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Häufigen Fehler nach Wespenstich unbedingt vermeiden – Entzündunsgefahr!

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Von: Mia Köhler

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Drehen die jetzt durch?
Im Sommer sind Wespen eine wahre Plage, nach einem Stich von ihnen gibt es einige Dinge zu beachten. © Frank Rumpenhorst/dpa/dpa-tmn

Der Sommer ist in vollem Gange und Wespen schwirren durch die Luft. Viele erwischt es und sie werden gestochen. Es gilt aber, dann bestimmte Fehler nicht zu machen.

Sommerzeit ist Insektenzeit. Und die wohl nervigsten Insekten sind in diesem Jahr die Wespen,. Sie sind nicht nur lästig, sondern in manchen Fällen auch gefährlich. Um schlimmere Folgen bei einem Stich zu vermeiden, sollten ein paar Dinge unterlassen werden.

Wespenstiche: Fehler können noch mehr Schmerzen verursachen

Viele wurde schon einmal von einer Wespe gestochen – wie HEIDELBERG24 erklärt, sollte man sich nach einem Wespenstich schleunigst aus dem Staub machen. Und dort, wo die kleinen Tierchen uns erwischen, ist die Stelle meist für ein paar Stunden rot, juckt und schmerzt. Treten jedoch schlimmere Symptome auf, kann eine allergische Reaktion oder eine Entzündung vorliegen. Um eine Entzündung vorzubeugen und zu vermeiden, gilt es ein paar Regeln zu befolgen.

Um einem Wespen- oder Bienenstich aus dem Weg zu gehen, sollte man immer die Ruhe bewahren und nicht panisch werden. Wenn man mit den Armen wedelt und versucht, das Tier zu verscheuchen, wird es womöglich aggressiv und die Gefahr, gestochen zu werden, ist höher. 

Normalerweise verheilen Bienen- und Wespenstiche gut und sind nach ein paar Tagen wieder verschwunden. In seltenen Fällen können sie auch verschleppt werden und es kann zu Haut-, Bindegewebe- und Haarwurzelentzündungen kommen.

Die wohl schlimmste Folge eines Insektenstiches ist eine Entzündung der Lymphbahnen. Diese kann zu einer Blutvergiftung führen. Oft wird ein roter Faden, der von der Wunde weg zum Herzen führt, für ein Symptom einer Blutvergiftung gehalten. Dieser Faden deutet jedoch auf eine Entzündung der Lymphgefäße hin, diese muss allerdings auch antibiotisch behandelt werden.

Selbst wenn der Stich  nicht aufgekratzt wird, besteht die Möglichkeit, dass eine Entzündung der Wunde entsteht. Die Körper von Bienen und Wespen sind teils komplett überwuchert mit Schimmelpilzen, die sich auch am Stachel befinden und durch das Stechen unter die Haut des Menschen kommen.

Es gilt wie bei jedem Insektenstich, die Einstichstelle zu beobachten und bei stärkeren Symptomen zum Arzt zu gehen. Glücklicherweise kommen Blutvergiftungen nur selten vor. Betroffene sollten die Stelle desinfizieren und kühlen, ebenso gibt es viele Hilfsmittel, um die Heilung voranzutreiben.

Oftmals entpuppen sich Beschwerden als Allergie. Und auch wenn es für manche unerfreulich sein mag, stehen Wespen unter Naturschutz, also dürfen sie nicht grundlos getötet werden.

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