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Für Kunden im Supermarkt strafbar: Laut Gesetz auf der Straße aber erlaubt

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Von: Dominik Jahn

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Kunden können im Supermarkt durch bestimmtes Gesetz in Schwierigkeiten kommen. Was auf der Straße erlaubt ist, ist bei Kaufland, Lidl und Co. strafbar. 

Für einen Einkauf beim Supermarkt gelten einige Regeln. Und nicht nur für Kaufland, Lidl oder Aldi gilt, wer sich nicht daran hält, der macht sich strafbar, wie echo24.de berichtet. Da stellt sich unter anderem die Frage: Ware in eigener Tasche zur Kasse tragen – erlaubt? Aber ein spezielles Gesetz kennen wohl die wenigsten Kunden.

Genauso unbekannt wie dieses Gesetz ist auch die Regelung, dass man bei einem Einkauf im Supermarkt unter bestimmten Umständen Geld bekommt an der Kasse – zumindest bei Kaufland. Um Geld geht es auch im anderen Fall.

Geld im Supermarkt finden – Kunden können sich strafbar machen

Wer bei seinem Einkauf zwischen den Supermarktregalen durchläuft und mal eben einen fünf Euroschein auf dem Fußboden findet, der freut sich sicherlich über den glücklichen Umstand. Wer hat nicht schon Kleingeld auf der Straße gefunden und eingesteckt? Kein Problem. Doch, hier schon!

Wer das Geld aufhebt und in seine eigene Tasche steckt, kann sich im Supermarkt strafbar machen. Laut Gesetz gilt das Geld, welches im Supermarkt oder Discounter auf dem Boden liegt, nämlich in diesem Sinne als Eigentum des Supermarktes und gehört deshalb dem Betreiber übergeben. Genauso gilt das in Bussen und Bahn oder in anderen öffentlichen Einrichtungen.

Kunden müssen gefundenes Geld immer im Supermarkt abgeben

Zwar ist es grundsätzlich erlaubt, Geldbeträge bis zu 10 Euro zu behalten, wenn man das Geld auf der Straße findet. Höhere Beträge müssen laut Gesetz aber immer angezeigt werden, wenn man nicht weiß, wem das Geld gehört. Im Supermarkt ändert sich der Umstand mit den Kleinbeträgen dann allerdings.

Da der Supermarkt dem Supermarktbesitzer gehört, sind es seine fünf Euro. Wenn sich dann niemand meldet, darf er das Geld behalten. Wer es aber einfach einsteckt, dem drohen unter Umständen bis zu drei Jahren Gefängnis. Allerdings muss es dann schon um entsprechend hohe Summen gehen.

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