Vier Tipps für die Festtage

Vor Weihnachten noch einkaufen: Mit diesen Tricks ohne Stress durch den Supermarkt

  • VonVictoria Maiwald
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Die Weihnachtszeit ist meist wenig besinnlich und gespickt mit vielen To-dos. Besonders der Einkauf im Supermarkt oder Discounter kann da zur Zerreißprobe werden. Aber nicht, wenn ihr unsere Tipps befolgt.

Dortmund – Wir können sie förmlich schon hören, die Glocken an Santas Schlitten. Der allerdings bringt uns leider keine Einkäufe, sondern „nur“ Geschenke. Wer nicht gerade die Dienste von Online-Lebensmittellieferanten wie Picnic* in Anspruch nimmt oder nehmen kann, muss vor den Feiertagen noch selbst losziehen. Erfahrungsgemäß kann das stressig werden. Hier gibt es vier Tipps für den entspannten Einkauf.

FestWeihnachten
AnlassGeburt Jesu Christi
Festtag25. Dezember

Einkaufen vor Weihnachten: Vier Tipps für den Supermarkt und Discounter

Vor Weihnachten wird es voll in den Supermärkten und Discountern* – richtig voll. Und meistens wird es dann auch richtig stressig. Denn die Geschäfte haben an Heiligabend oft nur bis zum Nachmittag geöffnet*. Dann folgen gleich zwei Tage, an denen gar keine Lebensmittel eingekauft werden können. Der Kühlschrank und die Vorratskammer müssen also aufgefüllt werden, weiß RUHR24*.

Um vor den Feiertagen ausnahmsweise keinen Nervenzusammenbruch zu erleiden, haben wir vier Tipps, um den Einkauf überraschend entspannt zu gestalten:

  • Unbedingt planen, was wann gekauft werden muss.
  • Immer einen Einkaufszettel schreiben.
  • Stoßzeiten beobachten und auch Randzeiten zum Einkaufen nutzen.
  • Langes Warten an der Kasse vermeiden.

Weihnachtseinkäufe im Supermarkt oder Discounter: Planung, Planung, Planung

Unbedingt planen, was wann gekauft werden muss: Es klingt banal, aber ist einfach essenziell, damit das Vorhaben Weihnachtseinkauf nicht in einem Desaster endet. Ergibt es Sinn frische Lebensmittel wie Obst, Gemüse oder Fleisch schon eine Woche im Voraus zu kaufen? Nein. Allerdings können und sollten Lebensmittel, die sich lange halten, natürlich schon im Voraus eingekauft werden.

So kann der Mega-Einkauf bei Aldi oder Edeka etwas entzerrt werden. Liegen Mehl, Kartoffeln, Marmelade und haltbare Milch bereits zu Hause bereit, hat man es vor Weihnachten einfach. Die paar frischen Lebensmittel können mit links eingekauft werden.

Hand in Hand mit diesem Ratschlag geht auch der Hinweis, sich generell Gedanken darüber zu machen, was man an den Weihnachtstagen essen möchte. Wer sich erst im Supermarkt das drei Gänge Menü überlegt, gerät schnell ins Schwitzen und verbringt unnötig viel Zeit beim Einkauf.

Einkaufen vor Weihnachten: Einkaufszettel nach Gängen im Supermarkt ordnen

Immer einen Einkaufszettel schreiben: Noch so ein banaler Tipp, mögen einige jetzt spöttisch denken. Aber: Verbraucher, die ohne Einkaufszettel losziehen, sind verloren. Dass der Rotkohl, die Klöße oder gar der Weihnachtsbraten vergessen wird, ist vorprogrammiert. Alles – wirklich alles – sollte aufgeschrieben werden.

Und das nicht nur für das Festessen an Heiligabend oder an den folgenden Feiertagen, sondern eben auch alles fürs Frühstück. Snacks und Drogerieartikel sollten ebenfalls ihren Platz auf der List finden.

Absoluter Profi-Tipp: Die Einkaufsliste am besten anhand der Gänge im präferiertem Supermarkt ordnen. Viele Supermärkte wie Edeka sind so geordnet: Obst und Gemüse, Milchprodukte und Wurstwaren, Trockenwaren und Konserven, Drogerieartikel und Tierfutter, zuletzt findet man oft Tiefkühlwaren und Getränke. Allerdings hängt die Reihenfolge der Abteilungen von den jeweiligen Supermärkten ab und bei Discountern wie Lidl oder Aldi sieht es nochmal etwas anders aus.

