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Blackout-Vorbereitung: Diese Dinge sollten auf jeder Notfall-Liste stehen

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Von: Michaela Ebert

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Städte bereiten sich auf „Blackout“ vor
Wie bereitet man sich am besten auf die Extremsituation Stromausfall vor? echo24.de gibt Tipps. © picture alliance / dpa/Symbolbild

Die Gefahr eines Blackouts wird derzeit in Deutschland vielerorts unterschätzt. Was ist zu tun, wenn der Strom für mehrere Tage ausfällt? Und wie kann man sich am besten darauf vorbereiten?

Strom beeinflusst unser Leben in nahezu jeder Situation. Egal, ob Kommunikation, Unterhaltung, Versorgung oder Mobilität: Wenn unsere technischen Geräte ausfallen, stehen einige ganz schön schlecht da. Für einen einzelnen Abend mag es noch romantisch sein, bei Kerzenschein schöne Geschichten zu erzählen. Doch wie sieht es aus, wenn der Strom für einen längeren Zeitraum ausbleibt – wie etwa bei einem Blackout?

Oftmals hilft es dann schon im ersten Schritt, Ruhe zu bewahren – und zu wissen, wo die nächste Taschenlampe zu finden ist. Oder wie viele Kerzen und Batterien noch im Vorratsschrank lagern. echo24.de hat Tipps dazu gesammelt, die in der Extremsituation „Stromausfall“ für ein wenig Licht im Dunkeln sorgen können.

Blackout-Gefahr: Notfallliste für das Kochen ohne Strom kann aushelfen

Wenn der Strom ausfällt, bleiben nicht nur Fernseher, Kühlschrank und Herdplatte aus, der ein oder andere Haushalt muss eventuell auch auf fließendes Wasser verzichten. Und auch der Handyakku hält nicht ewig. So beängstigend eine solche Situation auch wirken mag, oftmals hilft schon ein wenig Vorbereitung auf den Ernstfall. Eine Notfallliste an Essensrationen für einen Blackout beispielsweise.

Notfalltipps für den Stromausfall: So kann auch ohne Strom geheizt werden

Wer einen Kaminofen hat, ist in puncto Heizen bei einem Stromausfall definitiv im Vorteil. Hier sollten die Besitzer darauf achten, dass genug Kohle, Briketts oder Holz vorhanden ist. Aber Achtung: Am besten lässt man sich zuvor von Fachleuten zum richtigen Gebrauch beraten.

Vorsicht geboten ist auch beim Umgang mit gasbetriebenen Heizquellen. Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass Sicherheitsvorkehrungen wie zum Beispiel eine Sauerstoffmangel- und Zündsicherung für das Gerät vorliegen. Die Installation eines sogenannten CO-Warnmelders erhöht zudem die Sicherheit.

Wer nicht auf solche Alternativen zurückgreifen kann, sollte dafür sorgen, ausreichend warme Kleidung und Decken im Haus zu haben. Besonders dann sollte sich überwiegend in nur einem Raum aufgehalten und die Türen geschlossen gehalten werden. Natürlich sollte trotzdem darauf geachtet werden, richtig und ausreichend zu lüften. Besonders, wenn Kerzen als Lichtquelle genutzt werden, ist ein regelmäßiger Luftaustausch wichtig.

Wenn der Strom ausfällt: Diese Hilfsmittel sorgen für genügend Licht

Die meisten denken vermutlich zuerst an Kerzen und Taschenlampen. Hier sollte auf jeden Fall daran gedacht werden, ausreichend Vorrat und auch Ersatz für mögliche Defekte im Haus zu haben. Auch Streichhölzer oder Feuerzeuge sollten dann nicht fehlen.

Und auch hier ist Vorsicht geboten, denn bei offener Flamme besteht Brandgefahr. Eine feuerfeste Unterlage oder ein Gefäß, wie etwa ein Windlicht, können hilfreich sein. Für die etwas besser Ausgestatteten bieten sich auch Camping- oder Outdoor-Lampen an. Diese sollten selbstverständlich batteriebetrieben sein.

Anhaltender Stromausfall: Was tun, wenn die Küche kalt bleibt?

Für kleinere Mahlzeiten lohnt es sich, einen Campingkocher im Haus zu haben. Wer darauf nicht zurückgreifen kann, aber dafür einen Garten oder Balkon hat, kann in diesem Fall auch auf einen passenden Grill umsteigen. Dies sollte jedoch definitiv nur im Freien stattfinden, da sonst Erstickungsgefahr droht!

Diejenigen, die gerne mit Grill oder Campingkocher das Essen zubereiten wollen, sollten auch die dazugehörende Kohle und Gaskartuschen auf der Notfall-Einkaufliste stehen. Auch an haltbare Lebensmittel, die kalt verzehrt werden können, sollten Betroffene vorher gedacht haben.

Weitere Tipps für den Stromausfall

In einer Situation, in der in Deutschland flächendeckend und für einen längeren Zeitraum der Strom ausfällt, kann es für hilfreich sein, ausreichend vorbereitet zu sein. Auch vollgeladene Akkus und Ersatzakkus zählen zu einer guten Vorbereitung. Andere Hilfsmittel wie solarbetriebene Batterieladegeräte oder Powerbanks können bei Stromausfall zudem eine Hilfe sein.

Auch ein batterie- oder kurbelbetriebenes Radio wäre durchaus sinnvoll, um in der Notsituation Mitteilungen der Behörden erhalten zu können. Und ganz wichtig: Im Falle eines Blackouts funktionieren womöglich auch keine Bankautomaten, weshalb sich ausreichend Bargeld im Haus lohnt.

Übrigens: Im Jahr 2020 mussten deutsche Haushalte laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) 10,73 Minuten durchschnittlich ohne Strom auskommen.

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