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Heizung nachts anschalten oder absenken? Richtige Einstellung spart viel Geld

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Von: Charleen Deffner

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Bei zu hohen Temperaturen zu schlafen, ist schlecht für das Portmonee und die Gesundheit. Daher sollte die Heizung in der Nacht aus bleiben.

Ist es draußen kalt, tendieren viele auch in der Nacht zu einer eingeschalteten Heizung. So wird es mollig warm im Schlafzimmer. Aber genau das ist falsch. Hohe Temperaturen stören die Nachtruhe und wirken sich negativ auf die Gesundheit aus.

Eingeschaltete Heizung dehydriert den Körper in der Nacht

Draußen wird es immer kälter und das Verlangen nach kuscheligen Temperaturen in der Wohnung wird immer größer. Was viele vom intensiven Heizen derzeit noch abhält, sind insbesondere die steigenden Energiepreise.

Was aber viel wichtiger ist, sind die gesundheitlichen Probleme, die vor allem durch das nächtliche Heizen auftreten können, wie Chip berichtet. Während des Schlafs verliert der Körper rund 0,75 Liter Flüssigkeit. Läuft dann auch noch die Heizung, kann das zur Dehydration führen. Auch das morgendliche Betten machen ist schlecht für die Gesundheit.

Eine laufende Heizung in der Nacht kann krank machen

Hat der Körper zu wenig Flüssigkeit, kann es passieren, dass das Gehirn zu wenig Sauerstoff bekommt. Die Folge: Stechende Kopfschmerzen. Das fällt meist zwar nicht während des Schlafs auf, dafür aber beim Aufwachen.

Der Flüssigkeitsmangel kann auch ausgetrocknete Schleimhäute mit sich bringen. Das kann ebenfalls recht unangenehm sein. Gesunde und ausreichend befeuchtete Schleimhäute wehren in der Regel Krankheitserreger ab. Sind sie zu trocken, haben Viren und Bakterien leichtes Spiel und man wird schneller krank.

Außerdem versucht der Körper, die ausgetrockneten Schleimhäute mit einer Überproduktion von Schleim, beispielsweise in der Nase, auszugleichen. Ein weiterer unschöner Nebeneffekt von zu trockener Heizungsluft ist eine trockene und gereizte Haut.

Eine Frau schläft.
Trockene Luft ist nicht gut für den Schlaf und die Gesundheit. © McPHOTO / BBO via www.imago-images.de

Heizung in der Nacht an: Alternativen, um gesundheitlichen Problemen vorzubeugen

Aber was dann? Soll man in der Nacht etwa frieren? Nein, meint Dr. Peter Geisler der Apotheken Umschau. Weder frieren noch schwitzen solle der Körper in der Nacht. Durch beide Extreme komme der Körper nämlich nicht zur Ruhe.

Um einen erholsamen Schlaf zu generieren, sei es ratsam, eine Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad einzuhalten. Dieser Meinung sind viele Experten. Doch Geisler ist der Meinung, dass die Temperatur auch von Faktoren wie Schlafkleidung und Bettwäsche abhängt, berichtet RUHR24.

Heizung trocknet die Luft aus: Tricks für mehr Feuchtigkeit

Bei wem das Schlafzimmer ohne eingeschaltete Heizung unangenehm auskühlt, der kann auf einfache Tricks zurückgreifen, die die Wohnung warm halten. Es wird außerdem empfohlen, vor dem Schlaf das Schlafzimmer zu lüften.

Die kühle Luft bringt auch eine leichte Feuchtigkeit ins Zimmer. Aber auch Omas herkömmliches Wasserschälchen verschafft tagsüber eine gute Feuchtigkeit im Raum.

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