Stoßzeiten im Supermarkt und Discounter: Dann ist es am vollsten beim Einkaufen

Stoßzeiten beobachten und auch Randzeiten zum Einkaufen nutzen: Wenn nicht gerade Feiertage anstehen, gilt die Faustregel, dass Supermärkte und Discounter dienstags und mittwochs am wenigsten besucht sind. Denn die meisten Verbraucher kaufen entweder direkt nach dem Wochenende am Montag oder vor dem Wochenende am Donnerstag ein.

Darüber hinaus gibt es einige Feinheiten zu beachten: Eltern, die ihre Kinder zur Schule oder Kita bringen, gehen gerne im Anschluss einkaufen. Daher kann es bis 9 Uhr voll sein. Auch um die Mittagszeit ist gerne mal viel los – allerdings handelt es sich oftmals um Menschen, die Kleinigkeiten in ihrer Mittagspause einkaufen. Zwischen 14 und 16 Uhr und am späten Abend nach den Feierabendeinkäufern soll es laut Focus ruhiger sein.

Einkaufen vor Weihnachten: Google hilft, die Stoßzeiten in den Supermärkten zu umgehen

In der Weihnachtszeit können diese Grundregeln etwas aus dem Gleichgewicht kommen, da sich einige Menschen Urlaub nehmen. Statistisch gesehen gehen viele Menschen am 23. Dezember, also kurz vor Weihnachten einkaufen. Daher bietet es sich an, entweder schon am 22. oder am Vormittag des 24. Dezembers einkaufen zu gehen.

Ebenfalls hilfreich ist eine Google-Funktion: Google Maps verrät euch, wann es im Supermarkt besonders voll werden kann und sogar, wie voll es zum aktuellen Zeitpunkt ist. Dazu einfach den Supermarkt oder Discounter in der Maps-App oder im Browser über Google suchen, neben Öffnungszeiten und Adresse werden auch die Stoßzeiten angezeigt.

Einkaufen im Supermarkt und Discounter: Die schnellste Kasse finden

Langes Warten an der Kasse vermeiden: Ist der Einkauf irgendwie überstanden und alles ist eingesackt, folgt die letzte Zerreißprobe: das Warten an der Kasse. Doch auch hier gibt Optimierungsmöglichkeiten. Denn die gezielte Auswahl der Kasse kann Zeit sparen.

Zunächst einmal sollten Kunden die Lauscher spitzen und einmal genau hinhören: Wo piept es am schnellsten? Denn klar ist, dass nicht jeder Kassierer und jede Kassiererin gleich schnell arbeiten kann. Also suchen wir uns die schnellste aus. Aber auch die Kunden vor uns in der Warteschlange spielen eine wichtige Rolle. Wie voll sind die Einkaufswagen und wie viele Menschen stehen schon an – wichtige Faktoren bei der Kassenauswahl.

Einkaufen muss nicht immer stressig sein vor Weihnachten!

Einkaufen vor Weihnachten stressfrei und schnell gestalten: Die richtige Kasse macht‘s

Viele Kunden mit wenig Artikeln oder wenig Kunden mit vollen Einkaufswagen? Statistische Erhebungen zufolge sollen nur 40 Prozent der Arbeitszeit einer Kassiererin oder eines Kassierers fürs Scannen draufgehen, berichtet der MDR. 60 Prozent hingegen gehen für Begrüßung, Bezahlvorgang oder sogar für das Umtauschen drauf. Heißt: Scannen geht schnell, bezahlen dauert. Also stellen wir uns hinter die wenigen Kunden an, auch wenn sie volle Körbe haben.

Zeit können Kunden auch sparen, wenn sie einen Blick in die Einkaufswagen der Vordermänner und -frauen werfen. Befindet sich darin nämlich viel Obst und Gemüse, welches an der Kasse noch gewogen werden muss oder handelt es sich um viele verschiedene Artikel, kann dafür viel Zeit draufgehen.

Wieder ein Pro-Tipp: Kassen, die sich links befinden, sind potenziell leerer, da sich viele Rechtshänder automatisch für die rechte Kasse entscheiden. Außerdem sind viele Supermärkte so ausgerichtet, dass Kunden zum Ende des Einkaufs auf die rechte Kasse zulaufen. *fnp.de ist wie RUHR24 Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Fabian Sommer/dpa

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