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Achtung in der Weihnachtszeit: Bundesamt warnt vor Bakterien in Plätzchenteig

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Von: Lisa Klein

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Weihnachtsplätzchen auf Backpapier
Plätzchenteig roh essen? Keine gute Idee. © dpa/ Stephan Schulz

Ekel-Alarm bei Lebensmittelkontrollen: In Plätzchenteigen, Hackfleisch und Salat wurden Bakterien entdeckt. Das Bundesamt warnt vor krankmachenden Keimen.

Keine schöne Bilanz: In etwa zehn Prozent der 2021 untersuchten Fertigteige und Backmischungen haben Lebensmittelkontrolleure in Deutschland „STEC-Bakterien“ gefunden worden. Zudem wurden in fast der Hälfte der untersuchten Proben von Salaten in Fertigpackungen krankmachende Bakterien festgestellt. Auch in Hackfleisch wurden krankmachende Keime entdeckt.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mahnt, angesichts der Weihnachtszeit, Plätzchenteig immer nur gebacken zu essen und nicht schon vom rohen Teig zu naschen. Bei vollständiger Erhitzung würden die STEC-Bakterien abgetötet werden.

Auch in Heilbronn hat es in letzter Zeit einige Ekel-Funde bei Lebensmittelkontrollen in der Gastronomie gegeben. echo24.de berichtete über Kakerlaken, Schimmel und gefährliche Keime in einem Sushi-Restaurant sowie verdorbenes Essen und Dreck bei einem Pizza-Lieferdienst.

Bundesamt warnt vor krankmachenden Keimen in Salat, Hackfleisch und Keksteig

Mit dem Abtöten von Viren sieht es beim Salat schon schwieriger aus. In 200 von 428 Proben sind 2021 sogenannte „präsumtive Bacillus cereus“ nachgewiesen worden, wie die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa) berichtet. Die Bakterien können zu Erbrechen und Durchfall führen, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz am Donnerstag (1. Dezember) in Berlin mitteilte. Da Salate roh verzehrt und die Keime damit nicht durch Erhitzen abgetötet werden, rät das BVL empfindlichen Menschen von abgepackten Salaten ab.

Auch Fleischesser sollten bei der Wahl ihres Essens aufpassen. In Rinderhackfleisch fanden die Kontrolleure 2021 Listerien und sogenannte STEC-Bakterien. E.-coli-Bakterien gehören bei Mensch und Tier zur gesunden Darmflora. STEC-Bakterien – Shiga-Toxin bildende E. coli – sind hingegen krankmachende Varianten. Gelangen solche Bakterien in den Körper, können sie eine Darmentzündung auslösen, die einen schweren Verlauf nehmen kann.

In 28 von 420 Proben von Rinderhackfleisch wurden STEC-Bakterien nachgewiesen. Noch deutlich häufiger fanden die Experten Listerien: 88 von 410 untersuchten Proben – also fast jede fünfte – waren positiv. Infektionen mit diesen Bakterien seien vergleichsweise selten, die Listeriose gehöre aber zu den schwerwiegendsten durch Lebensmittel übertragbaren Krankheiten, hieß es vom BVL.

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