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Gang rein an der roten Ampel? Diesen Fehler machen Autofahrer fast immer wieder

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Von: Dominik Jahn

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eine rote ampel
Fast alle Autofahrer machen es falsch. Gang raus oder rein? Wer‘s falsch macht muss mit hohen Kosten rechnen. © dpa/ monticello

Rote Ampel: Gang drin oder doch in den Leerlauf? Autofahrer sollten bei dieser Frage gut auf die Experten hören – sonst wird‘s teuer.

Ampeln können für Autofahrer im Straßenverkehr durchaus noch für Überraschungen sorgen. Wie echo24.de berichtet, gibt es eine Regelung bei gelber Ampel, die den meisten unbekannt ist. Und auch die drei Gründe, warum man bei Rot losfahren darf, sind oft nicht jedem klar. Und es gibt noch einen weiteren Fehler, den fast alle Autofahrer an einer roten Ampel machen.

Dieser Fehler kann durchaus Geld kosten. Dabei geht‘s aber nicht um ein extremes Bußgeld durch die Polizei. Es geht vielmehr um horrende Kosten durch Reparaturen und Sprit. Es scheint fast eine Glaubensfrage unter Autofahrern: Gang raus an der roten Ampel oder nicht? Viele drücken die Kupplung durch und lassen den Gang drin. Andere wechseln in den Leerlauf.

An der roten Ampel: Gang drin oder doch auskuppeln?

Auch die Experten des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) sehen darin einen teuren Fehler an der roten Ampel und haben dazu eine klare Meinung: Gang raus und Motor aus. Dazu heißt es: „Sobald der Motor läuft, verbraucht er Kraftstoff – auch wenn das Fahrzeug nicht fährt (etwa 0,5 bis 1 Liter pro Stunde)“.

Bei vielen neuen Fahrzeugmodellen ist eine Start-Stopp-Automatik inzwischen dabei. Wer dieses System nicht hat, der könne laut ADAC ohne Bedenken „selbst am Schlüssel drehen“. Dem Bericht zufolge, „ist diese zusätzliche Belastung für Anlasser und Batterie gerade bei warmem Motor zu vernachlässigen“.

Rote Ampel: Darum macht das Auskuppel Sinn für Autofahrer

Wer an einer roten Ampel lieber den Gang drin lässt und voll auf der Kupplung steht, der stresst nicht nur seinen linken Fuß, sondern sorgt auch für extreme Belastung für die Kupplung selbst. Wie unter anderem die Auto-Fachleute des Nachrichtenmagazins Focus schreiben, kann es zu sogenannten „Ausrücklager Schaden“ kommen.

Ausrücklager

Laut Definition ist das Ausrücklager ein Bestandteil der Kupplung. Es sorgt dafür, dass die Kraft, die auf die Kupplung wirkt, auf die Tellerfedern der Druckplatte übertragen wird.

Das Problem: Druckt man die Kupplung durch, lastet die Kraft der Kupplungsfeder auf dem Lager. Wer jetzt dauerhaft an der roten Ampel den Gang hält, der lässt durch diesen Fehler die Kupplung „schleifen“ und sorgt für einen viel schnelleren Verschleiß.

Der Fehler an der roten Ampel wird teuer: So merkt man, dass die Kupplung kaputt ist

Wer es übertrieben hat und an der roten Ampel mit dem Fuß auf der Kupplung das Bodenblech des Autos immer wieder strapaziert hat, der wird nicht um den Weg zur Werkstatt herumkommen. Doch woran erkennt man, dass die Kupplung kaputt ist?

Glaubt man den Fachleuten, dann macht sich der Schaden durch „unangenehme Geräusche bei gedrückter Kupplung“ bemerkbar. Auch das Treten der Kupplung geht in der Folge immer schwerer. Die ganze Kupplung muss in diesem Fall komplett ausgetauscht werden. Dabei werden schnell dreistellige Beträge fällig – 400 Euro ist man da schnell los. Fazit: Gang raus, Motor aus, schont die Kupplung und den Geldbeutel.

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