Mangelware in Supermärkten

Rewe-Kunde von Fund begeistert: „Ihr Hamsterer und Spekulanten! Nehmt das“

Ein Twitter-User postete ein Bild aus einem Rewe-Markt, der Mehl verkauft.
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Ein Twitter-User postete ein Bild aus einem Rewe-Markt, der Mehl verkauft.
  • Michelle Brey
    VonMichelle Brey
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Längst sind die Hamsterkäufe zurück. Leere Regale, kein Mehl? In einer Rewe-Filiale ist das nicht der Fall. Ein Twitter-User ist begeistert. 

Knapp oder auch sehr teuer: Die Folgen des Ukraine-Kriegs sind in Deutschland beim Blick in die Regale von Aldi, Lidl, Rewe und Co. sichtbar. Sonnenblumenöl und Mehl, zuletzt drohte auch ein Grundnahrungsmittel knapp zu werden. In den Discountern und Supermärkten kommt es daher nicht selten zu Hamsterkäufen. Ein Streit um Sonnenblumenöl eskalierte zuletzt und endete mit einem Polizeieinsatz. Die Mehlvorräte einer Rewe-Filiale sorgten hingegen jüngst für Entzücken bei einem Twitter-User.

Rewe-Filiale: Große Menge an Mehl vorhanden – „Hamsterer nehmt das“

„So, ihr Mehl-Hamsterer und Spekulanten! Nehmt das“, schrieb er und verwies mit einem Pfeil-Emoji auf das zum Tweet gehörige Foto, berichtet tz.de. Darauf stapelt sich Mehl in großer Menge. „Rewe flutet den Markt!“, fügte der Twitter-User noch hinzu. Für 1,69 Euro ist laut Foto es erhältlich.

„Das ist Typ 400…“, kommentierte ein anderer Nutzer der Plattform. Ein genauer Blick auf die Beschriftung des Preisschildes ergibt: Es handelt sich um Krolowa Weizenmehl 400. Dieses wird ebenfalls bei Kaufland verkauft. Das Mehl stammt demnach aus Polen.

Laut dem „Bericht zur Markt- und Versorgungslage Getreide 2021“ von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zählt Polen in der EU zu den „drei Hauptproduzenten von Getreide“ neben Frankreich und Deutschland.

„Bei meinem Rewe auch“: Mehl in großen Mengen vorhanden

Ein User schilderte Ähnliches wie der Beitragsersteller. „Bei meinem Rewe auch“, schrieb er in Bezug auf das Mehl, „Und ein Paar hat gleich einen ganzen Einkaufswagen damit vollgemacht.“ Wohl ironisch reagierte ein weiterer User: „Kann ich daraus Sonnenblumenöl herstellen?“ „Habe tatsächlich im Aldi bei uns gestern wieder Mehl bekommen. Konnte es gar nicht glauben“, kommentierte jemand. Das Mehl, das in dem Twitter-Beitrag gezeigt werde, sei aber „ganz schön teuer“, fügte der User noch an.

Auch bei anderen Lebensmitteln müssen sich Verbraucher jedoch offenbar auf satte Preiserhöhungen einstellen. Ein Experte warnte: Milch und Butter werden wohl noch deutlich teurer werden. (mbr) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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