App auch noch weitere Restriktionen festlegen, die man über das Einstellungsmenü des Smartphones erreicht. Hier sucht man in der Liste die App-Einstellungen und wählt dort die App Whatsapp aus, sodass die Berechtigungen angezeigt werden, die Whatsapp beim ersten Starten der App auf dem Smartphone eingeräumt wurden.

Hier kann man der App etwa Zugriff auf die Kontaktdaten des Smartphones, auf die Handy-Kamera, die Sprachaufnahmefunktion oder auf den Daten- und Bilderspeicher entziehen. Wer diesen Schritt geht, muss sich jedoch im Klaren sein, dass er damit viele Funktionen der App verliert und zum Beispiel keine Bilder oder Sprachnachrichten mehr senden kann. (ska) *HNA ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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