Wie viel sind 24 Prozent von 7,98?

„Lidl, ich würde nochmal nachrechnen“: Erdbeeren-Preis verwirrt Kunden

  • VonRaffaela Maas
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Eine Kundin entdeckte bei Lidl ein Preisschild, das auf eine Preisreduzierung hindeutete - der anschließende Endpreis überraschte sie jedoch. Anderen Kunden fielen zudem noch weitere fehlerhafte Details auf.

Während im ganzen Land die Preise bei bestimmten Produkten in den Discountern und Supermärkten in die Höhe schießen, erfreuen sich die Kunden erst recht an Rabatten. Nun bemerkte eine Lidl-Kundin ein Preisschild, das auf den zweiten Blick mehrere Fragen aufwarf.

Kundin entdeckt kurioses Preisschild: „Hey, Lidl, euer Ernst?“

Bei dem Anblick eines Preisschildes für Erdbeeren entdeckte eine Lidl-Kundin einen Fehler am Preis, wie tz.de berichtet. Vom Ursprungspreis von 7,98 Euro pro 500 Gramm sollten 24 Prozent abgezogen werden. Doch beim genaueren Hinsehen fiel ihr auf, dass statt dem neuen Preis, der eigentlich 6,06 Euro wäre, auf dem Schild die Erdbeeren für nur drei Euro angepriesen wurden. Auf Twitter teilte sie ein Foto von ihrer Entdeckung und schrieb an Lidl gerichtet: „Hey, [Lidl], euer Ernst? Ich würde ja nochmal nachrechnen“.

Den Nutzern fiel jedoch noch mehr auf, was an dem Schild nicht so ganz stimmte. Da die Erdbeeren auf dem Foto laut Beschilderung aus Deutschland kommen, fragte ein User: „Und zusätzlich. Können die schon aus Deutschland sein?“ Offenbar begann die Erdbeersaison bei Lidl schon etwas früher als üblich. Er erhielt eine Antwort von einer anderen Userin: „Bei uns im Süden sind Folien-Erdbeeren reif. Die Frage nach dem Geschmack wurde ja nicht gestellt“. Seine Frage sollte wohl damit geklärt sein.

Lidl-Erdbeeren bescheren „Schmerzen für Kaufleute“

Außerdem wies eine Nutzerin darauf hin, dass sich auf dem Schild zusätzlich ein Tippfehler eingeschlichen hatte. Statt den drei Euro las sich der Preis nämlich wie 300 Euro. Schuld daran sollen falsch gesetzte Zeichen sein, die, wie auch die Beitragerstellerin auf den Hinweis antwortete, so richtig für Verwirrung sorgten. Ebenfalls wegen der falschen Schreibweise schrieb ein weiterer Nutzer: „Schmerzen für Kaufleute“, begleitet mit einem lachenden Emoticon.

Auch ein Aldi-Kunde wunderte sich bei dem Anblick eines Preisschildes. Die Rabatt-Aktion ist ebenfalls schiefgegangen. (rrm)

Rubriklistenbild: © Arne Dedert/dpa/Archivbild

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