Bis zu 30 Grad sind möglich

Eisheilige 2022 als Sommerboten: Gibt‘s die Wetter-Überraschung?

  • Dominik Jahn
    VonDominik Jahn
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Eisheilige vom 11. bis 15. Mai: Das Wetter-Phänomen steht eigentlich für Frost und kalte Nächte.

Das aktuelle Wetter präsentiert sich meist sehr wechselhaft. Sonne, Wolken, Regen und auch Hagel stehen in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder auf dem Programm. Doch der Mai hat noch mehr zu bieten. Zwischen dem 11. und 15. Mai stehen die Eisheiligen im Wetter-Kalender, wie echo24.de bereits berichtet hat. Doch wie kalt und frostig wird’s?

Nicht so richtig. Schon in den kommenden Tagen sieht RTL-Meteorologe Paul Heger steigende Temperaturen. Bei wetter.de erklärt er: „Nach dem teils mäßigen Start in den Mai, legen die Temperaturen bald deutlich zu.“ Der Wochenstart (9. Mai) legt demnach auch gleich mit Höchstwerten um 20 Grad los.

Eisheilige 2022: Der Temperatur-Trend verändert sich

Statt Bibber-Tage an den Eisheiligen gibt’s in diesem Jahr die Chance auf Heißheilige und Flip-Flop-Tage. Heger: „Stück für Stück breitet sich von Südwesten Sommerwärme aus. Damit erwartet uns wahrscheinlich die erste sommerliche Phase über mehrere Tage hinweg und das ausgerechnet zu den Eisheiligen.“

Wetteranalysen der Vorjahre hatten immer wieder gezeigt, dass es im Mai rund um die Eisheiligen zu einem Kälteeinbruch kommt, bei dem es arktische Polarluft über Deutschland treibt. Jetzt also eine ganz andere Entwicklung. Auch wenn Experten etwas auf die Hitze-Bremse drücken. Die Computervorhersagen für mehrere Tage seien immer etwas unsicher. Der Trend sei aber eindeutig.

Der Mai: Auch nach den Eisheiligen 2022 bleibt’s wohl warm

Besonders das Eisheiligen-Wochenende hat es in sich. Meteorologen gehen für diesen Zeitraum von den wärmsten Tagen des Jahres bisher aus. Heger gegenüber wetter.de: „Zum Start ins Eisheiligen-Wochenende sind demnach Temperaturen um 30 Grad drin.“ Damit würde der Mai die erste Hitze-Hochsommer-Phase des Jahres 2022 starten.

Denn auch über die Eisheiligen hinaus könnte der Mai sich zu einem Sommermonat wandeln. Der Blick auf das Amerikanische Wettermodell zeigt dem Bericht nach „mehrfach kleine Hitzewellen, die nach Deutschland schwappen“. Dazu soll auch das Europäische Wettermodell nicht sehr weit von diesen Temperaturberechnungen entfernt sein.

Rubriklistenbild: © Zacharie Scheurer/dpa-tmn/Archivbild

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