Urlaub mit dem Auto

Tipps für Autofahrer: Vignette mit diesen Tricks von Frontscheibe entfernen

Autoreisen: Kurzzeit-Vignetten statt Jahresvignetten kaufen
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Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich sind größtenteils mautpflichtig. Die dazu benötigten Vignetten werden in die Windschutzscheibe geklebt. (Symbolbild)
  • Christina Rosenberger
    VonChristina Rosenberger
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In manchen Urlaubsländern benötigen Autofahrer eine sogenannte Vignette: Die wird in die Windschutzscheibe geklebt. Doch wie kann sie wieder gelöst werden?

Winterfans haben in dieser Ski-Saison in Deutschland nur wenig Spaß. Das Wetter will sich nicht so richtig auf Schnee und Eis einstellen, erst Ende Januar erwarten Experten Schnee bis ins Flachland in „fast allen Landesteilen“. Deshalb weichen Wintersportfans häufig ins Ausland aus - in die Skigebiete in Österreich, der Schweiz oder Italien. Das ist oft mit einer Maut-Vignette am eigenen Auto verbunden. Doch wie lässt sich der Aufkleber nach dem Urlaub wieder von der Windschutzscheibe entfernen?

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, die oft ganz einfach sind und lediglich Utensilien benötigen, die sowieso fast jeder zu Hause hat. Es gibt aber auch ein spezielles Hilfsmittel, das man in Tankstellenshops und auf Raststätten bekommt, oder im Internet kaufen kann.

Vignette wieder loswerden: Diese Mittel helfen beim Entfernen

Die erste Variante, die Vignette ganz problemlos von der Windschutzscheibe zu entfernen, ist ein echter Klassiker: Glasreiniger kann helfen, den Aufkleber wieder loszuwerden. Einfach die Vignette einsprühen und einige Minuten einwirken lassen. Dann kann -mit den Ecken beginnend - langsam mit dem Abziehen begonnen werden. Falls es nicht gleich funktioniert, hilft es, immer wieder Glasreiniger nachzusprühen.

Auch Feuchttücher können ein super Mittel sein, um eine Vignette von der Windschutzscheibe zu entfernen. Wer kleine Kinder im Haus hat, dürfte sowieso Feuchttücher besitzen uns muss somit kein extra Geld ausgeben. Einfach mit einem Tuch den Aufkleber betupfen und so anfeuchten. Ist die Vignette erst ein Mal gelockert, kann sie laut ADAC ganz einfach gelöst werden, indem das Tuch darauf gedrückt und vorsichtig hin und her gerieben wird.

Vignette wieder loswerden: Für manche Varianten ist Fingerspitzengefühl gefragt

Wärme hilft ebenfalls dabei, die Vignette zu entfernen, weil sie Klebereste löst. Ein Föhn wäre beispielsweise geeignet, den Aufkleber anzuwärmen, bis er problemlos abgezogen werden kann. Hier ist aber Vorsicht geboten: Die Glasscheibe darf nicht zu heiß werden - sonst droht sie zu reißen.

Etwas schwieriger, aber auch machbar, ist das Lösen der Vignette mit Nagellackentferner. Auch hier wird der Sticker zunächst befeuchtet, laut ADAC wird allerdings empfohlen, die Reste dann mit einem Ceranschaber oder einer anderen scharfen Klinge abzukratzen. Hier ist, wie bei der Methode mit dem Föhn, Fingerspitzengefühl gefragt: Die Windschutzscheibe sollte nicht so heftig bearbeitet werden, dass sie zerkratzt.

Bleibt noch die Variante, einfach einen Vignettenschaber zu kaufen. Diese Teilchen gibt es in der Regel direkt dort, wo auch der Aufkleber erworben werden kann und sieht ähnlich aus, wie ein Ceranschaber. Kostenpunkt in der Regel 3 bis 10 Euro. Mit diesem Vignettenschaber sollte ebenso vorsichtig hantiert werden, um die Scheibe nicht zu zerkratzen.

Vignette entfernen: Wichtiger Tipp, um den Aufkleber restlos zu entfernen

Ein wichtiger Tipp ist auch, die Vignette möglichst direkt nach dem Urlaub wieder von der Frontscheibe zu entfernen, denn je länger sie kleben bleibt, desto schwieriger wird es, sie auch wieder zu lösen. Außerdem ist es verboten, Vignetten wiederzuverwenden. Wer dabei erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Doch auch in Deutschland sollten Autofahrer sich immer darüber informieren, welche Regeln aktuell im Straßenverkehr gelten. Zum Jahreswechsel gab es einige Änderungen für Fahrzeughalter. Beispielsweise muss der Verbandskasten künftig erweitert werden und Autofahrer sollten immer darauf achten, ihr Auto rechtzeitig zur Hauptuntersuchung zu bringen. Dazu ist es nützlich zu wissen, wie man die TÜV-Plakette richtig liest.