1. echo24
  2. Leben
  3. Verbraucher

Massive Sicherheitslücken bei Whatsapp: Das müssen Nutzer jetzt tun

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Markus Merz

Kommentare

Whatsapp ist der beliebteste Messenger auf der Welt
Bei Whatsapp treten aktuell vermehrt Sicherheitslücken auf. © Zacharie Scheurer/dpa

Datenschutz wird bei Whatsapp eigentlich großgeschrieben. Aktuell treten aber zwei massive Sicherheitslücken auf. Nutzer sollten dringend reagieren.

Der Messenger-Dienst Whatsapp ist in den vergangenen Jahren immer sicherer geworden. Und offenbart doch immer wieder Probleme mit dem Datenschutz und anderen Sicherheitslücken. So auch aktuell im Oktober 2022. Derzeit sind zwei kritische Sicherheitslücken bei Whatsapp aktiv. Nutzer sollten deshalb dringend reagieren.

In diesen Tagen hat Whatsapp zwar mit einer neuen Funktion für eine kleine Revolution im Messenger-Universum gesorgt (alles dazu lesen Sie hier), doch sind die Sicherheitslücken ein massives Problem, das Nutzer nicht ignorieren sollten.

Riesige Whatsapp-Störung legt Messenger lahm

Wie anfällig Whatsapp für große Störungen ist, zeigte auch der Vorfall am Dienstag, den 25. Oktober, als der Messenger-Dienst für zwei Stunden weltweit ausgefallen war.

Massive Schwachstellen bei Whatsapp: Nutzer müssen dringend reagieren

Zwei Schwachstellen ermöglichen es Angreifern derzeit, Opfern sogenannte Schadcodes zuzufügen. Weitere Details zu den Sicherheitslücken sind nicht verfügbar. Whatsapp, das zuletzt einen blauen Kreis um das Profilbild eingeführt hat, wie merkur.de berichtet, gibt aber bekannt, dass es zum einen bei laufenden Videoanrufen zu Codeschmuggel kommen kann. Das Risiko hierfür wird von WhatsApp als „kritisch“ eingestuft.

Um das Problem zu beheben, sollen WhatsApp-Nutzer schnellstmöglich das „September-Update“ durchführen. Die Aktualisierung soll die Lecks abdichten.

Risiko bei Whatsapp-Sicherheitslücken „hoch“

Auch bei der zweiten Sicherheitslücke ist das Risiko laut Whatsapp „hoch“. Beim Empfang sorgsam präparierter Videodateien sollen Angreifer ebenfalls Schadcode einschleusen können.

Whatsapp-Nutzer sollten die aktuelle Version auf ihren Geräten prüfen und das September-Update durchführen. Möglicherweise kann es auch helfen, die App zu deinstallieren und erneut herunterzuladen. Unter Android ist derzeit etwa WhatsApp 2.22.19.76 aktuell.

Auch interessant

Kommentare