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Strom-Alarm in Baden-Württemberg: Wann Warnstufe Rot ausgelöst wird

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Von: Melissa Sperber

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In Baden-Württemberg kommt es im Dezember zu mehreren Stromausfällen, die Angst vor einem Blackout wächst. Eine App soll genau solche Szenarien verhindern – indem sie Strom-Alarme auslöst.

Erst legte ein Stromausfall Teile der Region Heilbronn lahm, dann folgten in Ludwigsburg kurz hintereinander zwei weitere Stromausfälle. Ist das der Anfang eines Blackout-Winters in Baden-Württemberg? Genau solch eine Verunsicherung soll die App „StromGedacht“ von TransnetBW verhindern – indem sie die Bevölkerung über Strom-Alarme informiert.

Doch wann wird ein Strom-Alarm überhaupt ausgelöst und welche Folgen hat dieser Alarm? Die gute Nachricht: Springt die Stromampel der App „StromGedacht“ auf Rot, wodurch sie einen Strom-Alarm auslöst, bedeutet das nicht, dass eine Stromabschaltung direkt bevorsteht. Aber: Es ist eine Warnung.

Energieversorger kann Strom-Alarm auslösen: App macht auf angespannte Netzsituation aufmerksam

Denn die App springt dann auf Rot, wenn „die Übertragungsnetzbetreiber teure Maßnahmen ergreifen müssen, damit die Stabilität im Netzbetrieb erhalten bleibt“, wie TransnetBW erklärt. Zum ersten Mal passierte das am 7. Dezember. Und das ist wichtig, denn Stromerzeugung und Verbrauch müssen im Gleichgewicht bleiben, damit das Stromnetz sicher und stabil bleibt.

Allerdings ist das gar nicht so einfach: wetterabhängige Energien wie Wind- und Solarenergie, aber auch die geopolitische Entwicklung „stellen die Sicherung der Stromversorgung vor Herausforderungen“, betont TransnetBW. Umso wichtiger ist es, dass Privathaushalte, die rund ein Viertel des Stroms verbrauchen, rechtzeitig vor angespannten Situationen im Stromnetz gewarnt werden können.

Richtig auf einen Strom-Alarm reagieren: Mit einfachen Tipps Strom sparen

Die Hoffnung: Privatpersonen werden durch einen Strom-Alarm sensibilisiert und tragen mit dem richtigen Verhalten zu einer Stabilisierung des Stromnetzes bei. Die App kann dafür mit bis zu zwei Tagen Vorlauf über solche Situationen informieren – und gibt Nutzern gleich Verhaltenstipps an die Hand: Haushaltsgeräte sollten möglichst nicht genutzt werden, Geräte wie Laptops oder Handys laufen.

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