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Begrenzte Medikamenten-Ausgabe? Land fordert Maßnahmen wegen Engpass

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Von: Lisa Klein

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Einige Medikamente sind derzeit Mangelware in deutschen Apotheken. Baden-Württemberg fordert entsprechende Maßnahmen, um die Versorgung sicherzustellen.
Einige Medikamente sind derzeit Mangelware in deutschen Apotheken. Baden-Württemberg fordert entsprechende Maßnahmen, um die Versorgung sicherzustellen. © picture alliance/KEYSTONE | CHRISTIAN BEUTLER

Fieber- und Hustensaft sind knapp, auch andere Medikamente werden rar. Baden-Württemberg fordert entsprechende Maßnahmen, um die Versorgung zu sichern.

Wer aktuell krank ist, muss möglicherweise ohne bestimmte Medikamente auskommen – denn einige Arzneimittel sind knapp und nur noch schwer erhältlich. Auch Fiebersaft für Kinder und Hustensaft sind vergriffen. echo24.de berichtet, weshalb es derzeit zu Engpässen in Apotheken kommt.

Immer häufiger können auch andere Medikamente nicht geliefert werden. Baden-Württemberg fordert daher vom Bund eine schnelle Reaktion auf die Engpässe von Arzneien für Kinder. Schließlich fegt derzeit eine Erkältungswelle übers Land, die Kinderärzten zu schaffen macht – vor allem fiebersenkende Medikamente werden derzeit vielfach benötigt. Gleichzeitig sind auch die Kinderkliniken am Limit, überwiegend wegen des RS-Virus und Grippe-Patienten.

Wegen Medikamenten-Engpass: Baden-Württemberg fordert Maßnahmen vom Bund

Die Bundesregierung müsse nun „umgehend geeignete Abhilfemaßnahmen“ ergreifen, heißt es in einem Brief der Amtschefin des Gesundheitsministeriums, Leonie Dirks, an das Bundesgesundheitsministerium. Der Brief liegt der „Deutschen Presse-Agentur“ (dpa) in Stuttgart vor.

Bei einer Besprechung des baden-württembergischen Ministeriums mit den Gesundheitsämtern im Land sei die weitere Zuspitzung der Lage als „in Teilen dramatisch“ beschrieben worden, heißt es in dem Brief. Dirks kritisiert unter anderem eine Ungleichverteilung bestimmter Arzneimittel in Deutschland.

Großhändlern sollten Vorgaben für eine Bevorratung gemacht werden, „die entsprechend des regionalen Bedarfs eine angemessene Versorgung sicherstellen“. Zudem sollten Maßnahmen geprüft werden, um „Hortungsbevorratungen“ zu unterbinden, schreibt die „dpa“. Somit könnte es schon bald eine begrenzte Abgabe an bestimmten Medikamenten geben.

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