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Nutella ist giftig für innere Organe: Öko-Test-Ergebnis enttäuscht

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Von: Jessica Jung

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Nutella ist bei vielen Verbrauchern beliebt – vor allem bei den Kleinsten. Öko-Test hat allerdings einige Schwachstellen aufgedeckt.

Für viele Schoko-Liebhaber ist Nutella ein Must-have auf dem Frühstückstisch. Öko-Test hat den beliebten Aufstrich deshalb neben zahlreichen anderen Nougat-Cremes genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis lässt allerdings zu wünschen übrig, wie RUHR24 berichtet.

ProduktNutella
HerstellerFerrero
Öko-Test-BewertungUngenügend

Nutella enttäuscht: Öko-Test deckt 4 bedenkliche Schwachstellen auf

Bei dem Test hätte Nutella nicht schlechter abschneiden können, denn der Aufstrich erhielt von Öko-Test die Gesamtnote „ungenügend“. Obwohl die Nougat-Creme für viele Verbraucher das einzig wahre Original darstellt, haben alle anderen Aufstriche eine bessere Bewertung bekommen – zumindest bis auf einen weiteren Flop.

Denn auch die Haselnusscreme von Milka kassierte eine Klatsche von Öko-Test und erhielt ebenfalls die schlechteste Bewertung. In einem Test hat das Unternehmen herausgefunden, was die vier Schwachstellen von Nutella sind. Gesundheitsgefahr aufgrund von weißen Bläschen auf der Nutella seien es jedenfalls nicht, wie Merkur.de berichtet.

Nutella im Öko-Test: Aus diesen Gründen kassiert Ferrero-Produkt Note „ungenügend“

Die schlechte Bewertung liegt unter anderem an dem stark erhöhten Zuckergehalt in der Nutella. Doch neben dem Zuckergehalt seien auch die Mineralölbestandteile leicht erhöht. Was vielen Verbrauchern zunächst nicht viel sagt und somit unbedenklich scheint, kann ziemlich gefährlich werden.

Nach Angaben der Verbraucherzentrale kann Mineralöl zu Langzeitschäden führen. „So können in der Leber, in Lymphknoten oder in den Herzklappen Entzündungen ausgelöst werden, ein Krebsrisiko ist nicht auszuschließen und das Hormonsystem kann beeinflusst werden“, klärt die Organisation auf. Doch das sind längst nicht die einzigen Mängel, denn auch das Palmöl in der Nutella soll eine Schwachstelle sein.

Nutella fällt im Öko-Test durch: So viel Öl steckt wirklich in dem Nougat-Aufstrich

„Palmöl sorgt für die cremige Konsistenz und Struktur von Nutella“, berichtet der Hersteller selbst. Doch das Öl macht nach Angaben der ZDF-Sendung „Wiso“ ganze 20 Prozent eines Nutella-Glases aus. Zudem käme es bei einer Erhitzung von Palmfett zu Fettsäureester – also zu Schadstoffen. Alfonso Lampen, Lebensmittelexperte vom Bundesamt für Risikobewertung (BfR), erklärt gegenüber “Wiso”: Die Schadstoffe seien „toxisch für Niere, Leber und Hoden“.

Die Nuss-Nougat-Creme-Untersuchung von Öko-Test ergab außerdem, dass der Aromastoff Vanillin ebenfalls zu den bedenklichen Inhaltsstoffen gehört. Auch der Haselnussanteil lasse laut Öko-Test zu wünschen übrig, da er bei dreizehn Prozent liege – wohlgemerkt in einem Produkt, das als „Haselnusscreme“ verkauft wird.

Nutella gilt für Foodwatch sogar als so bedenklich, dass die Organisation jüngst sogar aufgrund einer alarmierenden Entdeckung einen Rückruf des Produkts forderte.

Nutella steht auf einem Tisch.
Nutella schneidet im Öko-Test nicht gut ab. © IMAGO/Shotshop

Verbraucher können anstelle von Nutella allerdings zu anderen Produkten greifen, denn im Öko-Test gab es zumindest zwei Produkte, welche „gut“ abgeschnitten haben. Übrigens: Wer die Nougat-Creme am liebsten mit Butter oder Margarine isst, muss ebenfalls vorsichtig sein – denn Öko-Test hat Margarine unter die Lupe genommen und auch dort fielen einige Produkte durch.

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