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Doppelter Rückruf bei Mercedes – Sicherheit für Autofahrer gefährdet 

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Von: Malin Annika Miechowski

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Verbraucher, die mit einem Auto der Marke Mercedes unterwegs sind, müssen aufpassen. Denn über 100.000 Pkw des Herstellers bergen ein großes Risiko.

Gerade bei Fahrzeugen sollten Besitzer stets auf ausreichende Sicherheit achten. Bei einigen Autos von Mercedes könnte dies aktuell allerdings zum Problem werden. Denn der Hersteller warnt momentan davor, bestimmte Modelle für Fahrten zu nutzen, wie RUHR24 berichtet.

Automobil-DesignerMercedes-Benz
Gründung28. Juni 1926
HauptsitzStuttgart
GründerEmil Jellinek, Paul Daimler

Mercedes-Benz startet Mega-Rückruf – Tausende Autos können Sicherheit gefährden

Für gewöhnlich sind Rückrufe eher in Bezug auf Lebensmittel, wie bei Kartoffelchips eine Hilfe, um Kunden über mögliche Gefahren bei dem Produkt zu informieren. Nun gilt auch für Fahrzeuge eine Warnung. Wer das Auto trotzdem startet, riskiert dabei seine Sicherheit und die der Insassen.

Das international bekannte Unternehmen Mercedes-Benz bittet seine Kunden aktuell weltweit, die Limousinen der C-Klasse in einer Werkstatt überprüfen zu lassen. Das seien über 100.000 Pkw, heißt es vonseiten der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Demnach sei es möglich, dass Feuchtigkeit in das sogenannte Signalerfass- und Ansteuermodul (SAM) laufen kann, sobald sich Wasser im Kofferraum sammelt – mit fatalen Folgen.

Denn ein Kurzschluss kann dafür sorgen, dass es im Fahrzeug von Mercedes dadurch Fehlfunktionen gibt. „Unter anderem könnte die Außenbeleuchtung am Fahrzeugheck ausfallen, die Fondsitzlehnen könnten unmotiviert entriegeln sowie die Rückfahrkamera nicht zur Verfügung stehen“, zitiert die DPA einen Sprecher des Auto-Produzenten. Das Kraftfahrt-Bundesamt warnt zudem davor, dass ein Brand durch den Kurzschluss entstehen kann (weitere News zu Auto und Verkehr bei RUHR24).

Gefahr durch Airbag – ADAC warnt vor Fahrzeug von Mercedes

Allerdings sollen nur Pkw der C-Klasse aus bestimmten Baujahren betroffen sein. Verbraucher, deren Fahrzeug zwischen Oktober 2020 bis Juni 2022 hergestellt wurde, sollen demnach das Auto in eine Werkstatt bringen. Dort werde vorsorglich „eine Abdeckung über dem SAM nachgerüstet, um das mögliche Eindringen von Wasser zu verhindern“, erklärt der Sprecher von Mercedes gegenüber der DPA. In Deutschland seien dies geschätzt 10.254 Fahrzeuge.

Doch das bleibt nicht die einzige Krise des Unternehmens. Denn der ADAC berichtet von einem weiteren Rückruf, der die Besitzer eines Fahrzeugs von Mercedes-Benz betrifft. Dabei handelt es sich um den bekannten Kastenwagen, im Speziellen geht es um den Sprinter 906 des Modells GLE 167. Auch hierbei gibt es ein großes Verletzungsrisiko bei Benutzung, denn es soll bei dem Fahrzeug Probleme mit dem Airbag geben.

Transporter von Mercedes-Benz
Der Transporter von Mercedes-Benz ist von einem Rückruf betroffen (Symbolbild). © Jochen Tack/ Imago

Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich durch einen fehlerhaften Gasgenerator in dem Airbag Metallteile lösen. Dies kann im Falle einer unkontrollierten Entfaltung geschehen und zu Verletzungen sorgen. Transporter der Baujahre 2005 bis 2018 sollen daher eine Werkstatt aufsuchen, sodass die Airbag-Module ausgetauscht werden können. Der Rückruf gelte laut ADAC für 14.934 Fahrzeuge in Deutschland.  Mit dpa-Material.

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