Listeria monocytogenes

Rückruf bei Lidl: „Gesundheitsrisiko“ – Fisch auf keinen Fall essen

  • Julia Thielen
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Lidl muss aktuell ein Produkt zurückrufen. In einem Lebensmittel waren Keime gefunden worden, die schwere Erkrankungen auslösen können.

Ein aktueller Produktrückruf betrifft gerade Kunden des Discounters Lidl. Der Lebensmittelgigant muss ein Lebensmittel aus dem Verkehr ziehen, nachdem dort ein potenziell gefährlicher Keim nachgewiesen worden war. Dieser gilt insbesondere für bestimmte Personengruppen als gefährlich und kann schwere Krankheitsverläufe auslösen. Das betroffene Lebensmittel sollte wegen des „Gesundheitsrisikos“ deshalb auf keinen Fall verzehrt werden, teil das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit via Internetportal mit.

Demnach sind von dem Rückruf gleich drei konkrete Packungen Fisch der Hanseatic Delifood GmbH betroffen, die in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen verkauft wurde.

ProduktNautica Edle Matjesfilets Nordische Art und Nautica Edle Matjesfilets nach nordischer Art mit Gartenkräutern, Nautica Edle Matjesfilets nach nordischer Art mit Zwiebeln
Packungsgröße256g, 236 und 225 Gramm
HerstellerHanseatic Delifood GmbH
verkauft bei Lidl

Lidl: Rückruf wegen „Gesundheitsrisiko“ - Fisch auf keinen Fall essen

Der Rückruf bezieht sich auf die 256 Gramm-Packung „Nautica Edle Matjesfilets Nordische Art“ sowie das Produkt „Nautica Edle Matjesfilets nach nordischer Art mit Zwiebeln“ in der 236 Gramm-Packung und „Nautica Edle Matjesfilets nach nordischer Art mit Gartenkräutern“ (225 Gramm) der Hanseatic Delifood GmbH mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 07.12.21 und der Chargen-Nummer L212451.

In den betroffenen Lebensmitteln wurde laut Information Listeria monocytogenes nachgewiesen. Der Keim könne „Auslöser von schweren Magen-/Darmerkrankungen und von Symptomen ähnlich eines grippalen Infektes sein“. Gefährdet sind besonders Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere sowie alte und kranke Menschen. Ihnen drohen „ernste Krankheitsverläufe“. Auch Blutvergiftungen und Hirnhautentzündungen sind in schweren Fällen möglich.

Produkte können bei Rückrufen wie auch aktuell bei mehreren Drogerieketten ohne Vorlage des Kassenbons zurückgegeben werden. Die Kosten werden in der Regel unkompliziert erstattet.

Rubriklistenbild: © Marcel Kusch/dpa

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