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Weihnachtsstern pflegen: So färben sich die Blätter wieder rot

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Von: Johanna Kontowski

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Weihnachtssterne gehören zu den beliebtesten Pflanzen. Doch die Blätter strahlen nicht immer in einem kraftvollen Rot - ein Trick schafft Abhilfe.

Laut Statistischem Bundesamt ist circa jede fünfte Zimmerpflanze in Deutschland ein Weihnachtsstern. Rund 20,4 Millionen fertige Weihnachtssterne sollen die Gartenbaubetriebe im vergangenen Jahr (2021) produziert haben. Die meisten von ihnen, etwa 37 Prozent, kommen aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Auch der Weihnachtskaktus ist zum Advent sehr beliebt.

Die meisten Weihnachtssterne landen im Müll - zu unrecht

Man könnte annehmen, dass sich zahlreiche Menschen gerne um die beliebte Adventspflanze kümmern. Doch die Zahl der in Deutschland produzierten Weihnachtssterne täuscht. Sie deutet zwar auf den hohen Grad an Beliebtheit hin, jedoch nicht, wie oft Weihnachtssterne nach kurzer Zeit wieder im Müll landen. Fälschlicherweise wird angenommen, dass ein Weihnachtsstern nur eine kurze Zeit überleben kann, berichtet RUHR24.

Lediglich wachsen die Blätter des Weihnachtssterns blasser und erstmal grün nach. Mit der korrekten Pflege strahlen die Blätter zur nächsten Adventszeit aber wieder in knalligem Rot. Noch lange kann man sich am Weihnachtsstern erfreuen. Zudem werden Ressourcen bei der Produktion und das eigene Portemonnaie geschont.

Laut NDR muss man auf die Stundenanzahl achten, in denen der Weihnachtsstern mit Licht konfrontiert wird. Sind die Blätter im Sommer nachgewachsen, darf der Weihnachtsstern im Herbst nur etwa zwölf Stunden Licht am Tag erhalten. Am besten ist es, wenn der Weihnachtsstern in einem Raum steht, der schon früh wieder dunkel wird.

Ist das nicht möglich, kann man von Oktober bis Ende November einen Eimer über den Weihnachtsstern stülpen – für etwa 12 bis 14 Stunden pro Tag. Ansonsten werden die Blätter nicht passend zur Adventszeit wieder rot, sondern erst im Frühjahr.

Obacht: Der Saft des Weihnachtssterns ist giftig

Doch man sollte aufpassen, während man sich am Weihnachtsstern erfreut. Denn Weihnachtssterne sind giftig. Der Pflanzensaft des Weihnachtssterns ist bei Hautkontakt oder Verzehr gefährlich - vor allem für Kinder und Haustiere. Um einen möglichen Verzehr zu vermeiden, sollten herabfallende Knospen und Blätter direkt entsorgt werden. Für Erwachsene ist das Gift deutlich harmloser.

Eine Frau gießt einen Weihnachtsstern.
Weihnachtssterne werden nach der Adventszeit oft weggeschmissen, obwohl sie noch lange leben können. © Westend61/Imago

Ein Standort-Trick lässt die Pflanze ewig blühen. Zu Weihnachten mag es die Pflanze hell und warm, bei Temperaturen um die 20 Grad Celsius. Zugluft ist für den Weihnachtsstern tödlich. Mit dem korrekten Standort verhindern man, dass die beliebte Advents-Pflanze ein Wegwerfprodukt bleibt.

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